Straßennamen: Am Goldbach

Wer den Grunnelbach in Niederzwehren kennt, der kennt auch den hier entlang laufenden Goldbach, nachdem diese Straße benannt ist. Der Goldbach fließt in den Grunnelbach, der wiederum von Oberzwehren aus bis in die Fulda mündet. Daran hat mit seinem Wasser also auch der Goldbach seinen Anteil. 😉 Wer mehr über unbekannte Gewässer in Kassel wissen möchte, klickt HNA.de.

Straßennamen: Kunoldstraße

Wer heutzutage nach Wahlershausen fährt, fährt in Kassels Stadtteil Bad Wilhelmshöhe. Nachdem der Ort Anfang des 20. Jahrhunderts eingemeindet wurde, ist er heute lediglich ein Bezirk des naturnahen Stadtteils. Zu Lebzeiten von Jacob Kunold war das anders. Da war Wahlershausen ein Dorf, das sich rasch entwickelte. Nicht zuletzt, weil in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs eine Villa nach der anderen näher an das Dorf rückte. Auch deshalb spiegelt sich der Name des vorletzten Bürgermeisters von Wahlershausen heute im Straßennetz von Kassel. Als Wahlershausen im Jahr 1906 eingemeindet wurde, lebten in dem Ort knapp 4000 Einwohner.

Straßennamen: Schützenstraße

In Kirchditmold und in Waldau gibt es einen, ebenso in Rothenditmold: die Rede ist von Schützenvereinen. Auch im Stadtteil Wesertor hat das Schießen eine lange Geschichte. Mehr als 250 Jahre ist es her, dass hier, in der heutigen Schützenstraße, ein Schützenhaus gebaut wurde. Kasseler übten dort den Umgang mit Waffen – bis ihnen der örtliche Polizeipräsident einen Strich durch die Rechnung machte und das Schießen auf lange Entfernungen verbot. 1892 war das. Der Schützenverein zog um in den Park Schönfeld, die Schützenstraße aber erinnert noch heute an längst vergangene Zeiten.

Straßennamen: Reginastraße

Der Unternehmer Sigmund Aschrott war ein bekannter Mann in Kassel – nicht zuletzt, weil er maßgeblichen Anteil an der Gründung des heutigen Stadtteils Vorderer Westen hatte. Den hatte Aschrott im 19. Jahrhundert gestalten lassen, damals noch unter dem Namen Hohenzollernviertel. Aschrott kaufte Ländereien, er engagierte einen angesehenen Städteplaner, ließ Parkanlagen schaffen und Kirchen bauen. Klar, dass sich Aschrotts Handschrift da auch in der Bennennung einiger Straßen spiegeln sollte – etwa in der Reginastraße. Sie ist benannt nach Aschrotts Mutter Regina.

Straßennamen: Holländische Straße

Hier fahren die Trams der KVG, man gelangt über sie zum Uni-Campus am Holländischen Platz und auch die Bundesstraßen 7 und 83 bedienen sich ihr als einer der größten Ausfallstraßen Kassels – richtig, heute geht es in unserer Straßennamen-Serie um die Holländische Straße. Sie verdankt ihren Namen nach Angaben der Stadt Kassel tatsächlich den Nachbarn aus den Niederlanden. Früher nämlich war die Holländische Straße Teil eines Verkehrswegs zum Niederrhein – und von dort ist man ja bekanntlich schnell in „Holland“. Mehr Infos zur Straße gibt’s übrigens im HNA-Regiowiki. Viel Spaß beim Stöbern!

Stockend auf der A44

Die Baustelle zwischen Kreuz Kassel-West und Dreieck Kassel-Süd sorgt auch zum Start in die neue Woche für leichte Behinderungen auf der Autobahn 44. In beiden Richtungen geht es hier nur einspurig entlang, Grund sind Arbeiten an der Bergshäuser Brücke. Beim Einfädeln entsteht in Richtung Kassel schnell ein kleiner Stau. So auch heute Morgen. Hier dauert es fünf bis zehn Minuten länger.

Straßennamen: Querallee

Wer regelmäßig Kassel-Live verfolgt, kennt sie, die Querallee: Schließlich stellen wir beim „Büchertausch“ -Tipp oft Literatur vor, die ihr im Bücherschrank in eben jener Querallee findet. Woher aber kommt der Name dieser Straße im Vorderen Westen? Ganz einfach. Wer sich die Querallee (übrigens eine der steilsten Straßen in ganz Kassel) schon mal genauer angesehen hat, wird die Bäume am Straßenrand gesehen haben. Sie stehen für die Allee im Namen – und diese Allee ist deshalb „quer“, weil sie Kölnische Straße und Wilhelmshöher Allee verbindet. Mehr dazu im HNA-Regiowiki.

