Ausfall der Busse und Bahnen war Thema

Bei Burkay Bilir vom Birman-Kiosk am Bahnhof Wilhelmshöhe war der stundenlange Ausfall der Busse und Bahnen Gesprächsthema: „Es hat sich bemerkbar gemacht, seitdem die Bahnen nicht mehr fahren, sind schon weniger Menschen und damit auch weniger Laufkundschaft unterwegs. Doch ob sich die Kunden informierten, wann die Bahnen wieder fahren oder die Bauarbeiter von der Wilhelmshöher Allee berichteten – der Ausfall der Busse und Bahnen war hier heute das Gesprächsthema.“

 

Keine Busse und Bahnen – was sagt ihr dazu?

Helga Waligora ist normalerweise regelmäßig mit Bus und Bahn unterwegs: „Die Ankündigung, dass heute mehrere Stunden keine Busse und Bahnen fahren kam rechtzeitig, man war durch die Anzeigetafeln der KVG oder die Berichterstattung in der HNA darauf vorbereitet. Daher verzichte ich heute auf den ÖPNV und mache alles zu Fuß, das ist kein Problem. Aber für Reisende, die gerade am Bahnhof Wilhelmshöhe ankommen und unvorbereitet sind, ist es sicher ungünstig.“

Schonmal drauf einstellen

Nutzer des ÖPNV sollten sich darauf einstellen, dass am kommenden Montag (20. November) die KVG eine Konzern-Vollversammlung abhält. Von 9.30 Uhr bis etwa 15 Uhr verkehren keine Busse und Bahnen. Lediglich auf einigen Tram-Strecken wird ein Ersatzverkehr eingerichtet. Busse des NVV und Regiotrams sind nicht betroffen. Also plant den Weg zur Schule, Uni oder zur Arbeit sicherheitshalber schonmal ohne die öffentlichen Verkehrsmittel. Weitere Infos dazu findet ihr auf der Homepage der KVG.

Jugendlicher Schwarzfahrer tritt Polizisten

blaulicht Ein 16-Jähriger ohne Fahrkarte und Ausweispapiere ist am Sonntag auf zwei Bundespolizisten losgegangen. Der Jugendliche zeigte sich bei der Kontrolle beim Eintreffen eines ICEs in Kassel gegen 11 Uhr äußerst aggressiv, schreibt die Polizei. Er spuckte in Richtung der Beamten und versuchte sie zu schlagen, außerdem verletzte der Jugendliche die Polizisten durch Tritte an den Schienbeinen. Die Polizisten nahmen den Randalierer mit zur Dienststelle und übergaben ihn anschließend in die Obhut des Kasseler Jugendamtes. Gemeldet war der 16-Jährige bisher in einer Aufnahmeeinrichtung für jugendliche Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz.

Geduld ist gefragt

Die Anzeigen am Bahnhof Wilhelmshöhe leuchten wie die Weihnachtsbäume. Bahnreisende, die heute Richtung Norden wollen, müssen sich in Geduld üben, die Züge weisen Verspätungen von bis zu 60 Minuten auf (etwa der ICE nach Hamburg, der bereits vor einer Stunde kommen sollte). Weitere Züge sind teils stark besetzt. 

Richtung Süden dauert’s länger 

Am Wilhelmshöher Bahnhof weisen derzeit nur wenige Züge Verspätungen auf, diese lassen dafür aber umso länger auf sich warten. Betroffen sind derzeit ausschließlich Züge in südlicher Richtung, Spitzenreiter ist der ICE 587 nach München (planmäßig 13.23 Uhr) mit 100 Minuten Verspätung. Auch der ICE 577 (planmäßig 13.27 Uhr) nach Stuttgart kommt 50 Minuten später. Weitere Züge nach München oder Zürich haben lediglich 20 bis 25 Minuten Verspätung. 

Umsteigebahnhof Kassel Wilhelmshöhe

Der IC-Bahnhof fungiert heute Abend hauptsächlich als Umsteigebahnhof – vom Zug ins Auto. Die meisten Fahrgäste, die von hier nicht mehr mit der DB weiterkommen, wussten das vorher und haben ihre Verwandten und Freunde gebeten, sie auf halber Strecke in Kassel mit dem Pkw abzuholen. Viele nehmen sogar noch andere Reisende mit – in der Not halten die Menschen zusammen. Es stehen im Gegensatz zu gestern Abend gelegentlich auch mal wieder ein paar Taxen zur Verfügung.

Der Lage Herr werden

Während am Bahnhof Wilhelmshöhe in der Folge von Sturmtief „Xavier“ weiter Chaos herrscht, tun die Mitarbeiter der Bahn alles, um der Lage Herr zu werden. Die langen Schlangen vor der Information werden geduldig bedient, überall im Bahnhof stehen Ansprechpartner für Fragen bereit. Diese Bahn-Mitarbeiterinnen versorgen die Wartenden zudem mit frischem Kaffee.

Noch immer Chaos am Bahnhof 

Die Auswirkungen von Sturmtief „Xavier“ sind am Wilhelmshöher Bahnhof auch heute noch deutlich zu spüren. Zahlreiche Züge haben Verspätung von bis zu 50 Minuten, Richtung Hamburg und Berlin ist der Zugverkehr komplett eingestellt. Dichte Menschentrauben drängen sich vor und im Bahnhof. Viele gestrandete Reisende telefonieren aufgeregt mit dem Handy und versuchen, Informationen zum weiteren Fortkommen zu erhalten.

Auf dem Weg zur Connichi

Aus der Nähe von Bremen sind Alexandra (links) und Milana heute zur Connichi angereist. Vom Bahnhof Wilhelmshöhe machen sie sich nun zur Stadthalle auf. Vor drei Jahren waren sie bereits aus demselben Grund in Kassel. Von dem Wochenende erhoffen sich die beiden viel Spaß, nette Leute kennenzulernen und neue Ideen für eigene Kostüme.

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