„Con Voce“

Gebannt lauscht man in der Elisabethkirche dem heutigen „Con Voce“: es ist das „Strabat Mater“ des Kasseler Hofkomponisten Carl Joseph Rodewald (1735 – 1809), welches er eigens für die Elisabethkirche schrieb. Weitere Termine des „Con Voce“ sind der 17. und der 24.3.

Das Heilige Drei Könige Fest

Heute ist das Fest der heiligen drei Könige. An welchem nach christlichem Glauben die heiligen drei Könige aus dem Morgenland Bethlehem erreichten und dort das Jesuskind beschenkten. Wer anlässlich dessen überlegt in die Kirche zu gehen, könnte heute Abend in die St. Elisabethkirche gehen. Dort findet um 18.00 Uhr ein Gottesdienst mit anschließender Aussendung der Sternsinger statt.

Man darf

Wir haben Peer Schlechta jetzt nach seinem  großartigen Konzert gefragt. JA, man darf sein heutiges Konzert ‚chillig‘ nennen. Es war, so erklärt uns der sehr gut gelaunte Musiker, „inspiriert von meinem heutigen Besuch der Installation mit den singenden Mönchen von Romuald Karmakar im Westpavillon der Orangerie“. 

Ein Genuss am späten Abend

Auf der Bosch-Bornefeld-Orgel in der angenehm illuminierten Elisabeth Kirche mit dem von der Decke hängenden Kunstwerk „Statik der Resonanz“ von Anne Gathmann spielt jetzt der in Kassel sehr beliebte Konzertorganist und Musikwissenschaftler Peer Schlechta. Darf man seine entspannenden Improvisationen „chillig“ nennen, oder verbietet sich das bei einer solchen Koryphäe und in einer Kirche? Jedenfalls bekommt er dafür großen Beifall. Um 23 Uhr beginnt das Konzert des Fuldaer Organisten Ulrich Moormann.

Mana Usui eröffnet die ‚Lange Orgelnacht‘

In der Elisabeth Kirche am Friedrichsplatz beginnt jetzt eine ‚Lange Orgelnacht‘. Bis Mitternacht wollen vier Organisten, darunter auch Peer Schlechta, das breite Spektrum und die unterschiedlichen Klang-Facetten der Bosch-Bornefeld-Orgel mit Kompositionen von u.a. Bach, Beethoven und Brahms ausloten und präsentieren. Den Anfang macht Mana Usui aus Kyoto/Japan. Der Eintritt zur langen Nacht der Orgelmusik ist frei.

documenta – Die Geschichte einer Globalisierung

Im Rahmenprogramm zur Ausstellung „Die Statik der Resonanz“ hält Ex-Bundesfinanzminister und -Oberbürgermeister Hans Eichel in der gut gefüllten (ca. 150 Zuhörer) Elisabeth Kirche einen Vortrag über die documenta als „lokale Geschichte einer Globalisierung“. Hans Eichel war von 1975 bis 1991 auch Aufsichtsratsvorsitzender der documenta GmbH.

Gute Besucherzahlen

Gut 3000 Besucher haben seit documenta-Beginn einen Abstecher in die am Friedrichsplatz gelegene Elisabeth-Kirche gemacht und Anne Gathmanns Rauminstallation „Die Statik der Resonanz“ betrachtet. Dies sagte man uns auf Nachfrage am Eingang. Gerade hat eine Besuchergruppe aus Großbritannien (man beachte das Def Leppard-Shirt) die Kirche betreten.  

Konzert im Rahmen der Kasseler Klanreise

In der vollen Elisabethkirche beginnt das Konzert im Rahmen der Ökumenischen Klanreise. Es erklingen Werke nach Texten von Martin Luther. Thomas Pieper ist an der Orgel. Weitere Mitwirlende sind „Kassel Brass“. Für die Gemeinde St. Elisabeth begrüßte Marcus Leitschuh. Er sei sich sicher, dass Martin Luther jetzt mit allen katholischen Päpsten auf einer Wolke sitze und sich freut über das Konzert mit seinen Texten in der ersten katholischen Kirchengemeinde, die nach der Reformation in Nordhessen gegründet werden durfte.

Klangreise zum Reformationsjubiläum wird fortgesetzt

Die Kasseler Klangreise zum Reformationsjubiläum wird morgen, Samstag, 25. März, um 16 Uhr mit dem Konzert „Luther-Choräle in romantischer Gestalt“ mit dem Ensemble Kassel-Brass und Thomas Pieper (Orgel) in St. Elisabeth am Friedrichplatz fortgesetzt. Der große Romantiker Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb neben zahlreichen Chorwerken auch Orgelmusik. Seine dritte Orgelsonate verwendet den Luther-Choral „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“. Seine sechste Orgelsonate ist eine Variationsfolge über den Luther-Choral „Vater unser im Himmelreich“. Der Luther-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ prägt Mendelssohns fünfte Sinfonie, die „Reformationssinfonie“. Sie erklingt in Auszügen in einer Bearbeitung für Bläser und Orgel. Den gleichen Choral verwendet Otto Nicolai in seiner Kirchlichen Festouvertüre, ebenfalls in einer bearbeiteten Fassung zu hören.