Bei der Arbeit

Auch heute stellen wir in unserer Serie 100 Tage – 100 verbotene Bücher ein Buch aus dem Parthenon vor und erklären, warum es dort präsent ist. Die Auswahl trifft heute unser Praktikant Colin Lacmann. Er hat sich für „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin entschieden. Er wird das Buch gleich vorstellen.  

100 Tage – 100 verbotene Bücher: Madame Bovary

Während der 100 documenta-Tage stellen wir täglich ein Buch aus dem Parthenon der verbotenen Bücher vor und erklären, warum es dort präsent ist. Heute: Madame Bovary von Gustave Flaubert. Der Roman erschien 1856 zunächst zensiert in der französischen Zeitschrift „La Revue de Paris“, woraufhin Flaubert wegen „Verstoßes gegen die guten Sitten“ angeklagt wurde. Ihm wurde unter anderem die Verherrlichung des Ehebruchs vorgeworfen. 1857 erschien die vollständige Fassung des Manuskripts dennoch als Buch.

100 Tage – 100 verbotene Bücher: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk

Der antimilitaristische Schelmenroman von Jaroslav Hašek ist ein Buch, das seit Generationen Menschen Trost spendet für erlebte Ungerechtigkeiten und ihnen Hoffnung gibt. Doch ausgerechnet in seinem Entstehungsland startete die Bewegung, das Buch zu verbieten. Denn Schwejk lässt nichts anbrennen; seine Schlauheit macht auch vor Diebstahl oder Betrug nicht halt – und damit wollte man 1918 in der Tschechoslowakai als noch junge Nation nicht identifiziert werden. (Während der documenta stellen wir täglich ein Buch aus dem Parthenon der verbotenen Bücher vor.)

100 Tage – 100 verbotene Bücher: Tom Sawyer und Huckleberry Finn

Wer kennt sie nicht, die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Für viele von uns gehörten sie sogar zur Schulliteratur. Aber nicht in den USA. Dort steht die Originalausgabe wegen angeblicher Rassendiskriminierung noch immer auf dem Index. Gründe: Über 200 Mal kommt die Bezeichnung „Nigger“ darin vor und auch mit der Typenbezeichnung „Rothaut“ hat Autor Mark Twain nicht gegeizt. Doch seit ein paar Jahren können sich auch US-Schüler wieder an den Abenteuern erfreuen, denn aus dem N-Wort wurde ‚Sklave‘ und aus Injun (Rothaut) wurde ‚Indian‘ (Indianer). Während der documenta stellen wir täglich ein Buch aus dem ‚Parthenon der verbotenen Bücher‘ vor und erklären, warum es dort präsent ist.  

100 Tage – 100 verbotene Bücher: Grimms Märchen


Während der 100 documenta-Tage stellen wir täglich ein Buch aus dem Parthenon der verbotenen Bücher vor und erklären, warum es dort präsent ist.
Heute: Die Kinder- und Hausmärchen (KHM) der Brüder Grimm. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Sammlungen von Jacob und Wilhelm Grimm, die zu großen Teilen in Kassel zusammengetragen worden sind, unter anderem in den USA verboten, da ihnen die Verbreitung nationalsozialistischen Gedankengutes und die Verherrlichung von Grausamkeit unterstellt wurde. 

100 Tage – 100 verbotene Bücher: Herz auf Taille

Erich Kästner war persönlich dabei, als seine Bücher – alle außer „Emil und die Detektive“ – am 10. Mai 1933 in Berlin verbrannt wurden, weil sie nicht „dem deutschen Geist“ entsprachen. Die Nationalsozialisten sahen in „Herz auf Taille“ generell zu viel Spott auf Obrigkeiten. (Während der documenta stellen wir täglich ein Buch aus dem ‚Parthenon der verbotenen Bücher‘ vor und erklären, warum es dort präsent ist.)

100 Tage -100 Bücher: Der kleine Prinz

100 Tage – 100 verbotene Bücher – während der 100 documenta-Tage stellen wir täglich ein Buch aus dem Parthenon der Bücher vor und erklären, warum es dort gezeigt wird. Heute: Der kleine Prinz. Es lohnt sich, aufmerksam durch den Parthenon der Bücher zu gehen. Wer gut aufpasst, entdeckt auch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry unter der Plastikfolie. Dieser Bestseller ist beispielsweise in Ungarn verboten, da die Kinder dort „mit beiden Füßen auf der Erde aufwachsen“ sollen, so ein Ausschnitt aus der Begründung. Zudem sollen sie „vor dem Gift der Märchen“ geschützt werden. 

100 Tage – 100 verbotene Bücher: Der Fänger im Roggen

Währen der 100 documenta-Tage stellen wir täglich ein Buch aus dem Parthenon der verbotenen Bücher vor und erklären, warum es dort präsent ist.
Heute: Der Fänger im Roggen
Eines der größten Jugend-Kult-Bücher war nach seinem Erscheinen 1951 im angelsächsischen Sprachraum lange verboten. Der Grund: 44 x kommt das Wort ‚Fuck‘ darin vor und weit über 100 x wird ‚goddamn‘ geflucht.

100 Tage – 100 verbotene Bücher: Alice im Wunderland

Währen der 100 documenta-Tage stellen wir täglich ein Buch aus dem Parthenon der verbotenen Bücher vor und erklären, warum es dort präsent ist.
Heute: Alice im Wunderland
Sprechende Tiere? Aber nicht in China! Dort ist es verboten, das Tier dem Menschen gleich zu setzen- erst recht, wenn es so „menschelt“ wie bei Alice.

100 Tage – 100 verbotene Bücher (1)

Währen der 100 documenta-Tage stellen wir täglich ein Buch aus dem Parthenon der verbotenen Bücher vor und erklären, warum es dort präsent ist.
Heute: Harry Potter
Die Geschichten um den Zauberlehrling sind in den USA in einigen extrem frommen Bundesstaaten im sogenannten Bible Belt verboten, weil darin viel von Hexerei die Rede ist.

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