Einbruch Landratsamt: Drei Jahre Haft für Kosovaren

Der 43 Jahre alte Kosovare ist für den Einbruch ins Landratsamt von Wolfhagen im November 2015 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die 7. Strafkammer des Landgerichts blieb damit ein halbes Jahr unter dem vom Amtsgericht im April verhängten Strafmaß. Zwar gebe es keinen Beweis für die Teilnahme des Angeklagten an dem Einbruch, bei dem rund 20 000 Euro erbeutet wurden, jedoch ließen die Indizien und die Gesamtschau der Geschehnisse keinen vernünftigen Zweifel an der Täterschaft des einschlägig vorbestraften Mannes zu, erklärte Richter Reichhardt. Der Angeklagte bleibt in Haft.

Einbruch Landratsamt: Anklage will dreieinhalb Jahre Haft, Verteidigung Freispruch

Wegen schweren Einbruchsdiebstahl hat die Staatsanwaltschaft dreieinhalb Jahre Gefängnis für den 43-jährigen Kosovaren gefordert, der im November 2015 in die Außenstelle der Kreisverwaltung in Wolfhagen eingedrungen sein soll. Damit bestätigt die Anklage das Urteil des Amtsgerichts vom vergangenen Jahr. Die Verteidigung forderte Freispruch. Dass DNA-Spuren des Angeklagten auf einem Brecheisen am Tatort gefunden wurden, reiche nicht als Beweis dafür, dass er auch dort gewesen sei. Richter Reichhardt will das Urteil der 7. Strafkammer um 15 Uhr verkünden.

Einbruch: Sachverständige sagt aus

Im Verfahren vor der 7. Strafkammer gegen einen 43-jährigen Kosovaren, der ins Landratsamt von Wolfhagen eingebrochen sein soll, hat eben eine Sachverständige zu den gefundenen DNA-Spuren an Brecheisen und Zigarettenkippe ausgesagt. Der Mann war wegen des Einbruchs mit unbekannten Mittätern im November 2015 zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden und hatte dagegen Berufung eingelegt. Gegenwärtig wird ein Polizeibeamter zu einem Einbruch im Jahr 2010 befragt, bei dem derselbe Angeklagte mit Komplizen rund 100.000 Euro erbeutet hatte. Dafür war er zu knapp drei Jahren Haft verurteilt worden. In der Bewährungszeit soll er den neuen Einbruch begangen haben.

Steuerhinterziehung: Anklage dauert fast zwei Stunden

Schwerstarbeit für Staatsanwalt Poppe: Knapp zwei Stundenlang verlas er die Anklagepunkte gegen den ehemaligen Chef eines Vellmarer Sicherungsunternehmens, der rund fünf Millionen Euro Steuern und Sozialabgaben hinterzogen haben soll. Mit dem 36-Jährigen sitzen vier ehemalige Mitarbeiter, die ihm bei dem Steuerbetrug geholfen haben sollen, auf der Anklagebank. Das Verfahren gegen seine schwangere Ehefrau wurde wegen Verhandlungsunfähigkeit abgetrennt. Der Hauptangeklagte wollte sich auf Befragen von Richter Winter noch nicht äußern, kündigte aber für später eine mögliche Einlassung an. Eine der Mitangeklagten sagt gegenwärtig aus. Sie sei vom Chef gezwungen worden, die steuersparenden Scheinrechnungen zu schreiben.

Steuerhinterziehung: Ex-Security-Chef vor dem Landgericht

Vor dem Gerichtssaal D 130 stauen sich derzeit die Besucher: Sie warten auf den Eintritt in den Gerichtssaal, wo gleich die Verhandlung gegen einen 36 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Kassel beginnt. Ihm wird Steuerhinterziehung vorgeworfen. Als Chef eines Security-Unternehmens in Vellmar soll er über 3,3 Millionen Euro an verschiedenen Steuern und Abgaben hinterzogen haben.

Serienbankraub: Angeklagter gesteht alle Taten

Der 43-jährige gebürtige Kroate hat vor dem Landgericht  gestanden, die sechs Sparkassen-Filialen in Kassel, Ihringshausen und Niestetal überfallen zu haben. Zur Zeit werden die Sparkassen-Angestellten als Zeugen gehört, die der dreifache Familienvater mit einer echt aussehenden Spielzeugpistole gezwungen hat, das Geld in Tüten zu verpacken, insgesamt knapp 1,4 Millionen Euro. Die Zeuginnen schilderten ihre Todesangst bei den Überfällen. Der Angeklagte, der schamgebeugt dasitzt, entschuldigt sich bei jeder Zeugin mit tränenerstickter Stimme, kann die Frauen dabei nicht ansehen. Durch das Geständnis könnte das Verfahren vor der 5. Strafkammer deutlich abgekürzt werden, kündigte Richter Stanoschek an.

