Drogenhandel: Trio drohen Jahre hinter Gittern

In dem Verständigungs-Gespräch haben alle Prozessbeteiligten im Verfahren vor dem Landgericht ein mögliches Urteil besprochen: Laut Richter Rinninsland wurden für den 25 Jahre alten Kasseler eine Höchststrafe von fünf Jahren und sechs Monaten und eine Mindeststrafe von fünf Jahren ins Auge gefasst. Die beiden 23-Jährigen erwartet Strafen zwischen vier Jahren und sechs Monaten und fünf Jahren. Die Höchststrafe für banden- und gewerbsmäßigen Drogenhandel liegt bei 15 Jahren. Sollten die jungen Männer gestehen, könnte das Verfahren am nächsten Verhandlungstag am 9. Juni ab 11 Uhr schon zu Ende gehen. 

Sicherungsverfahren: Beschuldigter will sich am nächsten Verhandlungstag äußern

Kaum begonnen wurde die Verhandlung gegen einen 36-jährigen Mann aus Kassel wegen exhibitionistischer Handlungen in der Straßenbahn vor dem Landgericht eben schon wieder unterbrochen. Der Beschuldigte kündigte an, sich am kommenden Mittwoch zu den Vorwürfen zu äußern. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm auch Widerstand gegen Polizisten und Beleidigung vor. Einen Fahrkartenkontrolleur soll er gewürgt und mit dem Tode bedroht haben, einer Frau im Sommer vergangenen Jahres im City-Point unter den Rock gefasst haben. Gegen den unscheinbar wirkenden Mann läuft ein Sicherungsverfahren wegen möglicher Schuldunfähigkeit. Der Prozess wird am 31.5. ab 9 Uhr in Saal D 130 des Amtsgerichts fortgesetzt.

Sicherungsverfahren gegen 36-jährigen Exhibitionisten

Gleich beginnt vor dem Landgericht das Sicherungsverfahren gegen einen 36-Jährigen aus Kassel, der in der Straßenbahn exhibitionistische Handlungen vorgenommen haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm außerdem vor, Polizisten geschlagen und einen Kontrolleur gewürgt und mit dem Tode bedroht zu haben. Jetzt soll das Gericht seine Schuldfähigkeit zum Zeitpunkt der Taten klären.

Drogenhandel: Rechtsgespräche werden geführt

Die Verhandlung vor dem Landgericht gegen drei junge Männer, die des bandenmäßigen Drogenhandels verdächtig sind, ist gleich nach beginn wieder unterbrochen worden. Verteidigung, Anklage und Kammer wollen in Rechtsgesprächen ausloten, ob durch Geständnisse der  Angeklagten das Verfahren entscheidend verkürzt, das Strafmaß gemildert werden könnte. Ein Verteidiger formulierte das Ziel, die Strafe unter das Mindestmaß von fünf Jahren Gefängnis drücken zu können. Die drei jungen Türken sollen Drogen in großen Mengen aus Holland nach Kassel gebracht und hier verkauft haben. 

Drogenhandel: Wird Trio aussagen?

Vor der 11. Strafkammer des Landgerichts geht gleich die Verhandlung gegen drei junge Männer aus Kassel und Arnsberg weiter, die wegen Drogenhandels angeklagt sind. Sie sollen zwischen Juni 2015 und September 2016 kiloweise Marihuana, Kokain, Amphetamine und Ecstasy-Pillen aus Amsterdam nach Kassel gebracht und zum Großteil hier auch verkauft haben. Die Verteidiger haben angekündigt, dass die Angeklagten sich heute möglicherweise zu den Taten äußern werden. Insgesamt sind 22 Zeugen geladen. 

Körperverletzung: Opfer schildert Tathergang

Der 59-jährige Mann, der Ende Oktober 2009 in einem Schrebergarten in Waldau vom Angeklagten lebensgefährlich verletzt worden war, hat als Zeuge den Tathergang geschildert. Seine frühere Freundin – inzwischen mit dem Angeklagten liiert – habe ihn damals mit einer Teleskopstange und einer Glasflasche geschlagen, der Angeklagte mit einem Hammer und dann auf ihn eingestochen. Alle drei waren in Drogengeschäfte verwickelt, der heutige Zeuge war vor wenigen Wochen deshalb zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Gegenwärtig werden Sachverständige und Zeugen gehört. Am kommenden Montag geht die Verhandlung weiter, dann wird auch mit einem Urteil gerechnet.

Körperverletzung: Angeklagter wollte Frau beschützen

Bei den Messerstiche in einem Waldauer Schrebergarten Ende Oktober 2009 ging es um Drogen und Liebe. Der 30-jährigen Angeklagte sagte in der Verhandlung vor dem Landgericht aus, er sei damals selbst schwer herionabhängig gewesen und habe für das spätere Opfer Heroin an Kunden ausgeliefert. Außerdem hatte er dem damals 51-jährigen Türken die 33-jährige Angeklagte – sie war die Partnerin des Dealers – ausgespannt. Bei einer Aussprache im Schrebergarten sei es zum Streit zwischen der Frau und dem Dealer gekommen. Er habe den Mann mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen und mit mindestens vier Messerstichen verletzt, ihn aber nicht töten wollen. Der bereits rechtskräftig verurteilte heute 59-Jährige wird gleich als Zeuge aussagen. Das Verfahren gegen die Frau wurde abgetrennt, weil sie derzeit vermutlich in einer Klinik und nicht verhandlungsfähig ist.  

