Betrieb auf der Baunataler Baumesse

Wer Tipps und Kontakte für die Sanierung seines Hauses benötigt, wer neu bauen will, oder wer seine Haustechnik aufrüsten möchte, kann noch bis 17 Uhr in der Baunataler Rundsporthalle fündig werden. Die dortige Bau- und Wirtschaftsmesse präsentiert an 42 Ständen alles, was man rund ums Haus benötigt. Der Eintritt ist frei.  Auch zwei Gartenbaubetriebe und Bau-Finanzierer sind vertreten. Momentan herrscht ordentlich Betrieb. Zum Nachmittag hin wird es wohl noch einmal richtig voll.

Schöne Solar-Architektur im Architekturzentrum des KUBA zu sehen

Im Kasseler Architekturzentrum (KAZ)  des Kulturbahnhofs – KUBA – wird gerade eine Ausstellung der Kasseler Architektenvereinigung BDA und des KAZ eröffnet. Dort sind auf Stellwänden Beispiele schöner Solar-Architektur mit in die Fassaden von Gebäuden ansprechend integrierten Photovoltaik-Modulen aus ganz Deutschland zu sehen. Die Projekte sind Teil eines Architekturwettbewerbs, den der Solarenergie-Förderverein Bayern veranstaltet hatte. Professor Roland Krippner von der Technischen Universität Nürnberg (links) erläutert den Besuchern, unter denen auch einige Vertreter der Stadt Kassel sind, welche Möglichkeiten neue Werkstoffe und Solarmodule für eine ästhetische Gestaltung von Fassaden und Dächern bieten, die zugleich der Gewinnung erneuerbarer Energie dienen. Die Ausstellung ist noch bis zum 4. März mittwochs bis freitags von 17 bis 20 Uhr sowie am Wochenende von 16 bis 19 Uhr zu besichtigen.

Großer Andrang bei der Bildungsmesse im WG

Eine Sprachreise nach Frankreich, ein paar Monate auf einer us-amerikanischen Highschool, als Au-pair nach England  oder doch lieber in Australien Senioren im Altenheim pflegen: Die Bildungsmesse für Jugendliche im Wilhelmsgymnasium in Bad Wilhelmshöhe erfreut sich eines großen Andrangs. Hier können sich Schüler informieren, die während oder nach ihrer Schulzeit ihre Sprachkenntnisse im Ausland verbessern und gleichzeitig die Welt sehen wollen. In der Aula der Schule haben 17 Anbieter ihre Stände aufgebaut. Die Messe des Weltweiser-Verlags ist noch bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Bau des Fraunhofer-Instituts am Kulturbahnhof beginnt

Mit den Bauarbeiten für das neue Fraunhofer Institut für Energie-Systemtechnik und Energiewirtschaft (IEE) wird Mitte dieses Monats auf dem Areal hinter dem Kulturbahnhof begonnen. Das hat Günter Schleiff vom Kasseler Architekturbüro HSS in der Sitzung des Ortsbeirats Rothenditmold berichtet. Zunächst stehe eine aufwendige Bombensuche nach den Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs  mit Bohrern auf dem Programm. Die Fertigstellung des viergeschossigen Gebäudes sei für 2020 geplant. Vielleicht werde man aber schon früher fertig. Die Energieversorgung des Instituts werde sehr innovativ sein:Auf dem Gelände soll ein Eisspeicher vergraben werden, der das Gebäude im Winter mit Wärme versorgt und im Sommer kühlt.

Ortsbeirat Rothenditmold für Tempo 30 auf Wolfhager

Der Ortsbeirat Rothenditmold hat den Magistrat der Stadt mehrheitlich aufgefordert, die Einführung von Tempo 30 auf der Wolfhager Straße zwischen der Gelnhäuser Straße und der Mombach-Brücke zu prüfen und anzustoßen. Auf diesem Abschnitt der Bundesstraße 251 gebe es gute Chancen, aus Sicherheits- und Lärmschutzgründen die Tempo-Reduzierung durchzusetzen, hat Ortsvorsteher Hans Roth (Stadtteilgruppe AUF) in der Sitzung gesagt. Bei einer Fragebogenaktion hätten sich bis jetzt 250 Anwohner für eine solche Reduzierung ausgesprochen – auch wegen der nächtlichen Lärmbelästigung durch den Verkehr auf der Wolfhager. Im Bereich der Valentin-Traudt-Schule würde dieses Tempo-Limit einen Sicherheitsgewinn für Fußgänger bedeuten, meint er. Außerdem sei der Verkehrslärm gesundheitsgefährend.

