Kassels Geschichte entdecken

Kassel hat keine Altstadt? Von wegen! Man muss zwar etwas suchen, aber man findet über die Stadt verteilt viele historische Schätze. Der Druselturm wurde zum Beispiel 1415 als Wehrturm der mittelalterlichen Stadtmauer fertig gestellt. Wer Lust hat, Kassels Geschichte zu erkunden, sollte auf die blau-weißen Plaketten an den Gebäuden achten. In der Touristeninfo in der Wilhelmsstraße erhält man auch Städtpläne mit entsprechenden Markierungen. Geöffnet hat diese Mo-Fr 10-18 Uhr.

Straßennamen: Hinter dem Fasanenhof

Unsere Straßennamen-Serie führt uns heute in den Kasseler Stadtteil Fasanenhof, der seinen Namen ebenso wie die Straße Hinter dem Fasanenhof einer gleichnamigen Domäne verdankt. Dazu ein Blick in die Geschichtsbücher: Knapp 100 Jahre ist es nun her, dass die Stadt Kassel diese Domäne samt aller Ländereien ankaufte. Das Ziel damals: ein Siedlungsgebiet für untere Einkommensschichten. So lag es nahe, dass der Gutsbezirk Fasanenhof 1926 eingemeindet wurde. Auf diese Weise sollte Wohnraum geschaffen und Baugelände erschlossen werden.

Straßennamen: Sternbergstraße

Heute führt euch die Straßennamen-Serie in Kassels Stadtteil Wehlheiden: Dort gibt es die Sternbergstraße, benannt nach dem Marburger Professor Johann Heinrich Sternberg. Er wurde, wie auf dem Hinweisschild beschrieben, wegen seiner Beteiligung am „Marburger Aufstand“ von Wilhelm Freiherr von Dörnberg im Jahr 1809 auf dem Kasseler Forst erschossen. Dafür zeichnete die französische Besatzung – das Königreich Westphalen unter Jérôme Bonaparte – verantwortlich. Welches Denkmal in Kassel noch heute an die Hinrichtung erinnert, lest ihr im HNA-Regiowiki.

Heute vor 47 Jahren kam das Aus für Hooss-Kaffee aus Kassel

Kurz vor dem Jahreswechsel noch ein kleiner Blick zurück: Heute vor 47 Jahren, am Silvestertag 1970, hat die Kasseler Kaffeerösterei Hooss geschlossen. Einst eine Institution in der Region konnte sie im Wettbewerb mit den Großröstereien nicht mithalten. Das Bild zeigt das im Krieg zerstörte Geschäft an der Königsstraße. In der HNA erinnert sich der letzte Inhaber Helwig Hooss an die Geschichte des Traditionsunternehmens.

Neues aus dem Landesmuseum: Ein Landgraf gräbt aus – Frühe Feldforschung

ausgrbaungIn seinem Blog gibt das Hessisches Landesmuseum spannende Einblicke hinter die Kulissen und bereitet (nord)hessische Kultur- und Landesgeschichte auf. Im aktuellen Beitrag geht es um „Frühe Feldforschung auf der Mader Heide“. Was zum Vorschein kommt, wenn ein Landgraf ausgräbt (im Bild Schminckes Kupferstich mit Funden der Grabung Landgraf Carls), lest ihr hier.

Uffn Schoppen zum Jule – Blick in Kasseler Gasthaus-Geschichte

Vor Kurzem haben wir einen Blick zurück in die Kasseler Gasthauskultur vor 100 Jahren geworfen. Daraufhin erreichten uns viele Zuschriften von Lesern, die sich ebenfalls an längst verschwundene Gastronomiebetriebe erinnern. Hier bilden wir einige der Geschichten ab.

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Die Druselgasse 31 nach der Jahrhundertwende: Die Gastwirtschaft zum Jule wurde nach ihrem Eigentümer Julius Kramm benannt. Auf dem Foto steht er rechts in der Männergruppe. Er ist der Mann ohne Hut. Links im Fenster ist seine Frau Agnes zu sehen.

Keine gute Idee

Vermutlich spielende Kinder haben, tierlieb wie sie nun mal sind, den Hund auf dem Sockel an der Einfahrt zur Wohnanlage am Ortsrand des Stadtteils Wolfsanger mal wieder mit Blumen dekoriert. Keine sooo gute Idee bei dieser Hitze, wie man am vertrockneten Rest sieht. Die Anlage selbst hat ünrigens eine beeindruckende Geschichte, auf die eine Tafel in unmittelbarer Nähe des Hundedenals hinweist.

Rätsel um alte Fotos

Die Postkartensammler Rolf Lang (75) und Dieter Rüsseler (74) kennen sich in Kassel aus, doch einige alte Kassel-Fotos machen sie ratlos. Selbst der im vergangenen Jahr verstorbene Chronist Hans Germandi und das Stadtarchiv konnten nicht helfen. Gesucht ist unter anderem diese Hausschlachterei und diese Elektro-Großhandlung. Habt ihr eine Idee, wo diese Bilder entstanden sind? Außerdem gesucht: Wo ist dieses Bild zur 1000-Jahr-Feier 1913 entstanden ist? Hinweise bitte an Rolf Lang: Telefon 0561/407462.

60 Jahre documenta in der Diskussion (2)

„Jeder bedeutende Künstler der Welt in den letzten 60 Jahren war in Kassel. Das kann keine andere Stadt mit einer Kunstausstellung von sich behaupten“, sagt documenta-Geschäftsführerin Anette Kulenkampff. Trotz dieser erfreulichen Nachricht vertritt HNA-Chefredakteur Horst Seidenfaden die Ansicht: „Die documenta ist zwischen den Ausstellungen in der Stadt nicht angemessen repräsentiert.“
In der Kunsthalle Fridericianum geht es jetzt darum, wie man die documenta bei den Menschen in der Stadt und in der Region intensiver verankern kann.

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Erinnerung an einen Geigenvirtuosen

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Heute vor 155 Jahren, am 22. Oktober 1859, starb Louis Spohr. Spohr war ab 1822 in Kassel Hofkapellmeister, später Generalmusikdirektor (1848 bis 1857) und zählte zu den bekanntesten Komponisten, Dirigenten und Geigenvirtuosen des 19. Jahrhunderts. Vor seiner alten Wirkungsstätte, dem ehemaligen Hoftheater (heute Kaufhof) am Opernplatz, erinnert seit 1883 ein Denkmal an Louis Spohr. (psn)

Stadtteilgeschichte

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Historisches über Wolfsanger: In der Wolfsangerstraße, an der Ecke Opferberg, hängt diese Zeittafel. Sie informiert über die Geschichte des Stadtteils. Neben der ersten urkundlichen Erwähnung, dem Kirchenbau, Zerstörungen und der Straßenbahnanbindung gibt die Tafel auch Auskunft über die Einwohnerentwicklung: Im Jahr 1614, also vor genau 400 Jahren, wurden in Wolfsanger 230 Einwohner gezählt. Heute wohnen in dem Stadtteil mehr als 7000 Menschen. (psn)

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