Der Stadtteil Nord-Holland

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Der Stadtteil Nord-Holland: Ein Rundgang

Der Stadtteil Nord-Holland wird im Süden von der Wolfhagerstraße, der Unteren Königsstraße und dem Grünen Weg begrenzt. Im Westen hingegen mit der Joseph-Beuys-Straße, der Heckerhäuser Straße, dem Henschelplatz, der Holländischen Straße und der Schenkebier Stanne. Im Osten gibt es eine natürliche Grenze: die Ahne.

Das Stadtviertel wuchs entlang der heutigen Hauptverkehrsader Holländische Straße am Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Grund dafür war die Industrialisierung. Durch die Expansion des Kasseler Unternehmens Henschel & Sohn, stieg die Wohnungsnachfrage durch Mitarbeiter und deren Familien. Somit entstanden kleine Quartiere und Siedlungen. Mittlerweile ist der Stadtteil sehr multikulturell und hat die höchste Migrantendichte in Kassel. Seit den 80er-Jahren befindet sich in Nord-Holland der Hauptcampus der Universität Kassel.

Für Hungrige und Genießer

Viele besondere Gerichte werden von den Imbisses und Cafés in Nord-Holland angeboten.

  • Gute, italienische Küche ist im L’italiano (Reuterstr. 15) zu finden.
  • Amerikanische Atmosphäre ab 16 Uhr findet man hingegen im Chevy – American Diner (Henschelstraße 15).
  • Überall auf den Straßen gibt es zudem türkische, afghanische oder chinesische Spezialitäten.
  • Disco und Punk’n’Roll hat die MUTTER Bar (Bunsenstraße 15) zu bieten. Eine Zuhause-Atmosphäre kann man in der BAR 39 (Gottschalkstraße 39) spüren, und zum Shisharauchen ist man in der Amara Lounge (Mönchebergstraße 8) an der richtigen Adresse. Aber Achtung, dort ist es immer sehr voll.

Alles Aktuelle zum Stadtteil Nord-Holland findet ihr hier.

 Für Wissbegierige

Auch kulturell hat Nord-Holland einiges zu bieten:

  • So zum Beispiel für Technikbegeisterte im Technik-Museum (Wolfhager Str. 109). Es ist das letzte nahezu komplett erhaltene Lokomotivwerk in Deutschland. Hier trifft man auf alte Lokomotiven, Dampfmaschinen und eine Vielzahl von anderen Verkehrsmitteln. Alle mit neuem Anstrich und im alten Glanz. Künstler und Skater beleben ebenfalls die leerstehenden Gebäude.
  • oder HenkelstraßeDie Henkelstraße beantwortet unter anderem die Frage, warum man dieses Viertel „Holland“ nennt. Neben der Tatsache, dass der Stadtteil an der nach Norden führenden Holländischen Straße liegt. Die ziegelroten Häuser in der Henkelstraße, die bei Sonnenschein besonders schön anzusehen sind, könnten ein weiteres Indiz für die Namensgebung sein.
  • friedhofEtwas düster, aber historisch wertvoll ist der Hauptfriedhof (Tannenheckerweg 6). Er ist 1843 entstanden und war während des Zweiten Weltkriegs eine Zufluchtsstätte für die Kasseler Bevölkerung. Heute ist er mehr als ein Ort des Trauerns und des Abschieds, er gleicht eher einer Grünanlage mit Springbrunnen. Außerdem befindet sich hier eine Mischung aus botanischen Schätzen und Gräbern, unter anderem auch Ehrengräber.

 Für die Familie

  • Der Nordstadtpark, der nördlich von der Uni liegt, eignet sich gut für einen Mittagsspaziergang. Es ist ruhig, es gibt viel Platz zum Spielen und auf dem Spielplatz findet man neben Schaukeln noch das ein oder andere tolle Gerät.

Die Autorin: Die Autorin dieses Stadtführers ist Xenia Adokova. Sie ist 21 Jahre alt und kommt aus Perm in Russland, wo sie Geschichte studiert. Mehr über sie findet ihr hier.

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