Zeichnungen mit Tusche und Bleistift

Zeichnerin Alice Socal stellt aktuell zum zweiten Mal im Rotopol in der Friedrich-Ebert-Straße 95 aus – zur Freude von Laden-Mitgründerin Rita Fürstenau (links) und Praktikantin Alyson Borgwardt. Wie Rita berichtet, war die Resonanz auf den Socal-Band „Cry me a River“ bisher sehr positiv. „Die Leute freuen sich, die Details rund um das Buch zu entdecken“, sagt sie. Zeichnerin Alice Socal arbeitet viel mit Tusche und Bleistift – die Ergebnisse gibt’s hier als Buch zu kaufen und in der Ausstellung noch bis 21. Juni zu betrachten. Wer das Buch kauft, bekommt eine kleine Überraschung. Infos gibt’s hier.

Heute vor 30 Jahren: 7000 Eichen wurden gepflanzt

Die documenta 7 fand gerade statt, als Joseph Beuys 1982 die „Stadtverwaldung“ Kassels ins Rollen brachte. 7000 Bäume, vor allem Eichen, sollten am Ende der Aktion „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“ neu gepflanzt sein – verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Die Voraussetzung: Es mussten sich genügend Kasseler finden, die Patenschaften für jeden der Bäume übernahmen. Anfangs waren die Menschen skeptisch, hatte Beuys doch zahlreiche Basaltblöcke auf dem Friedrichsplatz platzieren lassen. Für jeden neu geplanzten Baum aber wurde einer dieser Blöcke am Friedrichsplatz entfernt und zum neu gepflanzten Baum gestellt. Das Kunstwerk wurde vervollständigt: Die letzte der „7000 Eichen“ wurde zur documenta 8 heute vor genau 30 Jahren gepflanzt.

Impro erst am Nachmittag

Während des Orgelfestivals gibt es in der Martinskirche eine ganze Reihe von Veranstaltungen. So wird noch bis Ende August täglich zweimal ein „Open Impro“ angeboten – vormittags und nachmittags. Heute Vormittag aber findet die Orgel-Improvisation wegen einer internen Veranstaltung nicht statt. Am Nachmittag um 14 Uhr seid ihr aber eingeladen, die vielseitigen Klangfarben der neuen Orgel kennenzulernen und zu gestalten. Weitere Infos gibt’s hier.

Die neue Woche eingeläutet

Cami Achilles und Kai Brückner haben für heute den Floor 14 auf dem Dach von Galeria Kaufhof eröffnet. Hier beginnt die neue documenta-Woche mit bester Aussicht auf Kassel. Schon am Samstag hatten viele documenta-Besucher und Kasseler die etwas andere Gastronomie und insbesondere den Ausblick auf dem Parkdeck genossen. Geöffnet ist täglich von 9.30 Uhr bis 20 Uhr. Welche Gastronomie-Angebote es eigens zur documenta außerdem gibt, haben wir euch hier zusammengefasst.

Kontrovers diskutiert

Die Weltkunstausstellung will zu Diskussionen anregen, auch auf provokante Art und Weise. So heißt die Holländische Straße im documenta-Stadtplan für Besucher „Halitstraße“ – ein Name, der in Kassel in Erinnerung an den von Mitgliedern des NSU ermorderten Internetcafébetreiber Halit Yozgat diskutiert wurde. Die Stadtgremien aber hatten sich gegen eine Umbenennung der Holländischen Straße in Halitstraße ausgesprochen – weswegen Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) nicht erfreut auf die Provokation reagiert hat, wie er der HNA sagte. Die komplette Geschichte lest ihr auf HNA.de – und mehr Infos zur Holländischen Straße stehen im HNA-Regiowiki.

Der Parthenon als Instagram-Motiv

Es ist inzwischen recht sonnig geworden in der documenta-Stadt – da lohnt, wie wahrscheinlich so oft in den kommenden Tagen, ein Blick auf den Friedrichsplatz und den Parthenon der Bücher. Diesen Blick haben am Eröffnungswochenende der documenta natürlich viele Besucher im Bild festgehalten. Unser Webtipp ist deshalb der Hashtag #parthenonofbooks bei Instagram. Dort gibt’s das Kunstwerk aus allen Himmelsrichtungen und zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten zu bestaunen – eine Augenweide! Versprochen! Aber überzeugt euch selbst.

Straßenkniffel

Einen guten Morgen auch allen Rätselfreunden! Wir haben da eine neue Aufgabe für euch: Wer weiß, wo dieses Bild entstanden ist? Hier wie immer die unser Tipp in Form der durcheinander gewirbelten Buchstaben: HMSRWLEELASTIß – Eure Tipps könnt ihr in die Kommentare unter diesem Beitrag posten. Viel Spaß! 

Abfahrt zwei Stunden später

Wer vor gut 20 Minuten mit dem ICE 888 in Richtung Hamburg-Altona hätte abfahren wollen (geplante Abfahrt 7.39 Uhr), wird es schon gesehen haben – und wer verschlafen hat, kann sich beruhigen: Der Zug über Göttingen und Hannover hat laut Anzeigetafel im Bahnhof Wilhelmshöhe fast zwei Stunden Verspätung. Da hilft nur eines: entspannt bleiben und so lange die Sonnenstrahlen vor dem Bahnhof genießen. Alle anderen Züge bis 8.30 Uhr fahren nach jetzigem Stand pünktlich ab.

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