Steuerhinterziehung: Chinesischer Koch erwartet Urteil

Der Inhaber und Koch eines Chinarestaurants im Landkreis Kassel erwartet gleich vor der 3. Strafkammer des Landgerichts sein Urteil. Ihm wird vorgeworfen, Steuern im Umfang von 1,1 Millionen Euro hinterzogen zu haben. Im bisherigen Prozessverlauf hat der44-Jährige eingeräumt, die Kasse so manipuliert zu haben, dass nicht alle Umsätze verbucht wurden. 

Brandstiftungs-Prozess: Hauptverhandlung vertagt

Beim Prozessauftakt  gegen den 42-Jährigen aus Kassel, der Ende Mai vergangenen Jahres eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Rothenditmold in Brand gesteckt hatte, ist soeben nur die Anklage verlesen worden. Ihm wird vorgeworfen, am 30. Mai 2016 gegen 3 Uhr Feuer in seiner Wohnung gelegt zu haben. Die Wohnung brannte komplett aus. Der Schaden wird auf etwa 250.000 Euro beziffert. Weil ein geladener Sachverständiger nicht anwesend sein konnte, blieb es bei der Verlesung der Anklage. Der Prozess mit sieben Zeugen und zwei Sachverständigen wird am Montag, 13. März, sowie am Donnerstag, 23. März, jeweils ab 9 Uhr in Saal D130 des Landgerichts Kassel fortgesetzt.

Landgericht spricht mildes Urteil gegen Drogenhändler

Ein mildes Urteil gegen einen Drogenhändler, der in Malsfeld (Schwalm-Eder-Kreis) aktiv war, hat soeben die 11. Strafkammer am Landgericht Kassel gesprochen. Der 35-Jährige, der selbst seit 20 Jahren abhängig ist, muss sich freiwillig in eine Entziehung begeben und erhielt zwei Jahre Haftstrafe – ausgesetzt auf vier Jahre zur Bewährung. Richter Rinninsland ermahnte ihn, dass das seine letzte Chance sei. Vom Vorwurf des gewerbsmäßigen Betäubungsmittelhandel wurde er frei gesprochen. Auch habe er nicht einen Minderjährigen als Händler animieren wollen, vielmehr habe es Ende 2013 in Malsfeld eine „ländliche Konsumgenossenschaft“ gegeben, formulierte Strafverteidiger Werner Momberg.

Brandstiftung in Mehrfamilienhaus gibt Landgericht Rätsel auf

Die Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in Fuldabrück im Januar 2013 beschäftigt seit heute die 11. Strafkammer des Landgerichts Kassel. Gleich wird der erste Prozesstag fortgesetzt. Heute Morgen wies ein 50-jähriger Angeklagter alle Schuld von sich. In der Wohnung des Mannes hatte es vor vier Jahren gebrannt, an dem Haus entstand etwa 60.000 Euro Schaden, ein Mitbewohner erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Dem Rentner wird vorgeworfen, er habe das Feuer selbst gelegt und seine Versicherung betrügen wollen. Der schwer kranke Mann bestreitet diesen Vorwurf. Das Gericht hat zwanzig Zeugen an vier Verhandlungstagen geladen.

Tankstellenraub: Verteidigung beantragt vier Jahre Haft

Mit den beantragten vier Jahren Haft ist Verteidiger Werner Momberg deutlich untern den von der Anklage geforderten neun Jahren geblieben. Momberg bewertete alle fünf Überfälle in Melsungen, Kassel, Wabern und Höxter als minder schwere Fälle. Sein Mandant, ein türkischer Kurde, habe sich nach mehreren Suzizidversuchen in einer seelischen Ausnahmesituation befunden und unter dem Einfluss von Alkohol und Marihuana gestanden. Für den 20-jährigen Cousin des Haupttäters beantragte Verteidigerin Gudrun Meyer eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten, er sei nur Gehilfe gewesen und habe aus familiärer Verpflichtung gegenüber seinem Onkel bei zwei Überfällen mitgemacht. Richter Mütze will das Urteil der 6. Strafkammer um 13.30 Uhr in Saal D 130 verkünden. 

Tankstellenraub: Anklage will neun Jahre Haft für Haupttäter

Für den 25 Jahre alten Haupttäter bei den Tankstellen-Überfällen in Nordhessen und Höxter hat die Staatsanwaltschaft neun Jahre Haft gefordert. Der 20-jährige Cousin sollte mit einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren davonkommen und 200 gemeinnütziger Arbeitsstunden leisten. Gleich werden die beiden Verteidiger Werner Momberg und Gudrun Meyer plädieren, mit dem Urteil der 6. Strafkammer wird heute gerechnet.

Tankstellenraub: Urteil für zwei Männer erwartet

Im Prozess vor dem Landgericht gegen zwei junge Männer aus Kassel und Höxter, die fünf Tankstellen überfallen und in zwei Edeka-Märkte eingebrochen seien sollen, wird heute das Urteil erwartet. Die 26 und 20 Jahre alten Angeklagten, Onkel und Cousin, sollen zwischen Juni 2015 und März 2016 Tankstellen in Melsungen, Wabern, Bettenhausen und Höxter überfallen und dabei Bargeld und Zigaretten im Wert von über 57.000 Euro erbeutet haben.

