Vorbei

Auf dem Dach der Galeria Kaufhof (ehem. Sky Lounge Deck 14) erinnern nur noch die zwei Fahnen mit der 14 darauf und am Rand des Friedrichsplatzes weder im unteren noch im oberen Teil schon gar nichts mehr daran, dass hier vor drei/vier Tagen noch die Welt zu Gast war. Vorbei.

Clever, diese Iren

Eine pfiffige Idee der irischen Gastronome von Beckett’s Garden auf dem Friedrichsplatz. Wenn die Kundschaft nicht zu ihnen kommen kann, weil sie eine gefühlte halbe Ewigkeit vor dem Parthenon auf Bücher ansteht, kommen sie halt zur Kundschaft. Hannah verkauft an die Wartenden wärmenden Tee – keinen irischen… englischen.

Rave auf dem Opernplatz

Das Fenster 9 an der Galeria Kaufhof feiert, wie angekündigt, das Ende seines temporären Bestehens mit einer mächtigen Closing Party. DJ Filip, Bier vom Pritschenwagen und jede Menge nette Menschen, die talken und tanzen. Das soll noch mindestens bis Mitternacht so weiter gehen.

 

Große Party zum Ausklang

Das Fenster NEUN, das temporäre, von Kunststudenten betriebene Café/Bistro im neunten Fenster der Galeria Kaufhof schließt bereits morgen, aber mit einer großen Party zum Ausklang. Um 16 Uhr geht es los, um Mitternacht soll sie enden. Dazwischen: Acht Stunden mit kleinen Konzerten, CD-Release-Präsentationen, Performances und eine Gin-Verköstigung. Das wird eine Party, wie sie der Opernplatz noch nicht gesehen hat.

Virtual-Reality-Performance im Fenster 9

Das urban AR lab, bestehend aus Jasper Meiners, Isabel Paehr, Jörn Röder und Lennart Raesch, macht Spaziergänge mit Hilfe einer App, die Unsichtbarkeiten einer wachsenden Stadt in audiovisuelle Feedbacks umwandelt. Auf dem Smartphone und einer Virtual Reality Brille kann man die Welt auf einmal ganz anders wahrnehmen und CO2, Luftfeuchtigkeit oder UV-Strahlen sehen. Heute ab 18 Uhr ist Isabel für eine Performance im Fenster 9 und zeigt euch das Projekt mit kleinen Spaziergängen. 

Für das Heimkino

Die temporären Gastronomien zur documenta haben am Ende der 100 Tage einiges zu verkaufen. Was auf dem Deck 14 (Sky Lounge auf dem Dach der Galeria Kaufhof) und der Grünen Wiese 14 hinter der documenta-Halle alles weg geht, haben wir schon berichtet. Jetzt haben wir in Beckett’s Beer Garden auf dem Friedrichsplatz gefragt. Hier werden die Reihen mit den Kinosesseln und die Biergartentische verkauft. Es gibt keinen Festpreis, es wird je nach Qualität entschieden. Aber eine Bestuhlung „wie früher im Kino“ zuhause beim Kindergeburtstag macht doch schon was her, oder?

Wirst du die documenta vermissen?

Noch 4 Tage… aber darf man die Frage bei diesem Wetter überhaupt stellen? Seit 10 Tagen fragen wir in einem Countdown täglich eine Person, die bei der documenta oder in ihrem direkten Umfeld arbeitet. Maria öffnet auch heute Morgen unverdrossen Beckett’s Garden vis-vis des Parthenons: „Am Anfang war es toll, aber jetzt zähle ich eher die Tage und freue mich, wenn ich endlich wieder im Irish Pub arbeiten kann. Aber es bleiben Erinnerungen an viele schöne Sommertage.“

Aufgegeben

Nun haben sie doch aufgegeben. Bereits. Vor 14 Tagen hatten wir berichtet, dass in dem temporären Biergarten zur documenta an der Hauptpost nichts mehr los war, nachdem die documenta überarbeitete Stadtpläne herausgegeben hatte, auf denen die Besucher nicht mehr durch die Untere Königsstraße, sondern direkt durch das ‚Problemareal‘ Jägerstraße zur Neuen Neuen Galerie im Postgebäude geführt werden. Nun hat Betreiber Christoph Lutz das Ende der d14 nicht mehr abgewartet, sondern vorher aufgegeben. 

Schnäppchen

Zur documenta gab es viel temporäre Außengastronomie. Doch was geschieht mit den Stühlen, Tischen, Planzen usw. nach Ausstellungsende? Nicht jeder Gastronom kann, wie am Friedrichsplatz, im nächsten Sommer sein Biergarten-Equipment wieder vor die Türe stellen. Dieser Frage gehen wir in den nächsten Tagen an den verschiedenen Plätzen nach. Die Sky Lounge Deck 14 auf dem Dach der Galleria Kaufhof verkauft ihre Pflanzen (der Preis richtet sich nach der Größe), ihre hohen Tische (20 – 25 Euro) und hölzernen Barhocker (5 Euro) zu Schnäppchenpreisen, so die Aussage von Betreiber Karl Börries. Einfach auf dem Deck nachfragen.

Zweckentfremdung

Was man mit den alten, unbrauchbaren, weil teilweise falsch, documenta-Stadtplänen machen kann, demonstriert man in Beckett’s Garden am Friedrichsplatz: eine kunstsinnige Biergartengarnitur. Hat den Vorteil, dass die Gäste beim Essen und Trinken nebenbei checken können, wo sie schon waren oder wo sie noch hinwollen.

Sitzplätze schnell vergriffen

Weil sich die documenta langsam ihrem Ende neigt, fragen wir einzelne Gastronomen nach einer vorläufigen Bilanz. Bei Brendan Kennedy, Betreiber von Beckett’s Biergarten am Friedrichsplatz, fällt die sehr positiv aus. „Wir haben wegen der großen Nachfrage sogar die Zahl der Sitzplätze im Biergarten aufgestockt“, sagt er. Zum Start der documenta seien es 200 gewesen, inzwischen finden hier bei bester Aussicht auf den Parthenon der Bücher 260 Leute Platz. An sonnigen Tagen wie heute seien die Plätze schnell vergriffen, sagt Kennedy.

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