Nach Insolvenz der Paracelsus-Gruppe: Kasseler Elena-Klinik bangt um Neubau

Der Insolvenz-Antrag der Paracelsus-Gruppe hat die rund 200 Beschäftigten der Harleshäuser Elena-Klinik überraschend getroffen. Noch dazu erwischte es den Standort zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Denn eigentlich sollte dort 2017 bereits die knapp zwölf Millionen Euro teure Erweiterung begonnen haben. Nun befinden sich die Finanzen des Klinik-Verbundes in Schieflage. Welche Folgen das beantragte Insolvenzverfahren und die angekündigte Sanierung der Paracelsus-Kliniken Deutschland für die Neubaupläne in Harleshausen haben wird, erklären wir hier.

Paracelsus-Kliniken insolvent: Betrieb in Kasseler Elena-Klinik läuft weiter

Die Paracelsus-Kliniken sind insolvent. Der Klinikverbund mit 40 Einrichtungen an 23 Standorten in Deutschland soll saniert werden. Der Betrieb in der Kasseler Elena-Klinik in Harleshausen läuft trotz Insolvenzantrag unverändert weiter. Auch die Löhne und Gehälter der insgesamt 5200 Mitarbeiter in Deutschland seien über das Insolvenzgeld sicher. Ebenso sei die medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung der Patienten gesichert, heißt es. Rund 200 Mitarbeiter betreuen in der Elena-Klinik etwa 2500 stationäre Patienten pro Jahr.

Die Paracelsus-Elena-Klinik Kassel aus der Luft.
© Foto: Schachtschneider/Charterfug Knabe

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