Es darf auch gelacht werden

Im Hauptraum wird zu 60er-Jahre-Musik getanzt, im Theatersaal gleich nebenan wird laut gelacht. Die „Kleine Bühne 70“ präsentiert hier – im Theaterstübchen an der Jordanstraße – die Komödie „Ein ungleiches Paar“, die auf dem 1968 verfassten Drehbuch von Neil Simon basiert. Die Geschichte handelt von sechs befreundeten Frauen, deren wöchentlicher Spieleabend eines Tages unerwartet unterbrochen wird. Der Grund: Eine Trennung nach 14 Ehejahren – und das Drama nimmt seinen Lauf. 

Das Stück wird noch einmal am nächsten Freitag, Samstag und Sonntag aufgeführt. Karten gibt’s unter anderem hier.

 

Backstage im Theaterstübchen

Im „Kulturzentrum“ an der Jordanstraße, dem Theaterstübchen, finden derzeit zwei Veranstaltungen parallel zueinander statt. Neben einem Konzert der 60er-Jahre-Band „Flashback to the Sixties“ bereiten sich auch die Schauspieler der „Kleinen Bühne 70“ auf ihren Auftritt im Nebensaal vor. Die Damen (von links) Djamila Groch, Gudrun Müller-Nohl, Anna König-Plücker, Alice-Friederike Müller, Angelika Langlotz und Christina Ortelt sind gerade auf dem Weg zur Bühne, sie zeigen heute die Komödie „Ein ungleiches Paar“.

„Daissawida“ für einen guten Zweck

Jetzt geht’s los: Florian Brauer gibt heute im Theaterstübchen eine Benefizvorstellung über die unbekannten Geschichten und Eigenarten der Stars. Künstler und Theaterstübchen verzichten heute auf ihre Gage/Pacht. Der Erlös des Abends kommt der TelefonSeelsorge Nordhessen e.V. zugute, die jährlich 10 000 Anrufenden ihr Ohr leihen. 

Stimmung der 60er Jahre 

Über Aufbrüche und Hoffnungen in den 60er Jahren geht es heute in der literarisch-musikalischen Revue von Schauspielerin Sabine Wackernagel und Lisa Sommerfeld (am Piano). „Proteste – Liebe – Und nie wieder Krieg“ heißt ihr Programm, das aus Schlagern, Liedern, Anekdoten, Zeitzeugnissen und literarischen Rückblicken besteht. Die Veranstaltung ist gut besucht. 

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