A44-Tunnel Hirschhagen: Besuch auf der Baustelle

Die Innenverkleidung des A44-Tunnels zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau ist fertig. Ende August starten nach Angaben von Hessen Mobil die Straßenbauarbeiten. Wenn der Tunnel am 31. Dezember 2020 eröffnet wird, ist er mit 4,2 Kilometern Länge der zweitlängste Autobahntunnel in ganz Deutschland. Die tiefste Stelle des Tunnels liegt 85 Meter unter der Erdoberfläche, die oberflächennaheste im Bereich der Losse-Unterquerung bei nur zehn Metern. Wir waren auf der Baustelle der Superlative zu Besuch. Weitere Infos und Fotos haben wir hier für euch gesammelt.

Malmus

Derzeit Ruhe in der Debatte um A44-Abschnitt Kassel-Helsa

Sieben Monate ist es her, dass Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in Sachen Autobahn 44 ein Machtwort gesprochen hat. Bei seinem Besuch in Kaufungen im November 2016 stellte er unmissverständlich klar: Eine Alternative zur Planung des Landes für den Abschnitt zwischen Kassel-Ost und Helsa gibt es nicht. Nach dem „Basta“ des Ministers ist es ruhig geworden um die A 44. Was nun Stand der Dinge ist, lest ihr hier.

Kein Telefon und Internet in Helsa

Derzeit sind zahlreiche Anwohner in Helsa von Telefon- und Internetstörungen betroffen – zum Teil sind sie seit über einer Woche nicht mehr erreichbar, so auch der Kindergarten „Lossespatzen“. Laut Telekom ist über Pfingsten Wasser in eine Muffe (technisches Verbindungsstück für Hauptkabel) gelaufen. Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich bis Ende der Woche andauern. Es müssen mehrere hundert Meter Kabel verlegt werden.

Fragen und Antworten zum A44-Tunnelbau in Helsa

Der Bau des A44-Tunnels Helsa beschäftigt die Menschen vor Ort – obwohl er noch ein paar Jahre hin ist. Vor allem die Anwohner des Mariengrunds sind besorgt – fast direkt unter ihrer Siedlung soll der Tunnel durch den Berg gebaut werden. Das Tal „Hinter der Mühle“ (Foto) wird dann komplett verschwinden. Uns hat Hessen Mobil die wichtigsten Fragen zu dem Projekt beantwortet.

Wie der Windpark Kreuzstein im Kaufunger Wald entsteht

Im Kaufunger Wald bei Helsa-Wickenrode wachsen derzeit Türme für Windkrafträder in die Höhe. Schon die Fahrt zur Baustelle ist eine staubige Angelegenheit: Im geländegängigen Fahrzeug führt der Weg vom Osteingang über eine drei Meter breite Buckelpiste direkt zum Schauplatz. Wir haben die Baustelle besucht: Hier erfahrt ihr, wie genau der Windpark Kreuzstein entsteht.

Gemeinde Helsa im Landkreis Kassel braucht dringend Nachwuchs

Es sieht schlecht aus für Helsa – zumindest, wenn man der jüngsten Prognose zur Bevölkerungsentwicklung glaubt. Nach der vom Land in Auftrag gegebenen Untersuchung könnte auf die 5600-Einwohner-Gemeinde im östlichen Landkreis Kassel ein Einwohner-Schwund von bis zu zehn Prozent zukommen. Laut Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) hilft da vor allem eines: Neubaugebiete ausweisen. Da die Gemeinde aber im Dorfentwicklungsprogramm ist, gestaltet sich das aktuell sehr schwierig. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Helsa streitet weiter über Kanalbeiträge

Der Streit um die Erhebung von Kanalbaubeiträgen in der Gemende Helsa droht zur undendlichen Geschichte zu werden: Bürgermeister Tilo Küthe hat im Haupt- und Finanzausschuss ein modifiziertes Abrechnungsmodell vorgelegt, bei dem der „Mustereigentümer“ mit einem zweigeschossigen Haus und  1000 Quadratmeter Fläche  mit gut 900 Euro weniger zur Kasse gebeten würde als bisher geplant. Die CDU lehnt den Vorschlag strikt ab, die Grünen signalisieren noch Beratungsbedarf. Also wird die Entscheidung wieder hinausgeschoben. Das Problem soll demnächst erneut im Ausschuss beraten werden.

Feuer in Helsaer Unterkunft: Heinz Jordan rettete Flüchtlinge

Zwei Tage nach dem Brand des Flüchtlingsheims in Helsa-Eschenstruth gibt es eine völlig neue Darstellung des Geschehens. Was die Polizei bis dato nicht berichtete: Heinz Jordan, ein Familienvater aus der Nachbarschaft, hat den mutmaßlichen Täter, einen 28-jährigen Syrer, und einen jungen Afghanen aus dem völlig verqualmten Haus geholt. Nach seinem Einsatz landete der Maschinenbauingenieur auf der Intensivstation des Marienkrankenhauses. Die Diagnose: Rauchgasvergiftung. Am Donnerstag meldete sich Jordan bei der HNA. Hier lest ihr die ganze Geschichte.

Foto: Wehmann

Helsa: 28-jähriger Syrer sitzt in U-Haft

Der 28 Jahre alte Syrer, der nach dem Brand am Dienstagabend in einem Flüchtlingsheim in Helsa-Eschenstruth (Foto) im Verdacht steht, zwei junge Männer aus Somalia mit einem Messer schwer verletzt und anschließend in der gemeinsamen Asylbewerberunterkunft Feuer gelegt zu haben, befindet sich in U-Haft. Die mit den Ermittlungen betrauten Beamten der Kasseler Kripo führten den 28-Jährigen noch am gestrigen späten Mittwochnachmittag auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft einem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vor.
Mehr zum Brand und dessen Hintergründe erfahrt Ihr HIER.

Nach Feuer in Flüchtlingsheim: Verletzte außer Lebensgefahr

Die zwei Somalier, die von einem 28-Jährigen aus Syrien mit einem Küchenmesser attackiert wurden, werden zwar weiterhin im Krankenhaus behandelt, sind aber außer Lebensgefahr. Das gab die Polizei soeben bekannt. Der Tatverdächtige befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Nordhessen. Die Unterkunft für Flüchtlinge in Helsa-Eschenstruth ist nach dem Feuer, das gestern Abend ausbrach, derzeit unbewohnbar. Die Polizei vermutet, dass der Mann aus Syrien erst seine afrikanischen Mitbewohner mit dem Messer attackierte und anschließend den Brand legte – deshalb gehen die Behörden aktuell von versuchter Tötung aus. Die Kripo ermittelt.

Brand in Flüchtlingsheim: Polizei geht von versuchter Tötung aus

Nach dem Brand in einem Flüchtlingsheim in Helsa-Eschenstruth ermittelt die Polizei gegen einen 28-jährigen Hausbewohner wegen des Verdachts eines vorsätzlichen Tötungsversuchs. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll der Mann aus Syrien zwei Somalier im Alter von 21 und 27 Jahren mit einem Messer angegriffen und verletzt haben. Möglicherweise hat der Tatverdächtige danach Feuer in dem Fachwerkgebäude gelegt. Die Opfer werden noch im Krankenhaus behandelt, der Somalier wird zurzeit von der Polizei vernommen. Das Flüchtlingsheim wurde teilweise evakuiert. Sieben Bewohner wurden in eine Unterkunft des Landkreises in der Pommern-Anlage (Wolfhagen) untergebracht. Mehr Infos gibt es hier.

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