Serieneinbrüche: Ex-Polizist muss nicht in Haft

Dem 51-jährigen Ex-Polizisten, der in Fuldabrück zum Serieneinbrecher geworden ist, bleibt der Gang hinter Gitter erspart.Das Schöffengericht am Amtsgericht hat ihn eben zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, ihn aber für eine ganze Reihe anderer vorgeworfener Straftaten freigesprochen. Laut Richterin Ferchland seien die Indizien nicht ausreichend, ihn zweifelsfrei als Täter zu überführen, es gäbe zu viele Optionen für andere Täter.Der Angeklagte, der die lange Verhandlung meist schweigend und mit unbewegtem Gesicht verfolgt hatte, nahm auch den für ihn günstigen Urteilsspruch mit unbewegter Miene zur Kenntnis.  

Einbruchserie: Anklage will dreieinhalb Jahr Haft für Ex-Polizisten

Der 51 Jahre alte Ex-Polizist soll nach Auffassung von Staatsanwältin Richter für dreieinhalb Jahre hinter Gitter. Sie sieht ihn einer Einbruchsserie und des Computerbetruges schuldig, bei der in Fuldabrück ein Schaden von rund 50 000 Euro entstanden war. Einige Taten hatte der Angeklagte gestanden, andere ordnete ihm die Anklage aufgrund von Indizien zu, etwa, weil er den Ermittlungsstand im Polizei-Computer erkundet hatte. Verteidiger Markus Sittig bezweifelte die Beweiskraft der Indizienkette und forderte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung. Richterin Ferchland will das Urteil des Schöffengerichts um 12.10 Uhr verkünden.

Prozess wegen versuchter sexueller Nötigung 

Wegen versuchter sexueller Nötigung sowie einer exhibtionistischen Handlung muss sich gleich ein 23-Jähriger Somalier vor dem Kassler Amtsgericht verantworten. Er soll sich vor einer Jugendlichen in der Straßbahn entblößt haben, sie an den Po gefasst und versucht haben, ihre Hand an sein Geschlechtsteil zu führen. Zu der Verhandlung (Saal D214) sind vier Zeugen geladen.

Einbruchserie: Ex-Polizist erwartet Urteil

Im Verfahren gegen einen 51 Jahre alten ehemaligen Polizisten vor dem Amtsgericht wird gleich das Urteil erwartet. Der Mann, der heute als Müllwerker arbeitet, soll zwischen Oktober 2013 und August 2015 in die Häuser seiner Vereinskameraden in Fuldabrück eingebrochen sein und einen Stehlschaden von etwa 37.000 Euro angerichtet haben. Außerdem soll er das Vereinskonto der Fußballer um 10.000 Euro erleichtert haben, die er inzwischen zurückgezahlt hat. 

Verhandlung wegen Wohnungseinbruch fällt aus

Die Verhandlung wegen Diebstahl und Wohungseinbruchdiebstahl gegen einen 30-jährigen Mann aus Kassel, die für 12.30 Uhr vor dem Kasseler Amtsgericht angesetzt war,  fällt aus. Der Angeklagte kann krankheitsbedingt nicht an der Verhandlung teilnehmen. Das gab Richter Leyhe zu Beginn der Verhandlung bekannt. Die Verhandlung soll am Mittwoch, 15. Februar, 11 Uhr, Saal D115, fortgesetzt werden.

Prozess wegen Diebstahl und Wohnungseinbruch 

Vor dem Amtsgericht Kassel, Saal D134, findet gleich die letzte Verhandlung gegen  einen 30-jährigen Kasseler statt. Er muss sich wegen versuchten Diebstahls und Wohungseinbruchdiebstahl verantworten. Er soll in acht Fällen versucht haben, Gegenstände aus Wohnungen in Kassel zu stehlen – bis auf einen Fall, bei dem er erwischt wurde, allerdings ohne Erfolg. Bis auf den letzten  Fall streitet der Mann alle Vorwürfe ab. Heute wird der letzte der insgesamt 28 Zeugen verhört und das Urteil erwartet. 

Brandstiftung: 17 Monate Haft für Äthiopier

Wegen schwerer Brandstiftung und vorsätzlicher Körperverletzung hat Amtsrichter Leyhe einen 35 Jahre alten Mann aus Äthiopien zu 17 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Der zehnfach vorbestrafte Mann bleibt in der JVA Kassel, wo er seit August in Untersuchungshaft sitzt. Er hatte damals versucht, eine Tankstelle in Lohfelden zu entzünden. Nur dem beherzten Eingreifen eines Mannes, der auf dem Tankstellengelände wohnt, sei es zu verdanken, dass 10.000 Liter Benzin nicht wie eine Bombe explodiert sind, sagte der Richter.

Brandstiftung: Anklage fordert 18 Monate ohne Bewährung

18 Monate Haft ohne Bewährung ht Staatswanwältin Kerstin Nedwed für den 35-jährigen Äthiopier gefordert, der im August 2016 versucht hat, eine Tankstelle in Lohfelden zu entzünden. .Dabei hatte er laut Gutachten bis zu 3,1 Promille Alkohol im Blut. Der Niedensteiner Psychiater Wolfgang Kloss hatte dem Mann deswegen eingeschränkte Steuerungsfähigkeit attestiert. Der Angeklagte hat bereits zehn Vorstrafen, darunter eine wegen versuchten Totschlags. Die Taten hatte er meist unter starkem Alkoholeinfluss begangen    Richter Leyhe will das Urteil in wenigen Minuten verkünden.

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