Auf in den Bergpark 

Die documenta ist vorbei, die Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe ebenfalls. Zu erleben gibt es in Kassel trotzdem einiges. Gabriela Thöne (links) und Sabine Wölm verweisen auf die Führung durch das Unesco-Weltkulturerbe aus Bergpark und Herkules am kommenden Sonntag um 10 Uhr. „Der Bergpark ist schließlich zu jeder Jahreszeit schön“, sagt Thöne. Für die etwa anderthalb Stunden dauernde Führung gebe es noch freie Plätze. Treffpunkt ist am Eingang der Habichtswaldklinik.

Geldbeutel bei den Wasserspielen gefunden

Gestern haben unsere Leserreporter Christoph und Fernanda bei den beleuchteten Wasserspielen beim Aquädukt diesen wunderschönen Frozen-Geldbeutel mit Taschengeld gefunden. Gerne würden sie den Geldbeutel an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgeben. Außer dem Taschengeld enthält der Beutel einen weiteren besonderen Inhalt, der den beiden Findern bitte als Identifikationsmerkmal genannt werden soll. Der Eigentümer kann sich per E-Mail unter ferchules@nullgmail.com bei den beiden melden.

Wasserspiele im Bergpark fallen heute aus

Die Wasserspiele im Bergpark fallen heute aus. Wie die Museumslandschaft Hessen Kassel mitteilt, besteht wegen des langanhaltenden Regens die Gefahr, dass Bäume umstürzen. Die Große Fontäne vor dem Schloss Wilhelmshöhe findet um 15.45 Uhr statt. Der Sprecher rät, bei dem langanhaltenden Regen von einem Besuch im Bergpark abzusehen.

Warten auf die Siegerehrung

Bode Endres vom Kurhessischen Motorsport-Club Kassel ist beim 7. Herkules-Bergpreis mit einem VW-Käfer (Baujahr 1970) an den Start gegangen. „Für heute sind wir durch“, sagt er. Nun gilt es, auf die Siegerehrung zu warten. Doch das ist beinahe Routine für den Motorsportler. „Über den Sommer verteilt nehme ich an 15 Veranstaltungen dieser Art teil“, erzählt er. Und was hebt seinen Oldtimer von den übrigen ab? „An meinem Wagen ist alles original. Sogar der Lack ist zu großen Teilen noch von 1970“, verrät er. Denn er schone sein Fahrzeug, indem er es ausschließlich in den Sommermonaten fahre.

Letzte Oldtimer gehen an den Start 


Werner Praschek ist „Starter“ beim 7. Herkules-Bergpreis des Kurhessischen Motorsport-Clubs Kassel. Er winkt die Oldtimer am Hessischen Gutshof über die Startlinie. Gerade hat er der Nummer 29, einem Simson Supra S (Baujahr 1925) grünes Licht gegeben. „Wir sind heute schneller durchgekommen und werden die letzten Wagen in 20 Minuten an den Start gehen lassen“, sagt er. Die Siegerehrung finde aber wie geplant um 14.30 Uhr auf dem Gutshof statt.

Motorisierte Schmuckstücke 


Zum siebten Mal fand an diesem Wochenende der Herkules-Bergpreis im Bergpark Wilhelmshöhe statt, der alljährlich vom Kurhessischen Motorsport-Club Kassel organisiert wird. Auch heute können die rund 70 Oldtimer auf zwei oder vier Rädern noch einmal in Augenschein genommen werden. Um 12 Uhr gehen die letzten Fahrzeuge an den Start. Ab 14.30 Uhr findet die Siegerehrung statt. Aufgrund des Bergpreises ist die Rasenallee teilgesperrt. Weitere Informationen dazu findet ihr in diesem Artikel.

