Auf dem Weg nach München

Sebastian kam noch mit dem Zug aus Bad Wildungen nach Kassel. Von hier aus wollte er eigentlich nach München weiterfahren. Nun steckt er fest. „Ich schaue mal, ob mich ein Kollege abholen und zu meinem Auto bringen kann, dann muss ich eben mit dem Auto nach München. Es ist sehr ärgerlich, aber da kann man nichts machen.“

In Kassel gestrandet

Susanne kommt gerade aus Berlin und war eigentlich auf dem Weg nach Karlsruhe, nun ist sie wegen des eingestellten Bahnverkehrs am Bahnhof Wilhelmshöhe gestrandet. „Ich habe mehrere Optionen: weiter nach Karlsruhe oder zurück nach Berlin – sobald wieder ein Zug fährt. Oder ich fahre mit dem Taxi nach Göttingen. Heute morgen habe ich noch überlegt, eine Nacht länger in Berlin zu bleiben. Hätte ich mal auf mein Bauchgefühl gehört.“

Noch nichts entschieden 

Einige Kasseler Schulen haben wegen des Sturms bereits geschlossen, am WG in Wilhelmshöhe stimmt sich der stellvertretende Schulleiter Berthold Semmler noch mit anderen Schulleitern ab, ob der Nachmittagsunterricht ausfallen soll oder nicht. Eigentlich wolle man keine Hysterie verbreiten, so Semmler, doch müsse man über einen Unterrichtsausfall nachdenken, wenn es schlimmer werde. Insbesondere wenn es zu Einschränkungen im ÖPNV komme, so dass die Schüler nicht mehr nach Hause kommen. Das Schulamt hat diese Frage den Schulleiter überlassen. 

Bauernregel des Tages 

„Ist es an Petri Stuhlfeier kalt, die eisige Kält 40 Tage hält.“ Der heutige Tag erinnert an Petrus‘ Besteigung des Bischofssitzes von Antiochia im Jahr 42. Nach dem Schneefall der vergangenen Tage ist es heute wieder freundlicher bei Temperaturen um 5 Grad Celsius. Allerdings zieht Sturmtief „Friederike“ über die Region und sorgt für ein weiteres Absinken der Temperaturen. Was das für das Wetter der kommenden 40 Tage bedeutet, erfahrt ihr hier.

Noch geht’s 

Solange Sturmtief „Friederike“ noch nicht in Kassel wütet, kann man noch relativ gefahrlos einen Spaziergang im Bergpark wagen. Dieser zeigt sich noch in winterlichem Gewand, die sporadisch durchbrechende Sonne zaubert ein herrliches Idyll im Park. Doch seid vorsichtig, auch hier frischt der Wind allmählich auf. Sollte dieser stärker werden, gilt es, auf herabstürzende Äste zu achten.

Gut zu wissen 

Kommt man als Auswärtiger am Bahnhof Wilhelmshöhe in Kassel an, wird man von dieser christlichen Liebesbotschaft vor dem Eingang empfangen. Da dem Nordhessen sein bisweilen spröder Charme vorauseilt und er gemeinhin als eher zurückhaltend, wenn nicht gar unfreundlich gilt, ist es gut zu wissen, dass man auch in Kassel jemanden findet, der einen liebt. Doch sollte an dieser Stelle mit Vorurteilen aufgeräumt werden, denn so schlimm ist der Nordhesse gar nicht. Wenn ihr ihm also eine Chance gebt, wird auch er euch bald in sein Herz schließen. 

Ein Ständchen vor der Bahnfahrt

Wer in den Bahnhof Wilhelmshöhe möchte, kommt an ihm nicht vorbei: David Heller steht vor dem Eingang und spielt Gitarre. In seinem Gitarrenkasten liegen Euromünzen. „Ich verdiene damit meinen Lebensunterhalt“, sagt der Autodidakt. Am Bahnhof sei ein guter Platz, hier werde er nicht vom Ordnungsamt gestört. Man kann den jungen Mann übrigens auch für eine Feier buchen unter: www.david-heller.jimdo.com

Jetzt zugreifen 

Bei dem nass-kalten Schmuddelwetter verschwendet wohl kaum jemand einen Gedanken an die kommende Freibadsaison. Doch es könnte sich lohnen, denn die Saisonkarte für 2018 ist bereits erhältlich. Noch gibt es diese für den Vorzugspreis von 80 Euro (ermäßigt 40 Euro) zuzüglich 5 Euro Kartenpfand. In Wilhelmshöhe gibt’s die Saisonkarte (gültig für die Freibäder in Wilhelmshöhe und Harleshausen) unter anderem bei Sarah Casselmann von Bietau Bürobedarf in der Wilhelmshöher Allee.

Eure Vorsätze fürs neue Jahr 

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, wir wollen wissen, ob auch ihr gute Vorsätze für 2018 gefasst habt. „Eigentlich lief im vergangenen Jahr alles gut, so dass ich keine speziellen Vorsätze für das neue Jahr gefasst habe. Doch möchte ich natürlich gerne diesen Status halten“, sagt Rainer.

Alt und neu

Wie berichtet, wurde zu Jahresbeginn das Fahrradverleihsystem Konrad durch Nextbike abgelöst. An vielen Leihstellen stehen die blauen Räder bereits, am Bahnhof Wilhelmshöhe stehen diese noch einträchtig neben einer ganzen Reihe der alten Konräder.

Den Abholtermin nicht verpassen 

Traditionell bleiben die Weihnachtsbäume bis zum 6. Januar stehen, vielerorts liegen sie aber bereits auf den Bürgersteigen. In der kommenden Woche werden die Bäume dann kostenfrei von den Stadtreinigern eingesammelt, wobei es für jeden Stadtteil einen gesonderten Abholtermin gibt. Wann euer Stadtteil an der Reihe ist und ihr die (abgeschmückten) Weihnachtsbäume spätestens rausgeschafft haben müsst, erfahrt ihr hier.

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