Körperverletzung: Keiner hat was gesehen – Verfahren eingestellt

Was wirklich geschah in dieser Augustnacht in der Baunataler Birkenallee wissen wohl nur die Beteiligten. Amtsricher Osken jedenfalls konnte nicht aufklären, ob ein 37-jähriger VW-Städter gemeinsam mit einem Freund den neuen Freund seiner Ex verprügelt hat oder nicht. Auch der letzte Zeuge, ein Nachbar, sagte aus, nichts gesehen zu haben. Weil jeder Beteiligte eine andere Geschichte erzählte, von denen keine bewiesen werden konnte, beantragte Staatsanwältin Manz die Einstellung des Verfahrens. Und so kam es dann auch.

Körperverletzung: Schläge für den neuen Freund

Gemeinsam mit einem Freund soll ein 37-jähriger Mann in Baunatal den neuen Partner seiner Ex-Freundin verprügelt haben. Deshalb stehen die beiden Männer heute vor dem Amtsgericht. Am ersten Verhandlungstag war ein Zeuge nicht erschienen. Der soll gleich das Geschehen schildern. Die beiden Angeklagten bestreiten die Vorwürfe und bezeichnen die Körperverletzung als frei erfunden.

Schüsse am Stern: Keine Notwehr – Bewährungsstrafe für Schützen

Ein Jahr und elf Monate Haft, die zur Bewährung ausgesetzt werden. Dazu 200 Stunden gemeinnützige Arbeit. So lautet das Urteil des Schöffengerichts mit Amtsrichter Klaus Döll an der Spitze für den jungen Libyer, der Ende November am Stern einen Konkurrenten aus der Drogenszene mit einem Schuss in den Oberschenkel verletzt hatte. Das Gericht sah keine Notwehrsituation. Im ersten Verfahren hatte der 27-Jährige dreieinhalb Jahr Haft kassiert, von denen er in Untersuchungshaft inzwischen 17 Monate abgesessen hat. Drei Monate vor der Tat hatte der Geschädigte den Angeklagten – vermutlich nach einem misslungen Kokaingeschäft – verprügelt und mit dem Messer bedroht. Daraufhin hatte sich der Libyer die Pistole besorgt, die er nicht hätte mit sich führen dürfen.

Schüsse am Stern: Notwehr oder nicht?

Hat der 27-jährige Libyer in Notwehr gehandelt, als er einen Kontrahenten am Stern ins Bein geschossen hat? Diese Frage konnte auch in der zweiten Verhandlung vor dem Amtsgericht nicht eindeutig geklärt werden. Oberstaatsanwalt Müller-Haupt forderte daher nur ein Jahr und fünf Monate für eine versuchte gefährliche Körperverletzung. Die wären durch die Untersuchungshaft bereits verbüßt. Richter Döll will das Urteil in weniigen Minuten verkünden.

Körperverletzung: Entscheidung vertagt

Weil ein Zeuge in der Türkei ist statt im Gerichtssaal hat es heute kein Urteil von Amtsrichter Osken im Verfahren wegen einer Körperverletzung in Baunatal gegeben. In der Baunataler Birkenallee sollen zwei 36 und 37 Jahre alte Männer den neuen Freund der früheren Partnerin des 37-Jährigen übel verprügelt haben. Drei Zeugen schilderten den Vorfall so, die beiden Freunde auf der Anklagebank hingegen behaupten, es habe gar keine Körperverletzung gegeben, alles sei vom Opfer erfunden, das sich Hautabschürfungen selbst beigebracht habe. Im Krankenhaus waren allerdings ein Schädelhirntrauma und zahlreiche Prellungen ab ganzen Körper des 24-jährigen Opfers festgestellt worden. Aufklärung erhofft sich das Gericht vom Zeugen, der am 13. Dezember gehört werden soll.    

Körperverletzung: Neuen Freund der Ex zusammengeschlagen

Wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung stehen gleich zwei 36 und 37 Jahre alte Männer vor dem Amtsgericht. Sie sollen Ende August 2016 in Baunatal den neuen Freund der ehemaligen Partnerin des 37-Jährigen so schwer zusammen geschlagen haben, dass der 22-Jährige ein Schädelhirntrauma erlitt. Vier Zeugen sollen ab 14 Uhr in Saal D 139 gehört werden.

Omas geschlagen: Anklage erneuert Strafantrag

Im Revisionsverfahren gegen zwei 29-jährige Rumänen, die 2013 in Kassel zwei damals 85 und 90 Jahre alte Frauen mit Faustschlägen schwer verletzt und ausgeraubt hatten, hat Staatsanwältin Riester mit zwölf Jahren und acht Jahren und sechs Monaten genau das Strafmaß der ersten Verhandlung neu gefordert. Neu diesmal: Ein Angeklagter gestand eine Tat, beschuldigte aber  seinen Kumpane die Faustschläge gegen die Frau im Fahrstuhl des Mercedes-Hochhauses geführt zu haben. Das nützt nun nichts mehr, denn das Urteil für diese Taten ist bereits rechtskräftig, der Kumpane könnte für diese Tat nicht neu angeklagt werden. Richter Dreyer hat das Urteil der 10. Strafkammer für 14.30 Uhr angekündigt. 

Omas geschlagen: Rumänen gingen in Revision

Im vergangenen Jahr sind zwei heute 29 Jahre alte Rumänen zu zwölf und acht Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatten zwei 85 und 90 Jahre alte Frauen in Kassel in ihren Wohnungen überfallen und mit Faustschlägen schwer verletzt. Die Verurteilung für diese Taten ist rechtskräftig, heute geht es nur um das Strafmaß, nachdem der Bundesgerichtshof das Urteil in Teilen aufgehoben hatte. 