Marktschreier bei Finke warten noch auf Publikum

Der Parkplatz bei Möbel-Finke in Fuldabrück ist rappelvoll. Doch die Marktschreier vor dem Einrichtungshaus haben davon noch nicht viel.  Der Wettbewerb der Schreihälse auf ihren Verkaufswagen kommt nicht so recht in Gang, weil das Publikum fehlt. Immerhin hat Patricia Weide (rechts) sich von Käse-Alex eine Tüte voll machen lassen. Die Marktschreier sind noch bis 19 Uhr bei Möbel-Finke. Morgen ist dort von 10 bis 17 Uhr Marktschreiertag. Dann soll auch der „Blumenkönig“ aus Holland mit seinem Truck vorfahren.

 

Forscher stellen mit 3-D-Drucker robusten Stahl her

Eine  an der Uni Kassel angesiedelte Forschergruppe unter Leitung von Professor Dr. Thomas Niendorf – hier in seinem Labor – hat in in Zusammenarbeit der Bergakademie Freiberg einen  neuen Stahlwerkstoff entwickelt, der dem Einsatz von Stahl im Autobau neue Möglichkeiten eröffnet. Die neuartige Stahl-Legierung ist besonders robust und Schaden resistent. Die Forscher verwenden sie als Metallpulver, das im 3-D-Drucker  des Instituts für Werkstofftechnik der Universität mit Hilfe eines Elektronenstrahls zu fast jeder gewünschten Form geschmolzen werden kann. Gedruckte Werkstücke aus dem neuartigen Stahl könnten Autos sicherer machen, ohne diesen Vorteil mit einem Mehr an Gewicht erkaufen zu müssen. Prof. Niendorf zeigt hier gedruckte Probestücke des neuen Stahls, die im Labor einem Härtetest unterzogen werden.

P+R Fasanenhof: Parkhaus statt Parkplatz

Könnte der Bau eines Parkhauses auf dem Park-and-Ride-Platz an der Endschleife von Bussen und Bahnen im Statteil Fasanenhof die Parkplatznot dort beseitigen? Das diskutiert jedenfalls der Ortsbeirat auf Anregung eines Anwohners in seiner Sitzung. Der Parkplatz hinter der Tram-Wendeschleife ist regelmäßig überfüllt, Anwohner beklagen sich über zugeparkte Straßen. Der Ortsbeirat wollte selbst einen Vorschlag für mehr Stellplätze machen. Mit ernüchterndem Ergebnis: Ein Umbau des P+R-Platzes würde maximal sechs Stellplätze bringen – bei horrenden Kosten. Jetzt will der Ortsbeirat erst einmal klären, ob ein benachbartes Hotel bereit ist, ein Grundstück für weitere Parkplätze abzugeben.

 

Überfüllte Altglascontainer in Nordshausen

Nordshausen hat ein Problem mit häufig überfüllten Altglascontainern und wild abgelagertem Müll. Der Ortsbeirat hat nun Ortsvorsteher Christian Knauf (SPD) beauftragt, mit dem Stadtreinigern zu reden. Diese sollen sich um größere Glascontainer kümmern. Außerdem leere die beauftragte Entsorgungsfirma die Container zu selten. Flaschen würden einfach auf der Straße abgestellt. Unbekannte stellten auch häufiger Sperrmüll ab. Der Ortsbeirat nimmt die Stadtreiniger von der Kritik aus. Deren schnelle Eingreiftruppe sei schnell zur stelle, um den Unrat zu beseitigen.

