Italo-Punks

Wir müssen gestehen: Bis zur Ankündigung des Gigs von „Bee Bee Sea“ heute Abend in der Goldgrube, wussten wir nicht, dass es in Italien eine florierende Punk-Szene gibt, die, so haben wir gerade erfahren, massgeblich von den Ramones beeinflusst wurde. „Weil es keine gute Musik in Italien gab, haben wir ja die Band gegründet“, sagen die drei Musiker. Während anderswo Bands bereits auf der Bühne stehen, sind „Bee Bee Sea“ noch beim Soundcheck. Das ist kein Wunder, denn wenn anderswo Konzerte beendet sind, fangen sie ja in der Goldgrube auch erst an.

Konzert unter Freunden

Einer der guten Kasseler Freunde von King Khan in Kassel ist von Anbeginn an Udo Schulze, Betreiber der „Mutter“ und inzwischen auch der „Goldgrube“. Und dort wird der King heute Abend zu später Stunde ein Konzert mit Freunden für Freunde geben. Nicht mit den „Shrines“, sondern mit BBQ, also in ganz kleiner Besetzung. Obwohl das nicht groß beworben wurde, hat es sich herumgesprochen. Über 100 Fans haben sich bereits angesagt. Falls jemand nichts davon wusste – es steht ja noch nicht mal auf seiner Website – und noch gerne dabei sein möchte, empfehlen wir, vielleicht nicht erst um 22 Uhr zur Goldgrube aufzubrechen.

Audienz beim König

Arish Amad Khan, besser bekannt unter seinem Künstlernamen King Khan, dessen Œu­v­re mittlerweile 12 Alben umfasst und dessen Musikvideos wie „Bite my tongue“ oder „Show fish fight“ bei YouTube jeweils um die 300 000 mal angeklickt wurden, Schauspieler („Back to nothing“, „Percival’s Big Night“ uvm.) und Indie-Rock-Legende, ist heute zu Besuch in Kassel und das hat eine lange Vorgeschichte. 1990 kam der Kanadier auf Tour mit seiner damaligen Band The Spaceshits auch für ein Konzert nach Kassel. Dabei lernte er die Frau, eine gebürtige Eschwegerin, kennen, mit der er heute verheiratet ist und zwei Kinder hat. Es zog ihn verständlicherweise danach immer wieder nach Kassel, wo er noch mehr Freunde fand – hauptsächlich im Umfeld der „Mutter“, da seine Liebste direkt gegenüber wohnte. Hier gründete er auch seine nächste Band, die „Shrines“, darunter auch Musiker, die damals in Kassel lebten, mit denen er noch heute weltweit unterwegs ist. Mittlerweile pendelt er zwischen Los Angeles, seiner kanadischen Heimat und Berlin, „aber Kassel war immer gut zu mir und ich komme gerne ab und zu mal hierher“ (das letzte Mal war vor zwei Jahren).

Die Alternative

„Plastic“ (New Order), „Jerk it out“ (Caesars), „Just like heaven“ (The Cure), „She’s a star“ (James)… die vereinten Kräfte von Anorak City (Gernot Richter, links) und Bad Wolf Corporation (Bernd Kuchinke) beschert heute Abend in der Goldgrube den Himmel für BritPop, 80’s, Shoegaze und Wave-Fans. Definitiv die Alternative in dieser Nacht. („Bad Wolf“ Markus Raabe, ganz rechts, hat keinen Grund wegzuschauen).

Die Goldgrube begrüßt das neue Jahr

Nach der kurzen Winterpause startet die Goldgrube in der Eisenschmiede das neue Jahr mit einem Konzert inklusive Party. „C’est du punk, c’est aussi un peu de la pop“ – Es ist Punk, aber auch ein bisschen Pop. So die Beschreibung der „KNICKERS“ aus Genf. Danach steht „THE GOLDEN SCHMUCKS“ aus Halle an der Saale an den Turntables. Garage, Punk, Surf und vieles mehr. Samstag um 21 Uhr.

