Heroinhandel: Drogendealer verweigert Aussage

Ein 52-jähriger Zeuge im Drogenprozess vor der 5. Strafkammer hat die Aussage verweigert. Der Grund: Der in der JVA in Wehlheiden einsitzende Mann war vermutlich der Hauptabnehmer des Heroins vom Angeklagten, erwartet seinen eigenen Prozess und wollte sich nicht selbst belasten. Die Verhandlung gegen den ebenfalls 52-jährigen Kasseler wird heute Nachmittag mit weiteren Zeugenvernehmungen fortgesetzt. Nächster Prozesstag ist Montag, 30. Januar.

Ex-Polizist: Urteil doch erst am 9. Februar

Die Verhandlung vor dem Amtsgericht gegen einen ehemaligen Polizeibeamten, der in Fuldabrück mehrere Wohnungseinbrüche begangen haben soll, geht doch noch nicht heute zu Ende. Nach der gegenwärtigen Mittagspause werden noch die Polizeibeamten als Zeugen gehört, die Mitte vergangenen Jahres gegen ihren damaligen Kollgen, der heute als Müllwerker arbeitet, ermittelt hatten. Richterin Ferchland kündigte das Urteil für Donnerstag, 9. Februar, an. 

Ex-Polizist: Angeklagter recherchierte im Dienstcomputer

Um zu sehen, ob die Polizei-Kollegen ihm schon auf die Spur gekommen waren, hatte der Angeklagte sogar einen Österreich-Urlaub abgebrochen und war nach Kassel gefahren, um im Polizei-Computer den Stand der Ermittlungen zu recherchieren. Das sagt gerade eine Polizistin aus, die damals ermittelt hat. Drei weitere Beamte sollen gleich gehört werden. 

Heroinhandel: Angeklagter räumt Taten ein

Der 52-jährige Kasseler hat den ihm vorgeworfenen Handel mit Heroin weitgehend gestanden, allerdings mit kleineren Mengen als den angeklagten 2,7 kg. Er habe 10 000 Euro Schulden in Albanien gehabt und von dort 450 Gramm Heroin bekommen, um mit deren Verkauf seine Schulden zu tilgen, sagte der Verteidiger des Deutschen mit albanischer Herkunft. Sein Mandant sei selbst schwer drogenabhängig und habe im Zustand eingeschränkter Steuerungsfähigkeit gehandelt. Ein Gutachter solle seine verminderte Schuldfähigkeit feststellen. Richter Stanoschek stimmte der Erstellung eines Gutachtens zu.

Serieneinbrüche: Ex-Polizist erwartet Urteil

Vor dem Amtsgericht könnte heute die Verhandlung gegen einen 52-jährigen ehemaligen Polizisten zu Ende gehen. Der Mann steht seit letztem September vor Gericht, weil er in Fuldabrück fünf Mal in die Häuser von Vereinskameraden eingebrochen und dabei knapp 40.000 Euro erbeutet haben soll. Außerdem soll er als Kassierer vom Vereinskonto 10.000 Euro für sich abgehoben haben. Die Verhandlung beginnt um 9.30 Uhr in Saal E 121.

Wasserpreis in der Stadt Kassel: Gericht entscheidet bis März über Klage

Der Rechtsstreit um die Kasseler Wassergebühren läuft seit Jahren. Nun will das Verwaltungsgericht Kassel bis Ende März eine Entscheidung treffen. Ein 69-jähriger Kunde von Kasselwasser hatte Ende 2012 wegen seines Gebührenbescheides Klage eingereicht. Er hält die Kalkulation für überhöht, die Gebühr beschere der Stadt Mehreinnahmen in Millionenhöhe. Die ganze Geschichte lest Ihr hier.

Versicherungsbetrug: Kein Geständnis, 22 Zeugen werden gehört

Nach der Pause gab es weder eine Erklärung noch ein Geständnis des Angeklagten. Richter Reichhardt hatte darauf verwiesen, dass sich ein Geständnis strafmildernd auswirken könnte, hat damit bei dem 32-jährigen Angeklagten aber keine Wirkung erzielt. Jetzt müssen an den folgenden Verhandlungstagen 22 Zeugen gehört werden, denen der Angeklagte ohne deren Wissen Verträge mit privaten Krankenversicherungen untergeschoben haben soll. Dafür kassierte er über 70 000 Euro Provisionen.