documenta-Magazine gefragt


Von der documenta 14 profitieren auch die Geschäfte rund um den Bahnhof Wilhelmshöhe, da hier täglich etliche Besucher der Kunstschau eintreffen. „Die internationale Stimmung in den letzten zwei Wochen mochten wir sehr“, sagt Peter Richter, der in der Buchhandlung „Schmitt & Hahn“ arbeitet. „Wir haben unser Sortiment entsprechend aufgerüstet“, erzählt er weiter. So habe man während der documenta mehr internationale Tageszeitungen und Kunstmagazine im Angebot. „Besonders gefragt ist derzeit das gestern erschienene ‚Art Spezial‘ – ein Sonderheft zur documenta 14. Aber auch ‚Monopol‘, ‚Art‘ und ‚Merian Kassel‘ verkaufen sich dieser Tage gut.“

Noch 84 Tage documenta 

Rund zwei Wochen ist sie nun „alt“ – die documenta 14. Für viele Besucher der weltweit bedeutendsten Schau für zeitgenössische Kunst ist der Bahnhof Wilhelmshöhe gewissermaßen das Tor zu Kassel. Wer hier ankommt, der erreicht die Ausstellungsorte im Innenstadtbereich übrigens vom Bahnhofsvorplatz aus mit den Straßenbahnlinie 1, 3 und 4 oder mit der Regiotram von Gleis 9.

documenta gut fürs Geschäft

„Meine Chefin freut sich sehr über die vielen documenta-Besucher“, erzählt Mary Asef lachend. Besonders gut verkaufen sich am Kiosk „Süße Ecke“, der im Bahnhof Wilhelmshöhe beheimatet ist, Getränke, Eis und das Trend-Spielzeug Fidget Spinner. „Viele fragen uns auch nach dem Weg zu den Ausstellungsorten in der Innenstadt oder im Bergpark Wilhelmshöhe“, sagt sie. Da sie sich in Kassel gut auskenne, nehme sie sich gerne die Zeit für eine detaillierte Wegbeschreibung.

Noch 91 Tage documenta 

Der Bahnhof Wilhelmshöhe war für viele documenta-Besucher in der vergangenen Woche das erste, was sie von Kassel sahen. Auch heute treffen wieder nationale und internationale Gäste ein, um von hier aus die documenta 14 zu besuchen. Und wie geht’s ab Wilhelmshöhe weiter? Die Ausstellungsorte im Innenstadtbereich erreicht ihr vom Bahnhofsvorplatz aus mit den Straßenbahnlinie 1, 3 und 4 oder mit der Regiotram von Gleis 9.

Zwischenstopp in Kassel

Sibylla Reith (links) und Silvia Fladung aus Fulda kommen gerade aus dem Urlaub. „Kassel lag auf unserem Heimweg und so haben wir uns spontan zu einem Zwischenstopp entschieden“, gibt Sibylla an. Am Fontänenteich im Bergpark haben sie sich Plätze in der ersten Reihe gesichert. „Die Wasserspiele kennen wir schon, deshalb gucken wir uns heute nur das Ende an“, sagt Silvia. Die Station „Teufelsbrücke“ können sie besonders empfehlen. Vor dem Bergpark haben sie auch schon documenta-Werke besichtigt. Die verhüllte Torwache und der „Parthenon der Bücher“ seien ihnen besonders eindrucksvoll erschienen.

Riesenandrang bleibt aus


Kurz nach Beginn der Wasserspiele gibt es noch freie Parkplätze im Bergpark Wilhelmshöhe. Allein auf der Ebene „Schlosspark Nr. 2“ gibt es noch rund 30 freie Stellflächen, verrät uns Sina vom Protex-Sicherheitsteam. Alternativ könnt ihr mit den Tramlinien 1 oder 3 anreisen. Das Finale der Wasserkünste – eine 50 Meter hohe Fontäne im Schlossteich – ist um 15.45 Uhr zu erwarten.

Spaziergang zum Fontänenteich


Sabine und Tochter Linnea aus Kassel und Treysa waren schon länger nicht mehr bei den Wasserspielen im Bergpark Wilhelmshöhe. „Eine Zeit lang war es uns hier zu voll. Heute hatten wir aber mal wieder Lust und das Wetter hat auch gepasst“, sagen sie. Ihren Ausflug haben sie mit einem ausgiebigen Spaziergang verbunden. Das Finale der Wasserspiele verfolgen sie nun von der Schlosswiese aus.

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