Fragen und Antworten zum A44-Tunnelbau in Helsa

Der Bau des A44-Tunnels Helsa beschäftigt die Menschen vor Ort – obwohl er noch ein paar Jahre hin ist. Vor allem die Anwohner des Mariengrunds sind besorgt – fast direkt unter ihrer Siedlung soll der Tunnel durch den Berg gebaut werden. Das Tal „Hinter der Mühle“ (Foto) wird dann komplett verschwinden. Uns hat Hessen Mobil die wichtigsten Fragen zu dem Projekt beantwortet.

Wie der Windpark Kreuzstein im Kaufunger Wald entsteht

Im Kaufunger Wald bei Helsa-Wickenrode wachsen derzeit Türme für Windkrafträder in die Höhe. Schon die Fahrt zur Baustelle ist eine staubige Angelegenheit: Im geländegängigen Fahrzeug führt der Weg vom Osteingang über eine drei Meter breite Buckelpiste direkt zum Schauplatz. Wir haben die Baustelle besucht: Hier erfahrt ihr, wie genau der Windpark Kreuzstein entsteht.

Gemeinde Helsa im Landkreis Kassel braucht dringend Nachwuchs

Es sieht schlecht aus für Helsa – zumindest, wenn man der jüngsten Prognose zur Bevölkerungsentwicklung glaubt. Nach der vom Land in Auftrag gegebenen Untersuchung könnte auf die 5600-Einwohner-Gemeinde im östlichen Landkreis Kassel ein Einwohner-Schwund von bis zu zehn Prozent zukommen. Laut Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) hilft da vor allem eines: Neubaugebiete ausweisen. Da die Gemeinde aber im Dorfentwicklungsprogramm ist, gestaltet sich das aktuell sehr schwierig. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Helsa streitet weiter über Kanalbeiträge

Der Streit um die Erhebung von Kanalbaubeiträgen in der Gemende Helsa droht zur undendlichen Geschichte zu werden: Bürgermeister Tilo Küthe hat im Haupt- und Finanzausschuss ein modifiziertes Abrechnungsmodell vorgelegt, bei dem der „Mustereigentümer“ mit einem zweigeschossigen Haus und  1000 Quadratmeter Fläche  mit gut 900 Euro weniger zur Kasse gebeten würde als bisher geplant. Die CDU lehnt den Vorschlag strikt ab, die Grünen signalisieren noch Beratungsbedarf. Also wird die Entscheidung wieder hinausgeschoben. Das Problem soll demnächst erneut im Ausschuss beraten werden.

Feuer in Helsaer Unterkunft: Heinz Jordan rettete Flüchtlinge

Zwei Tage nach dem Brand des Flüchtlingsheims in Helsa-Eschenstruth gibt es eine völlig neue Darstellung des Geschehens. Was die Polizei bis dato nicht berichtete: Heinz Jordan, ein Familienvater aus der Nachbarschaft, hat den mutmaßlichen Täter, einen 28-jährigen Syrer, und einen jungen Afghanen aus dem völlig verqualmten Haus geholt. Nach seinem Einsatz landete der Maschinenbauingenieur auf der Intensivstation des Marienkrankenhauses. Die Diagnose: Rauchgasvergiftung. Am Donnerstag meldete sich Jordan bei der HNA. Hier lest ihr die ganze Geschichte.

Foto: Wehmann

Helsa: 28-jähriger Syrer sitzt in U-Haft

Der 28 Jahre alte Syrer, der nach dem Brand am Dienstagabend in einem Flüchtlingsheim in Helsa-Eschenstruth (Foto) im Verdacht steht, zwei junge Männer aus Somalia mit einem Messer schwer verletzt und anschließend in der gemeinsamen Asylbewerberunterkunft Feuer gelegt zu haben, befindet sich in U-Haft. Die mit den Ermittlungen betrauten Beamten der Kasseler Kripo führten den 28-Jährigen noch am gestrigen späten Mittwochnachmittag auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft einem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vor.
Mehr zum Brand und dessen Hintergründe erfahrt Ihr HIER.

