„Wünsche mir mehr Flexibilität“

Auch Andrea aus dem Landkreis Hofgeismar ist mit ihrer Tochter heute ans Hohe Gras gefahren. Während die Tochter Ski fährt, wollte Andrea nach einer Runde in der Loipe eigentlich in der Gaststätte am Hohen Gras einkehren. Diese hat montags allerdings traditionell Ruhetag. „Schade, dass die Gastronomie heute zu ist. Ich würde mir etwas mehr Flexibilität wünschen, so dass man bei Schneefall spontan reagieren und für die Wintersportler öffnen kann.“

„Gehören zum Inventar“

Mit einer ganzen Gruppe haben sich Andrea (links) und Barbara aus Baunatal zum Ski- und Snowboardfahren am Hohen Gras verabredet. „Seit 2002 sind wir im Winter regelmäßig hier, wir gehören quasi schon zum Inventar“, lacht Barbara. Die beiden wollen hier heute den „hoffentlich nicht letzten Skitag“ der Saison genießen. 

„Zwei- bis dreimal die Saison“

Den Schnee und Liftbetrieb am Hohen Gras nutzt auch Jens aus Kassel zu einer nachmittäglichen Abfahrt. „Ich bin zwei- bis dreimal in der Saison hier – vorausgesetzt es liegt ausreichend Schnee. Ich schätze das Skiangebot quasi vor der Haustür und unterstütze es gern. Außerdem helfen ein paar Skitage im Jahr dabei, nicht aus der Übung zu kommen.“

Liftbetrieb am Hohen Gras 

So viel los wie am Wochenende ist heute nicht am Hohen Gras. Dennoch hat der Skilift geöffnet und lädt bei eingeschaltetem Flutlicht bis mindestens 17 Uhr zur Abfahrt ein. „Wie lange wir heute geöffnet haben, hängt vom Wetter und den Sichtverhältnissen ab. Am besten sollte man kurz vorher auf dem Schneetelefon anrufen und sich erkundigen“, sagt Marc, der heute am Skilift Dienst hat. Das Schneetelefon erreicht ihr unter 0561-3162695.

Gut verpackt 

Wer heute mit dem Gedanken an einen Spaziergang im Bergpark liebäugelt, der wird sein Auto auf den sogenannten Bananenparkplätzen nicht abstellen können. Diese werden weiterhin erneuert und bleiben vorerst gesperrt. Der historische Pavillon (links im Bild) ist gut verpackt. Es sieht so aus, als würde der Pavillon aufgestockt, doch unter dem Witterungsschutz steht das Bauwerk in unveränderter Form.

Winteridyll

Noch präsentiert sich der Bergpark mit dem angefrorenen Lac weitestgehend in winterlichem Gewand. Zugegeben, zum perfekten Winteridyll sollte der Nieselregen aufhören und sich die Sonne am blauen Himmel zeigen. Doch darauf wird man heute wohl vergeblich warten. Ein Spaziergang lohnt aber allemal, auch wenn man den Schlitten heute daheim lassen kann. Die Wiesen, auf denen gestern noch kräftig gerodelt wurde, zeigen immer mehr grün-braune Stellen. 

Tram-Linie 3 fährt wieder – Falschparker machen Probleme

Wie die KVG soeben mitteilt, fährt die Tram 3 wieder bis zur Endhaltestelle Druseltal. Zuvor waren Bäume unter der Schneelast zu dicht an die Oberleitungen geraten, deshalb konnten die Bahnen nur bis Bahnhof Wilhelmshöhe fahren.

Indes werden am Herkules Falschparker zum Problem. Weil sie im Weg standen, hat sich dort ein Bus der Linie 22 im Schnee festgefahren. Entsprechend kommt es zu Verzögerungen.

Der Kampf ums Taxi

Normalerweise steht am Bahnhof Wilhelmshöhe ein Taxi neben dem nächsten, heute sind die Wagen Mangelware. Da keine Züge mehr verkehren, versuchen gestrandete Reisende verzweifelt ein Taxi zu ergattern. Kommt ein Wagen, so wird dieser bereits auf der Straße abgefangen und von einer Menschentraube bestürmt. Es kann also etwas dauern, bis ihr hier ein Taxi bekommt. 

Gestatten: Familie Schnee

Schneemann, -frau und der Rest der Familie schmilzt in stiller Eintracht auf der „Hundewiese“ an der Brabanter Straße in Wilhelmshöhe vor sich hin. Diese Schneefamilie ist Teil einer stattlichen Schneeskulpturen-Sammlung auf der Wiese, die an die Schneefälle der vergangenen Tage erinnert. Das war vor etwa zwei Stunden, inzwischen erinnert der traurige Rest der Familie eher an das anhaltende Tauwetter.

Bahnhof-Wilhelmshöhe: Helfer schenken Tee für Gestrandete aus

Unser Leser Marco Gießler hat uns eben per WhatsApp dieses Bild vom Bahnhof Wilhelmshöhe geschickt, wo viele Reisende wegen des Sturms gestrandet sind. Dazu schreibt er: „Ich möchte ein Dankeschön an die Bahn sagen. Ausreichend Personal kümmert sich um die Passagiere, die Helfer schenken kostenlos Kaffee und Tee aus. Ganz ganz toll.“ Vielen Dank dafür!

Nichts geht mehr

Eigentlich sollten ab 16 Uhr die ersten Züge am Wilhelmshöher Bahnhof wieder fahren, doch daraus wird wohl nichts. Bundesweit wurde der gesamte Fernverkehr eingestellt, auf der Schiene geht nichts mehr. Voraussichtlich ab morgen früh sollen die Züge wieder fahren.

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