Der Stadtteil Südstadt

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Der Stadtteil Südstadt – Das grüne Herz Kassels

Der Stadtteil Südstadt liegt zwischen der Langenbeckstraße und der Ludwig-Mond-Straße im Osten und der Fuldapromenade im Westen. Im Nord-Osten wird er von der Karl-Branner-Brücke und der Du-Ry-Straße eingegrenzt, während die Straßen Am Weinberg und Schöne Aussicht im Nord-Westen an den Stadtteil grenzen. Ein kleineres Gewerbegebiet liegt südlich des Stadtteils. Die Geschichte der Südstadt beginnt in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Bis ins Jahr 1945 wurde der Stadtteil als Frankfurter-Tor-Viertel bezeichnet. Der Name kam zustande, da hier die Hauptverkehrsader Frankfurter Straße liegt. Sowohl schöne Jugendstil-Bauten, als auch Altbauten aus dem frühen 20. Jahrhunderts sind hier zu finden. Der Stadtteil Südstadt besteht aus verschiedenen Wohnvierteln, wobei der Park Karlsaue einen Großteil der Südstadt einnimmt. Deswegen wird dieser Teil Kassels auch das „Grüne Herz Kassels“ genannt.

Für Hungrige und Genießer

Wenn ihr in der Südstadt auf der Frankfurter Straße schlendern möchtet, solltet ihr das wohl am besten mit vollem Magen tun.

  • fuldapromenadeDenn auf der Straße findet man sehr schwer ein Restaurant, außer das Pano e Vino (Frankfurter Str. 71).
  • Für den kleinen Hunger gibt es verschiedene Imbisse im Angebot, so zum Beispiel für Pizzaliebhaber (Pizzeria San MarinoFrankfurter Straße 59), für Fans von belegten Brötchen (Alanya EckFrankfurter Str. 89) oder für einen Döner auf die Hand (Isa’s AuegrillFrankfurter Str. 77C). Hier warten also nicht unbedingt vollwertige Mahlzeiten auf Sie.
  • Im Gegenteil dazu, gibt es eine große Auswahl an Restaurants auf dem Auedamm mit einem schönen Blick auf die Fulda. Die griechische Atmosphäre können Sie im Molos (Auedamm 23) spüren.
  • Das junge Team des ältesten Pfannkuchenhauses Kassels trefft ihr in der Gaststätte Pancake (Auedamm 17) an.
  • Direkt am Wasser sitzt man hingegen im RIVERSIDE (Auedamm 15).

Alles Aktuelle zum Stadtteil Südstadt findet ihr hier.

Zum Shoppen

  • Der Laden Wikullil (Frankfurter Str. 58) ist ein wundervoller Treffpunkt für Kreative. Hier gibt es alle möglichen Bunt- und Bleistifte, Papeterie-Produkte, Notizblöcke und Postkarten.
  • Falls Ihr gerne Klamotten und andere Dinge, die man so braucht, shoppen wollt, es Ihnen in der Innenstadt aber zu voll ist, dann ist das dez (Frankfurter Str. 225) am Stadtteilrand für Sie da. Die Galerie ist groß genug, um dutzende von Geschäften zu beherbergen.
  • Wenn ich meinen Hund dabei hätte, würde ich das Geschäft Futterguru (Frankfurter Str. 75A) besuchen. Hier kann man jede Menge Futter, Spielzeuge und Pflegesachen kaufen. Apropos, auch Wünsche von Katzen, Nagern, Vögeln und Fischen werden hier nicht offen gelassen.

Für Wissbegierige

orangerieEs ist schwer vorzustellen, aber die Karlsaue wurde 1586 als geometrisch geformter Lustgarten auf der Insel zwischen der Fulda und der kleinen Fulda, mit Kräutern und exotischen Pflanzen, angelegt. Von Ortsansässigen wurde der Park schlicht als „Aue“ bezeichnet.

  • Später, im Jahr 1703, entstand hier die Orangerie – der zentrale Punkt der Karlsaue. Der Bau ist heute der Sitz des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts. Sie war als Sommerresidenz der Landgrafen im Barockstil nach französischem Vorbild gebaut.
  • Noch einen Schritt weiter in Richtung Mitte findet man den Weinberg. Der Weinberg liegt mit seiner terrassierten Gartenanlage und den riesigen Stützkonstruktionen in Bogenform, hoch aufragend und imposant im Blickfeld derer, die von Süden über die Frankfurter Straße kommen.
  • Falls Sie Interesse an neuer Kunst hegen, sollten Sie die documenta-Halle (Friedrichsplatz 18) besuchen. Außer der weltberühmten „documenta“ finden hier auch verschiedene Ausstellungen statt. Das Gebäude sieht an sich schon wie ein Kunstwerk aus.
  • Das Brückner-Kühner-Haus (Hans-Böckler-Straße 5), ehemaliges Wohnhaus der Schriftsteller Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner – die erfolgreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts – ist nach telefonischer Anmeldung zu besichtigen.

Für die Familie

Die Südstadt scheint der allerbeste Stadtteil für Familien mit Kindern zu sein. Im westlichen Teil der Karlsaue, befinden sich ein Spielhaus und ein Spielplatz. Grüne Wiesen, dutzende von Schaukeln, Sandkisten, frische Luft und Ruhe, das alles verspricht der Park. Zudem ist es Autos auch verboten in der Nähe zu fahren.

Für Sportler und Naturliebhaber

  • Der Park Karlsaue im Stadtteil Südstadt ist perfekt zum Laufen oder um frische Luft zu schnappen. Er besteht aus der Karlswiese vor der Orangerie, dem Aueteich, der Blumeninsel Siebenbergen und der Schwaneninsel – alles ist voller Blumen, und man spürt die Kraft der Natur. Man bräuchte 28.875 Busse, um die 125 Hektar des Parks zu bedecken – er ist riesig. Außerdem gibt es genügend Schatten für heiße Tage. Leider mangelt es dafür an Bänken zum Hinsetzen.auebad
  • Zum besseren Laufen sollte man die Fuldapromenade benutzen. Das hat zum einen den Vorteil, dass die eigenen Gelenke geschützt werden, zum anderen kann nebenbei der schöne Fluss beobachtet werden.
  • Schwimmbadliebhabern bietet das Auebad tolle Rutschen und reichlich Platz. Besonders faszinierend ist eine kostenlose Wasserkugel, mit der man über das Wasser rollen kann, diese garantiert bestimmt viel Spaß.

Die Autorin: Die Autorin dieses Stadtführers ist Xenia Adokova. Sie ist 21 Jahre alt und kommt aus Perm in Russland, wo sie Geschichte studiert. Mehr zur Autorin findet ihr hier.

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