Einbruch Landratsamt: Heute Urteil möglich

Das Verfahren vor der 7. Strafkammer des Landgerichts gegen einen 43-jährigen Kosovaren, der mit unbekannten Komplizen ins Landratsamt von Wolfhagen eingebrochen sein soll, strebt heute seinem Ende entgegen. Die Einbrecher hatten einen kompletten Tresor mit 20.000 Euro Inhalt gestohlen. Dafür war der Angeklagte vom Amtsgericht zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden, wogegen er Berufung eingelegt hat.

Serien-Bankraub: Verfahren gegen 45-Jährigen geht weiter

Vor der 5. Strafkammer des Landgerichts geht gleich das Verfahren gegen einen 45 Jahre alten Mann aus Kassel weiter, der zwischen 2012 und 2016 sechs Sparkassen-Filialen überfallen und rund 1,4 Millionen Euro erbeutet haben soll. Der kaltblütige Räuber war stets mit dem Fahrrad geflohen, nachdem er die Angestellten mit einer täuschend echt aussehenden  Spielzeugpistole zur Öffnung von Tresor und Geldautomaten gezwungen hatte.

Tankstellenraub: Angeklagter gesteht Taten im Drogenrausch

blaulichtDer 29-jährige Angeklagte hat auch die beiden Überfälle auf zwei Tankstellen in der Nordstadt gestanden. Er habe allerdings keine Erinnerungen an Einzelheiten, weil er im totalen Drogenrausch gehandelt habe. „Es wird aber wohl so gewesen sein, wie es in der Anklage steht“ räumte der Untersuchungshäftling vor der 11. Strafkammer des Landgerichts  ein. Das Gefängnis scheint ihm gut zu bekommen: „Sie hätten ihn mal bei der Verhaftung im Januar sehen sollen“, sagte Verteidiger Werner Momberg über  seinen gesund und frisch wirkenden Mandanten. Das Verfahren wird am kommenden Donnerstag um 9 Uhr in Saal E 218 fortgesetzt, weitere Verhandlungstage sind der 20. und 22. November.

Tankstellenraub: 29-Jähriger gesteht nur kleinere Taten

Der 29-jährige Angeklagte der im Dezember 2016 und Januar 2017 zwei Tankstellen in der Nordstadt überfallen haben soll, schweigt zu diesen Taten. Gestanden hat er allerdings, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eine Wohnung vermietet und dafür 400 Euro vom gutgläubigen Interessenten kassiert zu haben. Außerdem gestand er, mit einer gestohlenen EC-Karten am Königsplatz Kleidung und Zigaretten für einige hundert Euro gekauft zu haben, um so seine Drogensucht zu finanzieren. Gegenwärtig sagen Zeugen vor der 11. Strafkammer des Landgerichts  zu den Vorwürfen aus. 

Omas geschlagen: Anklage erneuert Strafantrag

Im Revisionsverfahren gegen zwei 29-jährige Rumänen, die 2013 in Kassel zwei damals 85 und 90 Jahre alte Frauen mit Faustschlägen schwer verletzt und ausgeraubt hatten, hat Staatsanwältin Riester mit zwölf Jahren und acht Jahren und sechs Monaten genau das Strafmaß der ersten Verhandlung neu gefordert. Neu diesmal: Ein Angeklagter gestand eine Tat, beschuldigte aber  seinen Kumpane die Faustschläge gegen die Frau im Fahrstuhl des Mercedes-Hochhauses geführt zu haben. Das nützt nun nichts mehr, denn das Urteil für diese Taten ist bereits rechtskräftig, der Kumpane könnte für diese Tat nicht neu angeklagt werden. Richter Dreyer hat das Urteil der 10. Strafkammer für 14.30 Uhr angekündigt. 

Omas geschlagen: Rumänen gingen in Revision

Im vergangenen Jahr sind zwei heute 29 Jahre alte Rumänen zu zwölf und acht Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatten zwei 85 und 90 Jahre alte Frauen in Kassel in ihren Wohnungen überfallen und mit Faustschlägen schwer verletzt. Die Verurteilung für diese Taten ist rechtskräftig, heute geht es nur um das Strafmaß, nachdem der Bundesgerichtshof das Urteil in Teilen aufgehoben hatte. 

Totschlag: Beweisanträge abgelehnt

Die 6. Strafkammer des Landgerichts hat im Totschlags-Prozess gegen einen 35-jährigen Mann aus Kassel alle Beweisanträge der Verteidigung abgelehnt. Unter anderem hatte der Verteidiger dem psychiatrischen Gutachter fehlende Sachkenntnis und Befangenheit vorgeworfen. Das Gericht teilte diese Ansicht nicht. Der Angeklagte soll im letzten Oktober vor der Reuter-Schule einen Gleichaltrigen mit einem Stich in den Hals getötet haben. Beide gehören zur Trinker- und Drogenszene. Das Verfahren wird nun am 23. November fortgesetzt. Letzter Verhandlungstag soll laut Plan der 11. Dezember sein. 

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