Wir im Verein: Ruderverein Cassel 

Was zeichnet den Rudersport aus? Die Mitglieder des Rudervereins Cassel 2010 e.V. sind sich einig: Das Training in der Natur und die „Ganzkörperfitness“. „Beim Rudern werden nahezu alle Muskelgruppen trainiert. Besonders gut ist es für den Rücken“, sagt der 1. Vorsitzende Jens Gerlach. Außerdem sei das Rudern eine Sportart für jede Altersgruppe. „Unser jüngstes Mitglied ist 14, der älteste in der Gruppe 79 Jahre alt.“ Wenn euch nun der Sinn nach einem Probetraining steht: Kontakt zum Verein kann über die Homepage aufgenommen werden. 

Wir im Verein: Ruderverein Cassel

Aufgrund des Regens geht’s für die Wassersportler des Rudervereins Cassel 2010 e.V. heute in überschaubarer Runde auf die Fulda. In zwei Dreier-Booten legten (von links) Kirsten Lindner, Matthias Platt, Stefan Wurthmann, Tanja Kurzeknabe, Andrea Mai und Jens Gerlach soeben am Auedamm 53 zum „Laternenrudern“ ab. Neben dem regelmäßigen Training treffe sich die Gruppe auch zu anderen Aktivitäten. „Wir gehen gemeinsam frühstücken oder grillen auf dem Vereinsgelände“, sagt Mai, die seit 2011 Mitglied ist. Für sie war das soziale Miteinander ein Grund für den Beitritt in den Verein.

Wir im Verein: Ruderverein Cassel

Heute ist „Kassel Live“ zu Gast beim Ruderverein Cassel 2010 e.V, der am Auedamm 53 beheimatet ist. Der Verein wurde 2010 gegründet und zählt derzeit rund 150 Mitglieder. In den Wintermonaten trainiert die Gruppe immer mittwochs und an den Wochenenden, im Sommer trifft man sich täglich zur Ausfahrt. „Wir trainieren alle gemeinsam, unabhängig von Altersgruppe oder Leistungsstand“ sagt der 1. Vorsitzende Jens Gerlach (Zweiter von vorne). Gerudert wird im Einer, Zweier, Vierer oder Achter. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 15 Euro pro Monat. Weitere Informationen und Kontaktdaten findet Ihr hier.

Büchertausch: Tipp des Tages 

Ein absolutes Lesewetter: Für gemütliche Stunden auf der Couch empfehlen wir euch wärmstens „Die Liebe des letzten Tycoon“ von F. Scott Fitzgerald aus der Bücherzelle an der Blücherstraße. Es ist der letzte und posthum erschienene (1941) Roman des US-amerikanischen Schriftstellers. Darin wird das Leben des Hollywood-Studiomanagers Monroe Stahr, der deutlich erkennbar an Irving Thalberg angelehnt ist, geschildert. Der Roman wurde 1976 zudem mit Robert De Niro in der Hauptrolle verfilmt. 

Mehr als nur Geschichten

Mal was anderes: In der Jugendbücherei an der Obersten Gasse dreht sich nicht alles nur ums Buch, an jedem letzten Donnerstag im Monat wird hier außerdem ein Spielenachmittag veranstaltet – so auch morgen. Zwischen 15 Uhr und 17 Uhr wird Martin Ebel vom Kasseler Verein „Kassel spielt“ zu Gast sein. „Die Kinder dürfen sich aus unserer großen Auswahl an Spielen selbst etwas aussuchen“, sagt Sonja Göppert, Mitarbeiterin der Bücherei (im Bild). „Manchmal bringt Herr Ebel auch selbst noch Spiele mit“, ergänzt sie. Alle Angebote der Jugendbücherei sind übrigens hier verzeichnet.

Verstärkung für’s Vorleseteam

Seit Jahresbeginn wird in der Jugendbücherei an der Obersten Gasse nicht mehr nur 14-tägig, sondern wöchentlich vorgelesen. Die ehrenamtlichen Lesepaten haben deshalb Unterstützung bekommen. Neu im Team sind Elke Schulze (rechts) und ihre Tochter Paula. Sie gestalten die Lesung etwas anders als gewohnt. „Wir haben Handpuppen dabei und spielen die vorgetragenen Geschichten für die Kinder nach“, verraten sie.
Vorgelesen wird hier immer mittwochs, zwischen 16.30 und 17.30 Uhr. Kinder aller Altersgruppen sind willkommen. Der Eintritt ist frei.

Arbeiten wie in der Steinzeit

In der Reihe „Kinder im Museum“ veranstaltet das Naturkundemuseum am Steinweg regelmäßig Veranstaltungen und Sonderführungen für Kinder. Carina Faßhauer bastelt heute nach einem Rundgang durch die aktuelle Ausstellung „Eiszeit-Safari“ mit den kleinen Besuchern ein sogenanntes Schwirrholz, das einst der Kommunikation dienlich war. „Man schwang es an einer Schnur und erzeugte damit Töne“, erklärt sie. Die Kinder werden das Schwirrholz mit typischen Werkzeugen aus der Steinzeit (Sandstein und Steinzeitbohrer) herstellen. Alle Angebote des Museums findet ihr hier.

Bauernregel des Tages 

„Ist zu St. Peter das Wetter schön, soll man Kohl und Erbsen sähen.“

Die heutige Volksweisheit erinnert an die Berufung des Apostels Petrus zum Lehramt in der Kirche. Das Wetter am heutigen Gedenktag ist das Gegenteil von schön. Es nieselt und windet unaufhörlich, wie hier an der Drahtbrücke im Stadtteil Unterneustadt. Mit dem Sähen von Erbsen und Kohl sollte dementsprechend noch etwas gewartet werden.

Seit fünf Jahren ein Team

Der Hund ist in diesem Jahr vom Bündnis für Mensch und Tier zum „Haustier des Jahres“ ernannt worden. In einer Serie stellen wir euch Kasseler Hundebesitzer und ihre treuen Begleiter vor. Justine und Labrador Barney (auch Dickie genannt) sind bereits seit fünf Jahren ein unzertrennliches Gespann. „Ich habe ihn als Welpen bekommen, damals war er gerade acht Wochen alt“, gibt Justine an. Für die Rasse habe sie sich bewusst entschieden: „Der Labrador gilt als besonders intelligent und lernfähig.“ Ihre liebste Spazierrunde führt an der Fulda entlang. „Barney schwimmt so gerne, deshalb sind wir oft hier am Auedamm unterwegs.“

Mensatalk: Start in die Ferien

Kemal Ornan aus dem Stadtteil Niederzwehren studiert im 1. Semester Wirtschaftswissenschaften. Gestern habe er seine letzte Prüfung hinter sich gebracht und stelle sich nun allmählich auf die Semesterferien ein. „Ich komme aber auch in der vorlesungsfreien Zeit auf den Campus, um mich mit Kommilitonen in der Mensa zu treffen“, gibt er an. Sein erstes Semester verlief erfolgreich. „Ich habe, was die Klausuren betrifft, ein gutes Gefühl.“

Eingezäunter Schulhof

Das Gebäude des Goethe-Gymnasiums II an der Wimmelstraße, in dem bis zuletzt naturwissenschaftliche Fächer unterrichtet worden sind, wird bis 2018 umfangreich saniert. Zunächst soll der Gebäudetrakt entkernt werden. Später sollen neue Fenster, Heizkörper und eine energetische Dämmung eingebaut werden. Die Baukosten belaufen sich auf 3,6 Millionen Euro. 

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