So soll es sein

Die Pics sind zwar etwas unscharf, aber sie bringen wenigstens einen Bruchteil der guten Laune und der Stimmung rüber, die, ausgehend von den DJanes Betty Ford und Mrs. Thunderpussy, das ganze Gleis 1 erfasst haben. Auch wir stürzen uns jetzt auf den Dancefloor, verabschieden uns für einige Stunden von der Berichterstattung auf Kassel Live und wünschen euch eine ‚gute Nacht‘, wo immer ihr sie auch verbringen möget. Bleibt gesund, munter und guter Dinge… und macht nichts, was euch morgen leid tun könnte.

And the beat goes on

Wir werden manchmal gefragt, ob das nicht anstrengend / stressig sei, z.B. wie heute nachmittags schon bei der Premiere eines Kindertheaterstücks dabei zu sein und nach Mitternacht immer noch von Late Night Events zu berichten? Die Antwort: Nicht, wenn man mit so geilen Beats, gemixt von dem super-sympathischen, best-aufgelegten Team Betty Ford & Mrs. Thunderpussy (rechts) empfangen wird. Ihre „SinnLust“-Nacht im Gleis 1 ist auch in der -zigsten Auflage immer wieder der Hammer. „Shimmy shimmy yay, shimmy yay, shimmy ya (drank) / Swalla-la-la (drank)… freaky, freaky gals“.

Alle lieben den DJ

Und jetzt Alle: „All that she wants is another Baby…“ Es ist unglaublich, welch längst vergessene Euro-Dance Nummern DJ Sven auf der HNA Disco-Party in der documenta-Halle aus seinem Köfferchen ans Nachtlicht holt. Aber kaum hört man die ersten Töne, sind die ehemaligen Feten-Hits sofort wieder präsent und wir singen weiter „…she’s gone tomorrow“.

Zurück ins vorige Jahrhundert

„My love has got no money, he’s got his strong beliefs / My love has got no power, he’s got his strong beliefs… na na na na na naa na…“ diese Zeilen aus „Freed from desire“ (Gala, 1996) singen die Tanzenden in der documenta-Halle gerade lautstark mit. Musikalisch geht es hier heute Nacht zurück in die Eurodisco-Jahre. Und das nicht nur musikalisch. Mit all den Lichttraversen und in Kunstnebel getaucht, erinnert die documenta-Halle in der Tat an jene Ära der Großraumdiscos, in denen sich die „Barbie Girls“ mit den „Cotton Eyed Joes“ damals trafen.

Die beiden Kathrins

Seit gut drei Stunden sitzen Kathrin (links) und Ann-Kathrin an der Kasse im bei geöffneten Türen leicht zugigen Foyer der documenta-Halle, wo sie die Gäste der HNA-Disco-Party empfangen. Die Türen wurden und werden heute Abend sehr oft geöffnet, hinzu kommt, dass die Bässe aus der großen Halle hier oben leicht ‚wummern‘. Sie wurde ja auch nicht als Disco-Tempel gebaut. Der herzlichen Freundlichkeit der beiden Kolleginnen tut das aber keinen Abbruch. So etwas erlebt man gerne, wenn man eine Location betritt.

Nach der Verleihung ist vor der Party

Die After Show Party nach der Preisverleihung will indes (noch) nicht so richtig in Gang kommen, obwohl VJ Emiko sehr sinnliche Visuals auf die Wände der Weinkirche projiziert (Fotos). Die Filmemacher, Kritiker und Jurymitglieder scheinen aber auch spät am Abend lieber noch unermüdlich zu diskutieren. Bewegen wir uns also mal Richtung documenta-Halle.

Buddies

Seit langem gute Freunde: Der Dokumentarfilmemacher Klaus Stern, der eben mit dem Ehrenpreis des Festivals ausgezeichnet wurde und zur Zeit an einem Drehbuch für einen Spielfilm über das Leben und den Aufstieg und Fall des Mehmet Göker arbeitet, und HNA-Redakteur (Online Magazin ,Sieben‘ / Kultur) Matthias Lohr (links).

Tricks zum Frühstück

Unter den Gästen der Dokfilmfest-Preisverleihung ist auch Oskar-Gewinner Thomas Stellmach. Am 10. Dezember lädt er um 10 Uhr ins Theaterstübchen zu einem „trickreichen“ Sonntagsfrühstück. Dabei wird er Ausschnitte aus seinen erfolgreichen Trickfilmen zeigen und „in einer Art Workshop ein bisschen aus der Schule plaudern“. Bestimmt ist auch die ein oder andere Anekdote aus Hollywood mit dabei. Überrascht hat ihn die Nachricht, dass schon mehr als die Hälfte der Eintrittskarten verkauft sind.

Heute Abend Gast

Über Micha Kühnert habt ihr hier heute schon einmal auf HNA.de oder auch in der gedruckten Samstagausgabe der HNA gelesen. Micha ist der Koch der „Kleinen Kantine“ im Science Park der Uni. Seine Kochkünste und seine Essenskreationen wurden unlängst im Zeitmagazin mit viel Lob empfohlen – ein wenig teurer, als das Großküchenessen auf dem Campus, aber jeden Cent wert. Und wer sich bei dem Foto jetzt denkt „Den kenne ich doch irgendwoher…?“ Richtig. Micha war im vergangenen Jahr Betreiber der Küche im Hof des ARM, dessen Gerichte während der Europameisterschaft Balsam für unsere Fußball-gestressten Nerven waren, oft sehr spät am Abend. Heute Abend ist er allerdings als Gast bei der Preisverleihung in der Weinkirche.

22 Uhr… die Pose stimmt

Bei einem Doppelkonzert kann es pasieren, dass in der Goldgrube die erste Band tatsächlich schon mal um 22 Uhr auf der Bühne steht. „Vayl“, ein Stoner-Rock-Trio aus Berlin, eröffnen einen Abend, der an brachialen Sounds nur noch vom Hauptact, „Monolith“ aus Berlin übertroffen wird, denn die spielen keinen Stoner-Rock, sondern Stoner-Metal.

Über 15000 Zuschauer beim Dokfilmfest

In der Weinkirche an der Werner-Hilpert-Straße beginnt jetzt die Verleihung der Preise für die besten Dokumentarfilme des Dokfilmfestes verliehen. In seiner Begrüßungsansprache verkündet Festivalleiter Gerhard Wissner stolz einen neuen Zuschauerrekord. Über 15000 Zuschauer sind zu den seit Dienstagabend laufenden Vorstellungen gekommen.

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