Nach Feuer in Flüchtlingsheim: Verletzte außer Lebensgefahr

Die zwei Somalier, die von einem 28-Jährigen aus Syrien mit einem Küchenmesser attackiert wurden, werden zwar weiterhin im Krankenhaus behandelt, sind aber außer Lebensgefahr. Das gab die Polizei soeben bekannt. Der Tatverdächtige befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Nordhessen. Die Unterkunft für Flüchtlinge in Helsa-Eschenstruth ist nach dem Feuer, das gestern Abend ausbrach, derzeit unbewohnbar. Die Polizei vermutet, dass der Mann aus Syrien erst seine afrikanischen Mitbewohner mit dem Messer attackierte und anschließend den Brand legte – deshalb gehen die Behörden aktuell von versuchter Tötung aus. Die Kripo ermittelt.

Brand in Flüchtlingsheim: Polizei geht von versuchter Tötung aus

Nach dem Brand in einem Flüchtlingsheim in Helsa-Eschenstruth ermittelt die Polizei gegen einen 28-jährigen Hausbewohner wegen des Verdachts eines vorsätzlichen Tötungsversuchs. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll der Mann aus Syrien zwei Somalier im Alter von 21 und 27 Jahren mit einem Messer angegriffen und verletzt haben. Möglicherweise hat der Tatverdächtige danach Feuer in dem Fachwerkgebäude gelegt. Die Opfer werden noch im Krankenhaus behandelt, der Somalier wird zurzeit von der Polizei vernommen. Das Flüchtlingsheim wurde teilweise evakuiert. Sieben Bewohner wurden in eine Unterkunft des Landkreises in der Pommern-Anlage (Wolfhagen) untergebracht. Mehr Infos gibt es hier.

Feuer in Helsa: Kein Anschlag auf Flüchtlingsunterkunft

Bei dem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Helsa handelte es sich nicht um einen Anschlag. „Es gab keine Einwirkung von außen auf das Gebäude“, sagte Polizeisprecher Norbert Israel der HNA. Das Feuer war gegen 19 Uhr am gestrigen Dienstagabend ausgebrochen. Zuvor gab es offenbar einen Streit unter den Bewohnern. In der Nacht haben wir auch dieses Youtube-Video zu diesem Thema bekommen.

Flüchtlingsheim in Helsa brennt

In Helsa-Eschenstruth brennt eine Unterkunft für Asylbewerber. Eine Person wird vermisst. Das teilten eben Polizei und Feuerwehr auf Anfrage mit. Die Unterkunft im Mühlenweg sei mit 38 Personen belegt. Eine Person werde aktuell vermisst. Der Brand soll im zweiten Obergeschoss ausgebrochen sein. Es wird nachberichtet.

Einwohnerschwund: Helsa will Autos und Laster zählen

Der Gemeinde Helsa im Kasseler Osten werden sinkende Einwohnerzahlen prognostiziert. Liegt das vielleicht daran, dass zuviel Verkehr durch die beschaulichen Ortsteile braust? Diese Frage stellt sich offensichtlich die Mehrheit der Gemeindevertretung: SPD und Grüne Liste Helsa (GLH) haben in einer Sitzung heute Abend beschlossen, dass die Verwaltung Autos und Lkw zählen soll, die sie durchfahren. Den Antrag dazu hatte die GLH eingebracht. Helsas Nachbargemeinden schnitten bei der Bevölkerungsentwicklung viel besser ab, sagte Rainer Dallmann. Die CDU kann das Zählen der Autos nicht nachvollziehen. Die Gemeinde weise zu wenig Baugebiete aus, sagte deren Vertreter Frank Williges. Das sei der Grund für die Unattraktivität der Gemeinde.

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