Vergewaltigung: Chatverkehr wird ausgewertet

Im Vergewaltigungs-Prozess gegen einen 32-jährigen Mann aus dem Landkreis Kassel wird gegenwärtig von der 5. Strafkammer der Chatverkehr zwischen dem Angeklagten und seiner Ex-Freundin ausgewertet, was einige Stunden dauern kann. Zuvor hatte das Opfer der Vergewaltigung erneut ausgesagt. Weil die Frau es psychisch nicht ertragen kann, mit dem Angeklagten in einem Raum zu sein, musste der den Gerichtssaal verlassen. Mindestens ein weiterer Verhandlungstag wird noch folgen.

Hehlerei: Angeklagter kam nicht

Im Verfahren gegen einen 52-jährigen Gold- und Schmuckhändler aus Kassel, der sich vor dem Landgericht wegen Hehlerei verantworten muss, sind der Angeklagte und sein Verteidiger nicht erschienen. Gründe dafür konnte Richter Rinninsland nicht nennen, zumal er von der Verhandlungsfähigkeit des Angeklagten ausgegangen sei. Der Mann war vor zwei Wochen in Bettenhausen an der Leipziger Straße überfallen worden und hatte einen Streifschuss am Kopf davon getragen. Das Verfahren wegen Hehlerei soll nun am Donnerstag, 1. März, um 13 Uhr fortgesetzt werden.

Misshandlung: Vater behauptet, mit Säugling auf dem Arm gestürzt zu sein

Schlimmste Verletzungen an den wenige Tage oder Wochen alten Zwillingen hat Staatsanwältin Julia Beinroth in ihrer Anklage beschrieben: Rippenbrüche, gebrochene Oberschenkel, gebrochene Hüfte, Hämatome am ganzen Körper – die Babys müssen  Ende 2014 bis März 2015 in Baunatal ein schier unvorstellbares Martyrium erlitten haben. Der wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen angeklagte 31-jährige Mann aus dem Landkreis Kassel gab an, er sei zweimal jeweils mit einem der Säuglinge auf dem Arm gestürzt. Verletzungen habe er und die Mutter nicht feststellen können, deshalb sei man auch nicht zum Kinderarzt gegangen. Das Verfahren wird am 26. Februar mit der Anhörung eines Arztes und einer Mitarbeiterin des Jugendamtes fortgesetzt.

Vergewaltigungsprozess: Neue Aussage für Opfer unerträglich

GerichtsberichtDie 27-jährige Frau, die von ihrem 32-jährigen Ex-Freund vergewaltigt worden sein soll, ist nicht zu einer erneuten Zeugenaussage vor dem Landgericht erschienen. Ihre Anwältin, die als Nebenklägerin am Prozess teilnimmt, teilte mit, es sei für ihre Mandantin „unerträglich“ noch einmal mit dem Angeklagten im selben Raum sein zu müssen. Eine Polizeibeamtin sagte aus, die damalige Aussage der Frau über den Hergang der Vergewaltigung sei schlüssig und glaubhaft gewesen. In der Wohnung wurden Schnürsenkel mit gebundener Schlinge sichergestellt. Der Angeklagte soll gedroht haben, sein Opfer zu erhängen, um die Vergewaltigung zu verdecken. Das Verfahren geht am kommenden Donnerstag weiter.

Vergewaltigung: Opfer k

Um 12 Uhr wird vor der 5. Strafkammer des Landgerichts das Verfahren gegen einen 32-jährigen Mann aus dem Landkreis Kassel fortgesetzt. Ihm wird vorgeworfen, seine ehemalige Freundin in ihrer Wohnung mit einem Küchenmesser bedroht und vergewaltigt zu haben. Heute könnten die Plädoyers gehalten werden.

Totschlag: Heute könnte plädiert werden

GerichtsberichtIm Totschlags-Prozess vor der 6. Strafkammer des Landgerichtskönnte heute plädiert werden. Vorausgesetzt, die Kammer verwirft den Antrag der Verteidigung auf Erstellung eines neuen psychologischen Gutachtens für den 35-jährigen Angeklagten. Dem wird vorgeworfen, im Oktober 2016 vor der Reuter-Schule in der Kasseler Nordstadt einen 34-Jährigen mit einem Stich in den Hals getötet zu haben.

Mordversuch: Opfer schildert in bewegenden Worten den Überfall

GerichtsberichtIn bewegenden Worten hat eine 28-jährige Zeugin geschildert, wie sie im Juli 2017 auf dem Heimweg von der Arbeit überfallen und fast totgestochen worden ist. Als sie die Haustür aufschloss, habe sich von hinten eine große Hand aufs Gesicht gelegt, wenig später trafen sie sieben Messerstichen in Bauch, Magen, Lunge, Hand und Hüfte. „Der wollte micht totmachen“, sagte die Zeugin unter Tränen.  Die nur 1,58 Meter große Frau überlebte nur nach einer Notoperation und ist bis heute arbeitsunfähig. Der hünenhafte Angeklagte aus Eritrea, der 1996 seine erste von sechs Vorstrafen wegen Diebstahls kassierte, blickte kein einziges Mal auf, als das Opfer aussagte. In fließendem Deutsch hatte er zuvor angegeben, nicht aussagen zu wollen. Nur unwillig und nach Aufforderung erhob er sich, als das Gericht den Saal betrat. Die Verhandlung wird am Nachmittag mit weiteren Zeugenaussagen fortgesetzt. Nächster Verhandlungstag ist der 23. Februar.

Lkw-Raub: Bis zu fünf Jahre Haft

GerichtsberichtIm Mammutprozess wegen eines Lkw-Raubes gegen vier türkischstämmige Männer hat die 5. Strafkammer eben die Urteile gesprochen. Drei der Männer wurden wegen schweren Raubes zu Freiheitsstrafen von drei, vier und fünf Jahren verurteilt. Der älteste, ein dreifacher Familoienvater, erhielt eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren wegen Diebstahls. Gemeinsam mit anderweitig verfolgten Komplizen hatte das Quartett im Mai 2015 einen mit VW-Ersatzteilen im Wert von 40.000 Euro beladenen Lastzug zwischen Morschen und Malsfeld gekapert. Beim Umladen im Wald bei Mosheim waren sie vom Förster gestört worden und geflohen.

Körperverletzung: Hackebeil am Hals

GerichtsberichtWeil er fünf Euro zurückhaben wollte, soll ein 50-jähriger Kasseler seinem Nachbarn ein Hackebeil an den Hals gehalten und ihn verletzt haben. Deshalb steht er gleich wegen räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung vor der 11. Strafkammer des Landgerichts. Der Jüngere konnte ihm das Beil allerdings abnehmen.

Lkw-Raub: Heute Urteil im Mammtprozess

GerichtsberichtFast eineinhalb Jahre hat die 5. Strafkammer des Landgerichts verhandelt, heute soll das Urteil für den filmreifen Überfall auf einen Lastzug mit VW-Ersatzteilen im Mai 2015 bei Morschen und Melsungen geesprochen werden. Die vier Angeklagten hatten eine Verkehrskontrolle durch die Polizei fingiert, den Lkw-Fahrer mit einer Pistole bedroht und gefesselt. Beim Umladen der Drosselklappen für 40.000 Euro im Wald waren sie vom Förster gestört worden und geflohen.

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