Fridericianum wartet auf weiter auf neuen Schriftzug

Die documenta 14 ist längst Geschichte, und doch ist nicht alles so, wie es davor war. Sichtbar wird das beim Blick vom Friedrichsplatz aus auf das Fridericianum. Über dem Eingang fehlt noch die alte Inschrift „Museum Fridericianum“, die zur d14 ersetzt worden war. Dort stand während der Weltkunstausstellung: „Being safe is scary“ – zu deutsch: „Sicher zu sein ist beängstigend“. Die Inschrift ist mittlerweile verschwunden, wann aber kommt die alte wieder? Eine Mitarbeiterin des Fridericianums erklärte, dies werde innerhalb der nächsten vier Wochen der Fall sein. Derzeit werde der Schriftzug noch aufgehübscht.

Geschenk mit Sammlerwert

Sucht ihr noch Weihnachtsgeschenke? Etwas wirklich Schönes ist das erst kürzlich erschienene Bilderband „documenta: Eine Bildgeschichte“. Für genau 40€ bekommt ihr eine tolle Sammlung von Fotos und Informationen rund um die bisherigen documenta-Ausstellungen, was einem Kasseläner als Geschenk wahrscheinlich ganz besonders freuen dürfte. Mike Trepte, Inhaber der Buchhandlung Unibuch, posiert hier gar mit seinem eigenen Exemplar.

documenta-Geschäftsführerin geht Ende Mai 2018

Paukenschlag bei der documenta: Geschäftsführerin Annette Kulenkampff wird ihren Posten nach Informationen unserer Zeitung Ende Mai 2018 räumen. Nach der Sitzung des documenta-Aufsichtsrates Mitte November hatte es zuletzt keine Äußerung zur Personalie Kulenkampff gegeben. Die Stadt Kassel hat für den Nachmittag eine Stellungnahme angekündigt.

Sitzung des documenta-Aufsichtsrats: Beratung in die nächste Runde

Vorsorglich hatte Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle seine Termine für den späten Nachmittag und den frühen Abend abgesagt: Er wusste wohl, dass diese Sitzung des documenta-Aufsichtsrats am vergangenen Mittwochabend eine Mammutsitzung würde. Am Ende wurde es tatsächlich spät, sehr spät – und doch enthält die anschließend abgegebene Presseerklärung nur wenig Konkretes. Hier erfahrt ihr mehr.

250.000 Gäste: documenta 14 sorgte für Touristenboom

Was etwa  beim Spaziergang durch Kassel oder die Besucherzahlen der d14 bereits offensichtlich war, belegen jetzt auch Zahlen des Statistischen Landesamtes: Die documenta 14 hat im Sommer für einen Touristenboom gesorgt. Demnach übernachteten zwischen Juni und September knapp 250.000 Gäste in den Hotels, Pensionen und Campingplätzen der Stadt. Die Anzahl der Übernachtungen lag bei 472.600 und damit um 7,4 Prozent höher als noch vor fünf Jahren, als die documenta 13 für knapp 440.000 Übernachtungen gesorgt hatte.

documenta-Obelisk wird während Weihnachtsmarkt stehenbleiben

Der documenta-Obelisk von Olu Oguibe wird auf jeden Fall bis Anfang 2018 auf dem Königsplatz bleiben: Das Kunstwerk wird in die Budenmeile des Weihnachtsmarkts integriert. Ob der Obelisk dauerhaft in Kassel bleibt, ist nach wie vor noch nicht entschieden. Ein Abbau wäre jedenfalls vorerst nicht möglich, falls die Ankauf-Verhandlungen scheitern – denn nächste Woche beginnen auf dem Königsplatz die Aufbauarbeiten für den Märchenweihnachtsmarkt.

Blankes Fridericianum 

Das Fridericianum sieht irgendwie seltsam aus – anders. Richtig, die Inschrift fehlt! Zur documenta wurde aus „Fridericianum“ der englische Satz „Being safe is scary“. Es war ein Beitrag der Künstlerin Banu Cennetoglu. Nun ist die documenta vorbei, die Buchstaben der Künsterlin abgenommen – und das Fridericianum immer noch nackt. Wollen wir hoffen, dass es bald wieder ganz das alte ist! Hintergründe zu der documenta-Kunst findet ihr hier

Unser Tipp

Diese neutral schwarzen Liegen sind sehr hochwertig und stabil und für 30 Euro pro Exemplar ein wahres Schnäppchen. Der einzige Nachteil: Sie benötigen viel Stauraum, denn man kann sie nicht zusammenklappen. Letzte Chance heute bis 18 Uhr in der documenta-Halle.

Bereits weg

Verkauft sind mittlerweile alle documenta-Vitrinen, allerdings „eher an befreundete Institutionen und Ausstellungshallen“, wie uns ein Mitarbeiter gesagt hat.

Noch zu haben

Gestern noch 350 Euro, heute nur 200 Euro. Der neuwertig ca. 1800 Dollar teure „Lounge Chair“ aus dem seinerzeit für über 30.000 Euro mit Designermöbeln eingerichteten Büro von Carolyn Christov Bakargiev (Leiterin der documenta 13, man beachte das CCB) ist beim Schnäppchenverkauf in der documenta-Halle immer noch zu haben.

Die documenta bleibt sich treu

Vor dem Fridericianum standen die inzwischen weggeräumten Plakate, die wir heute morgen abgelichtet haben und die auf den Schnäppchenverkauf heute ab 10 Uhr in der documenta-Halle hingewiesen haben. Um 10 Uhr passierte leider nichts. „Der Kollege hat da einen Fehler gemacht, deshalb haben wir sie dann auch gleich weggeräumt“, sagt uns ein verantwortlicher Mitarbeiter. Es wurden Interessenten weggeschickt mit der Auskunft „Beginn heute erst um 13 Uhr“. Begonnen hat man dann schließlich um 12 Uhr. Kein Wunder, dass jetzt in der documenta-Halle nicht allzuviel los ist. Aber die documenta, Respekt, ist sich bis zum Schluss ihrem Kommunikationsdesaster treu geblieben.

Zur Erinnerung

In einer Viertelstunde beginnt in der documenta-Halle der zweite Tag des „documenta-Inventar-Schnäppchen-Rausverkaufs“. Wir erwähnten es bereits gestern: Die Preise für T-Shirts, Sitzmöbel, Kataloge, Lampen und Souvenir-Artikel sind größtenteils bei einem Viertel bis Drittel des Original-Kaufpreises angesiedelt. Es lohnt sich wirklich.

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