Noch Karten für „Frau Holle“ im Anthroposophischen Zentrum

Im Anthroposophischen Zentrum in Bad Wilhelmshöhe (3. Stock), Wilhelmshöher Allee, läuft gerade die vorletzte Vorstellung des Grimmschen Märchens „Frau Holle“ des Theaters auf Tour. Das Ensemble der Stiftung Bundesbahn-Sozialwerk spielt noch einmal um 16 Uhr. Es gibt noch Karten an der Theaterkasse. Sie kosten zwei Euro für Kinder bis 14 Jahre und fünf Euro für Erwachsene. Das lohnt sich, denn die Mimen haben witzige Szenen eingebaut, die man in der Grimmschen Urfassung nicht findet.

Vortag über die göttliche Verbindung 

Die Kasseler Autorin Johanna Wohlkopf spricht im Anthroposophischen Zentrum über „Die Vereinigung mit dem Einen- Gotteserfahrung und spirituelle Lebenspraxis bei Rumi und Meister Eckhart“. Der persische Dichter Rumi und der deutsche Theologe und Philosoph Meister Eckhart verfolgten beide das Ziel der Verbindung mit dem Göttlichen. „Rumis Ansatz ging eher über die Liebe, das Herz und die unmittelbare Erfahrung“, erzählt Wohlkopf. „Meister Eckhart ging die Sache eher über den Verstand an und wählte den pragmatischen Weg“. Alle Veranstaltungen im Anthroposophischen Zentrum findet ihr online.

 

Feuerwehrmann Sam

Eine flammende Bühnenshow könnt ihr heute Nachmittag in Bad Wilhelmshöhe erleben. Im Anthroposophischen Zentrum an der Wilhelmshöher Allee 261 dreht sich ab 17 Uhr alles um den mutigen „Feuerwehrmann Sam“. Diesem kommt die verantwortungsvolle Aufgabe zu, die Vorbereitungen für ein großes Festival in seinem Heimatdorf Pontypandy in sichere Bahnen zu lenken. Ob ihm dies gelingt, erlebt ihr in der deutschen Erstaufführung des Anthroposophischen Zentrums mit der niederländischen Van Hoorne Entertainment. Der Karten zur Show kosten 26,70 Euro, ermäßigt ab 19,20 Euro. Weitere Infos zur Aufführung findet ihr hier.

Trauer in der Kunst

Die Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf hält im anthroposophischen Zentrum einen Vortrag zum Thema „Versuche zu trauern- Über den Umgang der Kunst mit der Trauer“. Sie lebt und lehrt in Kassel am Rudolf Steiner Institut und ist außerdem im Kulturgremium des anthroposophischen Zentrums tätig. „Ich möchte heute den Bogen von mittelalterlicher Kunst bis hin zur aktuellen Kunst schlagen“, erzählt Markgraf. „Wie stellten Künstler damals Trauer dar und wie machen sie es heute?“ Dazu führt Markgraf einige Beispiele an, zum Beispiel von Ferdinand Hodler, der seinen Trauerprozess mit mehreren Zeichnungen seiner sterbenden Geliebten dokumentierte.

Abstrakte Engel

Eigentlich würden Engel ja ideal in die Vorweihnachtszeit passen, im Anthroposophischen Zentrum in der Wilhelmshöher Allee gibt es die aber bereits jetzt zu sehen: Im zweiten Stock sind Engelsbilder der Stuttgarter Künstlerin Marion Musch ausgestellt. Auf schmalen und hohen Leinwänden sind die himmlischen Geschöpfe dezent angedeutet und wirken ebenso zurückhaltend wie abstrakt. Wer nicht bis Weihnachten warten möchte, um einen Engel zu sehen, der hat noch bis zum 11. November im Anthroposophischen Zentrum die Gelegenheit dazu. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zu besichtigen, der Eintritt ist frei.

Migration: Gründe, Folgen, Fragen.

Aus aktuellem Anlass wird Dr. Peter Guttenhöfer morgen um 20 Uhr einen Vortrag zum Thema Migration im Anthroposophischen Zentrum in der Wilhelmshöher Allee 261 halten. Begleitend werden dort Bilder der Iranischen Künstlerin Zubaidy Lawahez gezeigt, die selbst mit ihren Kindern aus dem Iran geflohen ist. Die Künstlerin thematisiert in ihren Werken Krieg, Zerstörung und Flucht. Dr. Gerhard Dittrich von der Geschäftsführung des Anthroposophischen Zentrums gewährt für Kassel Live schon vorab einen kleinen Einblick in die Kunstwerke, die nur an diesem Abend zu sehen sein werden. Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt 8 Euro (ermäßigt 5 Euro).

Geburt und Tod in Fensterglas

Christian Storch spricht im Anthroposophischen Zentrum über die Motivik von Geburt und Tod in den violetten Goetheanum-Fenstern. Das Goetheanum (im Bild zu sehen) im schweizerischen Dornach dient als Sitz der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. In die Fenster sind Bilder eingraviert, die die Stationen des inneren Entwicklungsweges des Menschen darstellen sollen. Die violetten Fenster, um die es heute geht, stehen für Geburt und Tod.

Allein unter Rassisten

Die Kassel geborene Schauspielerin, Moderatorin und Regisseurin Mo Asumang las heute im Anthroposophischen Zentrum aus ihrem Buch „Mo und die Arier – Allein unter Rassisten“. Die Tochter einer deutschen Mutter und eines Vaters aus Ghana berichtet in dem Band über Fremdenhass und Morddrohungen, denen sie entschlossen entgegnet. Das Publikum zeigte großen Gesprächsbedarf.

Himmlische Ausstellung

„Engelbilder“ heißt die neue Ausstellung im Anthroposophischen Zentrum, die am Samstag eröffnet wurde. Die Bilder enstanden in Auseinanderserzung mit Texten und Gedichten bekannter Engel-Lyriker, wie Rainer Maria Rilke. Die auf schmalen, hohen Leinwänden dargestellte Kunst von Marion Musch aus Stuttgart, wird noch bis zum 11. November ausgestellt.

Crashkurs Finanzmarkt

Claus von Wagner hat im ausverkauften Saal des anthroposophischen Zentrums die Finanzwelt erklärt. Sein Fazit: Der Bankkunde ist das Plankton im Finanzmeer, die Banken die Haie. Das Publikum war begeistert von dem gebürtigen Münchner ohne Akzent, der mit seinem Kabarett „Die Theorie der feinen Menschen“ quer durch Politik und Wirtschaft spitze Kommentare verteilte. Eine Kritik des Programms lesen Sie am Montag in der HNA.

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