Körperverletzung: Schläger muss drei Jahre und drei Monate ins Gefängnis

Wegen schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung hat die 11. Strafkammer des Landgerichts einen 35-jährigen Mann aus Wiesbaden zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Der Mann, der bereits seit Anfang Januar in Untersuchungshaft sitzt, bleibt wegen Fluchtgefahr hinter Gittern. Was er seiner damals von ihm schwangeren 27-jährigen Partnerin mit Schlägen, Tritten und Bissen zugefügt hatte, bezeichnete Richter Rinninsland als „unbeschreiblich“. Die Strafe war wegen der Jahrzehnte währenden Drogenabhängigkeit des vielfach vorbestraften Mannes milder ausgefallen. Ein Psychiater hatte ihm verminderte Steuerungsfähigkeit attestiert. 

Körperverletzung: Anklage will vier Jahre und acht Monate Haft

GerichtsberichtIm Verfahren gegen den 35-jährigen Wiesbadener hat Staatsanwalt Jan Ueckermann eben eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und acht Monaten wegen schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung gefordert. Der Anwalt der schwer misshandelten Frau, Steffen Hörning, forderte sogar fünf Jahre und sechs Monate. Verteidigerin Claudia Dickenberger zweifelte die Aussagen der früheren Lebensgefährtin des Angeklagten, die ein Kind mit ihm hat, an.  Die Frau wolle sich den Angeklagten „so lange wie möglich vom Pelz“ halten. Die Anwältin forderte eine Bewährungsstrafe für ihren drogenabhängigen und traumatisierten Mandanten und die Einweisung in eine Langzeit-Therapie. Richter Rinninsland hat das Urteil der 11. Strafkammer für 15.30 Uhr angekündigt. 

Körperverletzung: Gleich wird plädiert

GerichtsberichtDer 35-jährige Wiesbadener, der seine Lebensgefährtin schwer misshandelt und beraubt haben soll, hat sich eben erstmals zu den Vorwürfen geäußert. Er räumte ein, die 27-jährige Mutter eines gemeinsamen Kindes mit dem Handrücken mehrfach ins Gesicht geschlagen zu haben, bestritt aber die räuberische Erpressung vor den Geldautomaten. Die Frau habe ihm das Geld freiwillig gegeben. Der Richter hatte die ärztlichen Gutachten verlesen, in denen zahlreiche Verletzungen und Knochenbrüche dokumentiert sind. Der Angeklagte mit einer gut 20 Jahre währenden Drogenkarriere wurde seit 2002 zahllose Male verurteilt, wegen gefährlicher Körperverletzung – meist gegen seine jeweiligen Partnerinnen – wegen Diebstählen, Raub, Betrug und Fahren ohne Führerscheins. Knapp ein Dutzend Strafen waren zur Bewährung ausgesetzt worden. Nach der Mittagspause sollen die Plädoyers von Anklage und Verteidigung vor der 11. Strafkammer des Landgerichts gehalten werden.

Körperverletzung: 34-Jähriger wieder in Haft

Gleich geht vor dem Landgericht das Verfahren gegen einen 34 Jahre alten Mann aus Wiesbaden weiter, der sich wegen gefäghrlicher Körperverletzung und räuberischer Erpressung verantworten muss. Zwischenzeitlich hatte Richter Rinninsland den Haftbefehl gegen den Angeklagten ausgesetzt, der so aus der Untersuchungshaft auf freien Fuß kam. Auf Beschwerde der Staatsanwaltschaft hatte das Oberlandesgericht diese Entscheidung aufgehoben, seit 6. Oktober sitzt der Mann wieder hinter Gittern. Er soll seine damalige Lebensgefährtin über Wochen schwer misshandelt und zur Herausgabe von Geld gezwungen haben. 

Körperverletzung: Früher Schläger, heute Familienväter

Auf der Anklagebank haben geschätzte acht Zenter Muskel- unbd Körpermasse Platz genommen. Die vier Angeklagten aus Kassel und Kaufungen sollen 2011 und 2012 mehrer andere junge Männer in Kasseler Gaststätten und in Niederkaufungen mit Faustschlägen und Tritten zum Teil schwer verletzt haben. Doch so martialisch zumindest drei der Männer mit ihren Muskelpaketen, geschorenen Köpfen und den Bärten auch aussehen, so scheinen aus den Schlägern und Security-Hünen von vor sechs Jahren inzwischen arbeitende und gut verdienende Familienväter geworden zu sein. Das Verfahren gegen einen 31-Jährigen aus Kassel wurde von Amtsrichter Leyhe gegen Zahlung von 900 Euro an die Welthungerhilfe auch gleich eingestellt. Die drei anderen haben angekündigt, sich nach der gegenwärtigen Pause zu den Vorwürfen äußern zu wollen.

Körperverletzung: Faustschläge und Drohung mit dem Krummsäbel

Wegen mehrfacher gefährlicher Körperverletzung stehen gleich vier Männer aus Kassel und Kaufungen im Alter zwischen 28 und 36 vor dem Amtsgericht. Der 28 Jahre alte Hauptangeklagte soll mehrfach Gäste in Gaststätten mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Ein anderer Angeklagter hatte derweil die Gäste mit einem Krummsäbel in Schach gehalten. Sieben Verhandlungstage sind dafür angesetzt. Die Verhandlung beginnt um 10 Uhr in Saal D 214.

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