Neben dem Landgraf ist jetzt Platz für ‚die Königs‘

Auf dem Friedrichsplatz, mit seinen 340×112 Metern übrigens einer der größten innerstädtischen Plätze Deutschlands, steht jetzt die temporäre Behausung für die große Kunstbuchhandlung. Hier zieht nächste Woche die Buchhandlung Walter König aus Köln, eine der größten Kunstbuchhandlungen Europas, ein. Der Landgraf weiß das. Die Königs sind documenta-Dauergast.  

Keine Geheimnisse

Noch nie wurde zu einer documenta so wenig ein Geheimnis um die teilnehmenden Künstler gemacht, wie diesmal zur d14. Ab sofort im gut sortierten Buchhandel erhältlich: Der „Katalog“ (die Bezeichnung trifft es nicht ganz), in dem die Künstler vorgestellt werden (grau-englisch/blau-deutsch) und der fette documenta 14-reader.  

Nachtrag zum Karlswiesen-Bild vom Nachmittag

Inzwischen wurde uns aus „gewöhnlich gut informierten Kreisen“ bestätigt, dass wir mit unserer Vermutung richtig gelegen haben. Bei der Arbeit, die wir am frühen Nachmittag neben der Karlswiese fotografiert haben, handelt es sich tatsächlich um ein d 14-Kunstwerk von Lois Weinberger. Es trägt (übersetzt) den Titel „Ruderale Gesellschaft – Einen Garten ausgraben“. Ruderale Pflanzen sind Gewächse, die sich, ohne von Menschen gepflanzt zu werden, auf versiegelten Flächen ansiedeln. Im Laufe der 100 documenta-Tage wird auf der freigelegten Erde eine Flora entstehen, die von Vögeln, Insekten und Wind dorthin getragen wurde.  

Banner am Turm der Karlskirche

Der Turm der Karlskirche ist mit einem Banner verhüllt, auf dem Namen und Begriffe stehen, die man mit der Flüchtlingsproblematik verbindet. Vermutlich gehört die weithin sichtbare Botschaft zu der Ausstellung der indischen Künstlerin Shilpa Gupta und des Berliners Thomas Kilpper, die in einer Woche eröffnet wird. Auf jeden Fall passt das Werk zur Karlskirche, die ja als Kirche für (hugenottische) Glaubensflüchtlinge gegründet wurde. Wir werden Euch auf dem laufenden halten.  

Mythologie eines Ortes

„Einsamkeit hat viele Namen“, der Titel des Schlagers von Christian Anders fällt einem unwillkürlich beim Anblick dieses Toiletten-Häuschens am Rundweg im Auepark ein. Im Ernst: Das kann doch nicht für Spaziergänger oder Jogger gedacht sein, erst recht nicht an diesem Platz zwischen den mythologischen Skulpturen? Aber eine Baustelle ist auch nicht in der Nähe.  

Den Platz markiert

Noch 47 Tage bis zum Start der Kulturzeltsaison 2017 (30. Juni). Da kann man schon mal den Platz an der Drahtbrücke mit dem Künstler-Wohnwagen, der anscheinend generalüberholt wurde, und Containern „markieren“. Autofahrer haben aber eines der Absperr-Flatterbänder (im Hintergrund) abgehangen. Der Parkplatz wird von zahlreichen Besuchern des Gartenfestes genutzt. Wie das wohl beim Tigerenten-Rennen (25. Mai) wird?  

Überall Kunst

Man ist ja leicht geneigt, in diesen Tagen alles, was ungewöhnlich auf unseren Wegen durch Kassel erscheint, für documenta-Vorbereitungen zu halten. Aber dass es sich bei diesem schnurgeraden, 40 Zentimeter tiefen und zirka 60 Meter langen Aushub mit dem Erdhaufen am Ende nicht um normale Erdarbeiten der Museumslandschaft (mhk) neben der Karlswiese handelt, ist offensichtlich. Von den uns bisher bekannten documenta-Künstlern käme eventuell der Österreicher Lois Weinberger dafür infrage, der zur d 10 das Bahngleis 1 im KulturBahnhof bepflanzte.  

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Auf die ersten 100! Nur wenige Diskotheken haben die Kasseler Szene über Generationen hinweg so geprägt, wie das legendäre Last Penny, das wiederum aus dem fast ebenso legendären Club Atlantik hervorgegangen ist.  Der Beweis: Die 100. Last Penny Revival Party im „Stübchen“. Die DJs Mr. Brown (links) und Uncle Sam machen natürlich weiter.  

documenta-Skulptur im Nordstadtpark

Ein weiteres imposantes Außenkunstwerk der documenta 14 wächst im Nordstadtpark in die Höhe. Hier entsteht eine Pyramiden-Konstruktion der amerikanischen Künstlerin Agnes Denes. Eine ihrer bekanntesten Installationen ist das „Wheatfield“, das sie 1982 in Downtown Manhattan/New York schuf. Mal googeln, sieht beeindruckend aus und schafft Vorfreude auf weitere Besuche im Nordstadtpark. 

Das ging fix

Kolia Bukowski hat im Aschrottpark für das morgige Gartenfest ein kleines Theaterzelt aufgebaut. Wem der temporäre Bau bekannt vorkommt – ja, es ist das Zelt, in dem auch im Sommer im Park Schönfeld die Kindertheater-Vorstellungen des Brüder Grimm Festivals stattfinden. Das Festival stellt das Zelt den Veranstaltern des Gartenfestes kostenlos zur Verfügung.  

Kassel ist willkommen

Ein kleines „Soft Opening“ gibt es heute Abend in der Pudel Bar im Renthof, die der bekannte Gastronom Rainer Holzhauer (Der Grieschäfer) rechtzeitig zur documenta 14 mit dem Architekten Joachim Groger und der Familie Kleinkauf auf das Feinste hergerichtet hat. Nicht sein einziges Projekt in diesen Tagen. Im vierten Stock der Hauptpost eröffnet er zur d14 noch ein Café. Unser Foto zeigt ihn in der der Pudel Bar angeschlossenen Bibliothek mit Büchern aus 60 Jahren documenta-Geschichte im Gespräch mit Kassel Live Mitarbeiterin Helena Gries, die Euch bald aus der Hauptpost berichten wird. Hinter dem Tresen der Pudel Bar steht Kirsten.

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