Die Fans

Die Fans von Aui & Zween sind eine Spezies für sich, tragen illustre Kopfbedeckungen, haben sich zu Weihnachten die neuen Nike Air in Gold gewünscht (etwas riskant, diese bei der Menschenmenge) und haben ein Tattoo von Jimi Hendrix „Excuse me while I kiss the sky“ (aus „Purpla Haze“). Rechts unten: Der Königsplatz mit dem Obelisken und seinen Wasserspeiern aus der liebreizenden documenta-Edition von Aui & Zween. Ihr 2017er Album gibt es übrigens nur auf Cassette (!). Sammlerstück.

Riesenapplaus und zwei Zugaben für Casio Rakete

Während er auf der Bühne stand, sind wir nicht an ihn ran gekommen, deshalb hier für euch ein After-Concert-Pic von unserem Freund Casio Rakete, der zu Beginn des neuen Jahres erst einmal eine kleine Konzertpause einlegen will. In die Goldgrube wird übrigens niemand mehr reingelassen. Der Laden hat seine maximale Kapazität erreicht. Glückwunsch an Aui & Zween.

Wiedersehen zum Jahresausklang

Brechend voll ist die Goldgrube bereits um 22.30 Uhr und wir freuen uns über ein Wiedersehen und Wiederhören zunächst mit Casio Rakete, von dem wir ja schon tolle Konzerte in diesem Jahr im NEUkafé, im Zwischendeck und beim Lichterfest in Wilhelmshöhe erlebt haben. Im Moment singt er mit dem ganzen Saal den Udo Jürgens Klassiker „Morgen bist du nicht mehr allein“. Das zweite Wiedersehen, auf das wir uns freuen, ist mit Aui & Zween, den Headlinern des Abends. Die wollen wir jetzt mal backstage besuchen.

Singer/Songwriter-Punk

Ein bestuhltes Konzert in der Goldgrube ist ein Novum. Doch bei den Texten von Friedemann (Hinz) ist nicht nur abrocken sondern auch zuhören wichtig. Die Songs haben Titel wie „Nackenbrecher“, „Sklaven“ oder „Wer hören will muss schweigen“ und haben trotz weitgehender unplugged-Instrumentierung eine starke Punk-Attitüde. Schließlich ist Friedemann, der auf einem Bauernhof bei Rügen lebt, auch Sänger der Punkband „Cor“. Seine Alben verkauft er, wie er gerade erzählt, nicht bei Amazon, weil er das nicht mit seiner Einstellung („Musik ist Liebe und nicht Kommerz“) vereinbaren kann. Großer Beifall.

IG Metal

In der Goldgrube an der Eisenschmiede findet heute Abend bereits das dritte Heavy Metal Konzert im Lauf von nur acht Tagen statt. Zunächst werden die Berliner Multi-Kulti- Metal- Formation „Indian Nightmare“ auftreten. Danach beißt mit Night Viper aus Göteborg/Schweden die Schlange zu. Unser Foto zeigt Dodi Nightmare, den Gitarristen von „Indian Nightmare“ (links) mit TamTam von der Moshpit Crew, einer der Organisatoren des Konzerts.

Wird ein harter Abend

Heute Nacht beißt die Schlange wieder zu. Mit ihrem selbstbetitelten Debüt empfahlen sich „Night Viper“ vor zwei Jahren als DIE Newcomer der europäischen old school Metal-Szene. Galoppierender Bass, schneidende Doppel-Leadgitarren und eine Frontfrau irgendwo zwischen Lee Aaron und Doro Pesch. Die Moshpit Crew Cassel holt die schwedische Heavy Metal Band (Foto) mit ihrem neuen Album „Exterminator“, das nicht nur von den Fans, sondern auch von der Kritik begeistert aufgenommen wurde, bereits zum zweiten Mal in die Goldgrube (Eisenschmiede). Eröffnet wird die laute Nacht um 20.30 Uhr mit der multikulturellen Speed Metal Punk Sensation Indian Nightmare aus Berlin. Der Eintritt beträgt 16 Euro.

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