Ehemaliges Versorgungsamt soll Südstadt-Treff werden

Der Ortsbeirat Südstadt wünscht sich neben bezahlbarem Wohnraum auch einen Treffpunkt für die Stadtteilbewohner  sowie einen Mix aus regionalen Einzelhandelsgeschäften und Bildungseinrichtungen  auf dem dem Grundstück des demnächst zum Verkauf stehenden ehemaligen Versorgungsamts an der Frankfurter Straße. Die Stadt soll beim Land Hessen, das das Grundstück veräußert, darauf dringen, dass dieses auf dem Immobilienmarkt mit einem entsprechenden Konzept angeboten wird. So lautet der Beschluss des Gremiums. Studenten der Uni Kassel haben zuvor über ihr Projekt zur Bürgerbeteiligung über die Zukunft des Areal in der Sitzung berichtet.

Wünsche des Ortsbeirats für Sanierung des Ehrenmals in der Karlsaue

Nächsten Sommer will die Museumslandschaft Hessen Kassel das Ehrenmal für die Gefallenen der Weltkriege in der Karlsaue zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs sanieren. Der Ortsbeirat Südstadt hat dazu Wünsche an die Stadt formuliert: Eine Informationstafel sol auf Ursachen und Schrecken der Kriege und die Rolle Kassels als ehemalige Garnisonsstadt hinweisen. Und einfache Soldaten des Zweiten Weltkriegs sollen eine Stimme in Form einer Inschrift in der Mauer des Ehrenmals erhalten. Es müsse stärker betont werden, dass es um Gedenken an  Kriegsopfer und Mahnung zum Frieden, und nicht um die vor allem in dem von den Nazis angezettelten Zweiten Weltkrieg zweifelhafte Soldatenehre gehe.

SPD: Schäfer-Gümbel wirbt in Schauenburg für Koalitionsgespräche

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel (rechts, mit der SPD-Landtagsabgeordneten Manuela Strube), wirbt beim Neujahrsempfang des Unterbezirks Kassel-Land in Schauenburg-Elgershausen für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU in Berlin. Anders als in Sachsen-Anhalt scheinen die Sozialdemokraten im Landkreis offen für eine mögliche „Groko“ zu sein. Schäfer-Gümbel hat von den 400 Teilnehmern lang anhaltenden Beifall erhalten. Manche Ergebnisse der Sondierungsgespräche in Berlin seien für die SPD zwar schmerzhaft. Es sei aber wichtig, dass die Partei beispielsweise in so existentiellen Fragen wie dem Wohnungsbau die Interessen der Menschen vertrete. Auch der Unterbezirksvorsitzende Timon Gremmels macht sich für Koalitionsverhandlungen stark. Am Sonntag werden sieben Delegierte des Unterbezirks beim Sonderparteitag der SPD über Koalitionsverhandlungen mit entscheiden.

Goethe-Gymnasium II im Wesertor ab August mit neuen Fachräumen

Pünktlich zum neuen Schuljahr im August können sich die Schüler des Goethe-Gymnasiums an der Wimmelstraße im Wesertor über neue Fachräume freuen. Die Stadt hat den Komplex aus den 1950er-Jahren von Grund auf saniert. Momentan wird unter Hochdruck am Innenausbau gearbeitet. Die neue lichtdurchflutete Pausenhalle wird das Schmuckstück sein. Die Unterrichtsräume wurden neu zugeschnitten und werden mit moderner Technik für naturwissenschaftlichen Unterricht ausgestattet. Das Projekt von 3,6 Millionen Euro wird aus Kommunalen Infrastrukturprogrammen gefördert.

Ortsbeirat spendiert 71000 Euro für Radbügel und Gehwegplatten

Der Ortsbeirat im Vorderen Westen hat beschlossen, mit 71000 Euro aus seinen Verfügungsmitteln die Neuverlegung und den Austausch von Gehwegplatten im „Bischofsmützen“-Design  an verschiedenen Stellen des Stadtteils zu finanzieren. Außerdem sollen mit einem Teil dieses Geldes Fundamente für Fahrrad-Bügel im Stadtteil hergestellt werden. Dem Beschluss liegt eine Wunschliste des Straßenverkehrsamts zugrunde. Diese sieht auch die Asphaltierung bestimmter Wege vor. Für diese Vorhaben will das Gremium aber erst einmal kein Geld geben, denn Gehwegplatten seien einfach schöner für das Straßenbild, heißt es.

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