Versicherungsbetrug: Verteidiger verweist auf Göker

„Sie haben Göker nicht bekommen, deshalb sitzt jetzt ein anderer  hier.“ Mit diesen Worten hat Verteidiger Roman von Alvensleben die Verbindung des flüchtigen ehemaligen MEG-Chefs zu dem 32-jährigen Angeklagten geknüpft, der vom Amtsgericht zu 30 Monaten Haft wegen Versicherungsbetrug und Urkundenfälschung verurteilt worden war. In der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht strebt der Verteidiger eine Verständigung an, die zu einer Bewährungsstrafe führen könnte. Staatsanwalt Müller sieht dafür gegenwärtig aber keine Chance: „Keine Geständnis und keine Widergutmachung des Schadens von 70 000 Euro. Da ist eine Bewährung nicht drin.“ Gegenwärtig beraten sich die Verteidiger mit dem Angeklagten, um 10.15 Uhr geht es weiter.

Versicherungsbetrug: Makler ging in Berufung

Im Dezember 2015 hatte das Amtsgericht einen heute 32 Jahre alten Versicherungsmakler aus Kassel zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Er soll Krankenversicherungen mit fingierten Verträgen um 70 000 Euro betrogen haben. Gegen diese Strafe hatte der Mann Berufung eingelegt, die gleich vor der 7. Strafkammer des Landgerichtes verhandelt wird. Drei weitere Termine sind dafür angesetzt. 

Angeklagter bestreitet Diebstahls-Vorwürfe

Im Prozess wegen versuchten Diebstahls und Wohnungseinbruchdiebstahls bestreitet der 30 Jahre alte Angeklagte aus Kassel bis auf einen Fall die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Er soll seit November 2015 in acht Fällen versucht haben, Gegenstände aus Wohnungen zu stehlen. Der Angeklagte macht derzeit einen Drogenentzug. Insgesamt sind 27 Zeugen vor dem Amtsgericht Kassel geladen. Als weitere Verhandlungstermine sind der 23. und 25. Januar angesetzt.

Betrugsverfahren heute geplatzt

Das Berufungsverfahren vor dem Landgericht Kassel gegen zwei Frauen aus dem Werra-Meißner-Kreis wird zu einem späteren Zeitpunkt eröffnet. Richter Reichhardt teilte eben mit, dass die jüngere Angeklagte verfahrensunfähig erkrankt sei und das auch durch ein ärztliches Attest nachgewiesen habe. Die Staatsanwaltschaft wirft der 57-Jährigen und ihrer 75-jährigen Mutter 18fachen Versicherungsbetrug vor. Das Amtsgericht Eschwege hatte die Frauen deshalb im Dezember 2015 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Sie sollen Reisen gebucht und wegen angeblicher Krankheit storniert und Geld von der Rücktrittsversicherung unberechtigt eingestrichen haben.

Mutter und Tochter wegen Versicherungsbetrugs vor dem Landgericht

Wegen des Verdachts des Versicherungsbetrugs im großen Stil stehen gleich zwei Frauen aus dem Werra-Meißner-Kreis vor dem Landgericht Kassel. Das Amtsgericht Eschwege hatte die 75-Jährige wegen gemeinschaftlich begangenen gewerbsmäßigen Betrugs zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, ihre 57-jährige Tochter zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten. Gegen das Urteil vom Dezember 2015 hatten sowohl die Angeklagten als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Die Frauen sollen Reisen gebucht und wegen angeblicher Krankheit storniert haben. Mit den Stornokosten der Reiserücktrittskostenversicherung sollen sie sich eine zusätzliche Einnahmequelle verschafft haben.

Geheimnisverrat: Arbeitnehmer vor dem Amtsgericht

Weil er Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse an seinen neuen Arbeitgeber verraten haben soll, steht gleich ein 36 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Kassel vor dem Amtsgericht. Er soll während seiner Tätigkeit für ein Kasseler Speditionsunternehmen Kundendaten zur neuen Spedition mitgenommen und dort zu Wettbewerbszwecken eingesetzt haben. 

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