Warten auf die Siegerehrung

Bode Endres vom Kurhessischen Motorsport-Club Kassel ist beim 7. Herkules-Bergpreis mit einem VW-Käfer (Baujahr 1970) an den Start gegangen. „Für heute sind wir durch“, sagt er. Nun gilt es, auf die Siegerehrung zu warten. Doch das ist beinahe Routine für den Motorsportler. „Über den Sommer verteilt nehme ich an 15 Veranstaltungen dieser Art teil“, erzählt er. Und was hebt seinen Oldtimer von den übrigen ab? „An meinem Wagen ist alles original. Sogar der Lack ist zu großen Teilen noch von 1970“, verrät er. Denn er schone sein Fahrzeug, indem er es ausschließlich in den Sommermonaten fahre.

Letzte Oldtimer gehen an den Start 


Werner Praschek ist „Starter“ beim 7. Herkules-Bergpreis des Kurhessischen Motorsport-Clubs Kassel. Er winkt die Oldtimer am Hessischen Gutshof über die Startlinie. Gerade hat er der Nummer 29, einem Simson Supra S (Baujahr 1925) grünes Licht gegeben. „Wir sind heute schneller durchgekommen und werden die letzten Wagen in 20 Minuten an den Start gehen lassen“, sagt er. Die Siegerehrung finde aber wie geplant um 14.30 Uhr auf dem Gutshof statt.

Für die Wasserspiele in Kassel


Nadja ist mit zwei Freundinnen aus Dillenburg angereist, um sich die Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe anzusehen, die heute um 14.30 Uhr starten. „Ich bin gelernte Malerin und interessiere mich sehr für Architektur“, sagt sie. „Meine Eltern waren früher schon einmal hier und haben mir Fotos gezeigt. Ich fand es beeindruckend, wie die Fontäne allein durch den Wasserdruck 50 Meter in die Höhe steigt“, erzählt sie weiter. Nun wolle sie zunächst die Löwenburg besichtigen und später dem Wasserlauf ab dem Herkules folgen. Wir wünschen viel Spaß dabei! 🙂

Motorisierte Schmuckstücke 


Zum siebten Mal fand an diesem Wochenende der Herkules-Bergpreis im Bergpark Wilhelmshöhe statt, der alljährlich vom Kurhessischen Motorsport-Club Kassel organisiert wird. Auch heute können die rund 70 Oldtimer auf zwei oder vier Rädern noch einmal in Augenschein genommen werden. Um 12 Uhr gehen die letzten Fahrzeuge an den Start. Ab 14.30 Uhr findet die Siegerehrung statt. Aufgrund des Bergpreises ist die Rasenallee teilgesperrt. Weitere Informationen dazu findet ihr in diesem Artikel.

Bergpark: Verkehrseinschränkungen am Wochenende

Autofahrer im Bereich des Bergparks Wilhelmshöhe müssen am Wochenende mit Behinderungen rechnen. Das teilt die Stadt mit. Grund dafür ist der „Internationale ADAC-Herkules Bergpreis“ für historische Fahrzeuge, der am Samstag, 24. Juni, von 10 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 25. Juni, von 9 bis 13 Uhr, stattfindet. Während der Veranstaltungszeiten wird die Rasenallee in Höhe Seebergstraße in Richtung Tulpenallee / Schloss Wilhelmshöhe für den Verkehr gesperrt. Die Gegenrichtung bleibt befahrbar. Der Großparkplatz Schloss Wilhelmshöhe ist geöffnet, dennoch bittet die Stadt die Gäste, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Wasserspiele von Freunden empfohlen


David und Ann-Cathrin aus Frankfurt haben sich an der Teufelsbrücke, die um 15.20 Uhr vom Wasserlauf erreicht wird, Plätze in der ersten Reihe gesichert. Sie sind heute zum ersten Mal bei den Wasserspielen im Bergpark Wilhelmshöhe. „Wir waren gestern auf einem Geburtstag in Paderborn und wollten auf dem Rückweg nach Frankfurt irgendwo einen Zwischenhalt machen. Freunde haben uns die Wasserspiele empfohlen“, erzählt David. Die documenta wollen sich die beiden auch noch ansehen. „Das machen wir dann aber an einem anderen Tag“, sagt Ann-Cathrin.

Platz für Nachzügler 


Auch nach dem Start der Wasserspiele um 14.30 Uhr gibt es noch reichlich freie Stellflächen im Bergpark Wilhelmshöhe. Hier, auf der Ebene „Schlosspark Nr. 2“, stehen rund 50 Parkplätze zur Verfügung, wie eine Aufsicht vom Protex-Sicherheitsteam verrät. Wer das Finale der Wasserkünste um 15.45 Uhr – eine 50 Meter hohe Fontäne im Schlossteich – nicht verpassen möchte, der findet hier bestimmt noch ein freies Plätzchen. Den Bergpark könnt ihr außerdem mit den Tramlinien 1 und 3 erreichen.

Zwischenstopp in Kassel

Sibylla Reith (links) und Silvia Fladung aus Fulda kommen gerade aus dem Urlaub. „Kassel lag auf unserem Heimweg und so haben wir uns spontan zu einem Zwischenstopp entschieden“, gibt Sibylla an. Am Fontänenteich im Bergpark haben sie sich Plätze in der ersten Reihe gesichert. „Die Wasserspiele kennen wir schon, deshalb gucken wir uns heute nur das Ende an“, sagt Silvia. Die Station „Teufelsbrücke“ können sie besonders empfehlen. Vor dem Bergpark haben sie auch schon documenta-Werke besichtigt. Die verhüllte Torwache und der „Parthenon der Bücher“ seien ihnen besonders eindrucksvoll erschienen.

Riesenandrang bleibt aus


Kurz nach Beginn der Wasserspiele gibt es noch freie Parkplätze im Bergpark Wilhelmshöhe. Allein auf der Ebene „Schlosspark Nr. 2“ gibt es noch rund 30 freie Stellflächen, verrät uns Sina vom Protex-Sicherheitsteam. Alternativ könnt ihr mit den Tramlinien 1 oder 3 anreisen. Das Finale der Wasserkünste – eine 50 Meter hohe Fontäne im Schlossteich – ist um 15.45 Uhr zu erwarten.

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