Drogenhandel: Messerstiche im Schrebergarten

Wegen gefährlicher Körperverletzung und Drogenhandels stehen gleich eine 33 Jahre alte Frau und ein 30-Jähriger aus Kassel voor dem Landgericht. Beide sollen wegen eines Drogengeschäftes im Oktober 2009 einen damals 51-jährigen Mann in einem Schrebergarten in Waldau  geschlagen und mit Messerstichen lebensbedrohlich verletzt haben. DerMann konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. 

Verurteilter Drogendealer als Zeuge im Kreuzverhör

Weil er in den Aussagen des vermeintlichen Opfers Widersprüche sieht, hat Rechtsanwalt Momberg einen verurteilten Kassler Drogendealer eben noch einmal als Zeuge im Prozess gegen zwei junge Männer ins Kreuzverhör genommen. Die sollen das Opfer im März 2016 in dessen Wohnung überfallen, geschlagen und bedroht haben, um an die im Eisfach gelagerten Drogen zu gelangen. Einer der Angeklagten soll außerdem einen 28-jährigen Studenten in der Müllergasse überfallen und brutal zusammengeschlagen haben. Der Prozess wird Ende Mai und am 13.6 fortgesetzt.

Versicherungsbetrug: Bewährung für Ex-Makler

Der 32-jährige frühere Versicherungsmakler aus Kassel ist vom Landgericht wegen gewerbsmäßigen Betruges und Urkundenfälschung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt worden. Damit wurde das Urteil des Amtsgerichts von zwei Jahren und sechs Monaten aufgehoben. Von den einst angeklagten 18 Fällen konnten ihm nach Auffassung des Gerichts sieben nachgewiesen werden, mit denen er über 22 000 Euro an Provisionen erschwindeltt hat. Die Bewährung für den vielfach, auch einschlägig vorbestraften Mann begründete Richter Reichhardt mit dem langen Zeitraum zwischen den Taten im Jahr 2008 und dem heutigen Urteil. Gegen den heute arbeitslosen Familienvater sind noch zwei Verfahren von dem Amtsgericht wegen des Verdachts auf Vergewaltigung und Handy-Betrugs anhängig. 

Prozess: Überfallener Student stellte sich tot

Um weiteren Schlägen und Tritten zu entgehen, stellte sich ein 28-jähriger Maschinenbaustudent im September 2016 tot, als er nachts auf dem Heimweg in der Müllergasse überfallen wurde. Das berichtete der Mann aus Palästina im Prozess gegen einen mutmaßlichen Täter. Einen 25-jährigen Iraker identifizierte das Opfer eben gerade vor Gericht als einen der drei Schläger. Dem Angeklagten wirft die Staatsanwaltschaft nicht nur schweren Raub und Verstoß gegen das Waffengesetz, sondern auch unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln vor. Der 25-jährige Untersuchungshäftling bestreitet einen Großteil der Vorwürfe.

Versicherungsbetrug: Anklage will Bewährungsstrafe

Stastsanwältin Herwig hat für den ehemaligen Versicherungsmakler eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten gefordert und damit die Aufhebung des Urteils des Amtsgerichts von zweieinhalb Jahren Gefängnis beantragt. Von den einst 17 angeklagten Fällen sah Herwig nur sieben als zweifelsfrei bewiesen an. Dabei habe sich der 32-Jährige im Jahr 2008 Provisionen von über 22 000 Euro durch fingierte Versicherungsverträge erschwindelt. Für die anderen zehn Fälle beantragte sie Freispruch. Das Urteil der 7. Strafkammer will Richter Reichhardt um 14 Uhr verkünden. 

Versicherungsbetrug: Verteidigung fordert Freispruch

Die Verteidigung hat für den wegen Urkundenfälschung und Betruges angeklagten 32-jährigen Kasseler Freispruch gefordert. Straftaten seien ihm nicht nachzuweisen. Da es keine Originale der Versicherungsverträge aus dem Jahr 2008 mehr gäbe sondern nur Faxe und Kopien, gäbe es auch keine Urkunden die gefälscht wurden. In Kassel, so Verteidiger von Alvensleben, sei 2008 im Versicherungswesen mit der MEG von Mehmet Göker „die Hölle los gewesen“, sein damals 23, 24 Jahre alter Mandant sei ausgenutzt worden. Gleich wird Staatsanwältin Herwig plädieren. Das Amtsgericht hatte den auch einschlägig vorbestraften Ex-Makler zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt

Versicherungsbetrug: Heute Urteil für Ex-Makler?

Ein schier endloses Berufungs-Verfahren vor dem Landgericht gegen einen 32 Jahre alten ehemaligen Versicherungsmakler aus Kassel könnte heute mit einem Urteil zu Ende gehen. Der Mann war vom Amtsgericht zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden, weil er Krankenversicherungen mit fingierten Verträgen um 70 000 Euro betrogen haben soll. Dagegen hatte er Berufung eingelegt. Heute nun könnte die 7. Strafkammer mit Richter Reichhardt an der Spitze zu einem Urteil kommen. 

Prozess Versicherungsbetrug: Ein Jahr und zehn Monate auf Bewährung

Zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird, ist soeben ein 28-jähriger Mann aus dem Landkreis vom Amtsgericht Kassel verurteilt worden. Der Mann hatte in 32 Fällen Versicherungsverträge fingiert. Dafür waren ihm auf einem Courtage-Konto insgesamt 127000 Euro gutgeschrieben worden. Von der Summe wurden allerdings nur 20000 Euro als Vorschuss ausgezahlt.

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