Land Hessen ließ tausende Betten aus Flüchtlingsunterkünften vernichten

Das Land Hessen hat nach der Schließung vieler seiner Erstaufnahmen in der Region im vergangenen Jahr offenbar massenweise Holzbetten aus den Unterkünften vernichten lassen. Es soll sich um mehrere tausend Betten gehandelt habe, die noch in gutem Zustand waren. Das Regierungspräsidium Gießen (zuständig für die Erstaufnahmen) räumte erst auf mehrfache Nachfrage ein, dass im vergangenen Sommer Holzbetten entsorgt wurden. Das sei aber nicht im großen Stil passiert, sagte ein Sprecher. Zahlen konnte er jedoch nicht nennen. Mehr zum Thema morgen in der HNA.

Nordstadt-Ortsvorsteher will Tempo 30 auf Holländischer Straße

Hannes Volz (Grüne), Ortsvorsteher in Nord-Holland, fordert Tempo 30 für die Holländische Straße und andere Hauptverkehrsstraßen in der Nordstadt. Damit stieß er bei den restlichen Ortsbeiratsmitgliedern auf Unverständnis. Stattdessen trug der Ortsbeirat nur die Forderung nach Fahrradstreifen an der Wolfhager Straße, Wiener Straße und Rudolf-Schwander-Straße mit.

HNA-Leser spendeten für Krankenwagen in Uganda

Dieser Krankenwagen, der seit Anfang Januar in Kooki in Uganda im Einsatz ist, wurde dank der Hilfe vieler HNA-Leser angeschafft. Im vergangenen September hatten wir über die Eröffnung einer Krankenstation in der Region in Südwest-Uganda berichtet, die auf Initiative des Kasseler Vereins „Together -Hilfe für Uganda“ errichtet wurde. Eine Möglichkeit zum Krankentransport gab es noch nicht. Der katholische Dechant Harald Fischer sagte den Partnern in Uganda damals zu, bis Ende Februar 20000 Euro für einen gebrauchten Krankenwagen zu sammeln. Das Ziel war dank der überwältigenden Spendenbereitschaft schneller erreicht als gedacht.

Vorbereitungen für die OB-Wahl laufen

Nicht einmal mehr sechs Wochen bis zur OB-Wahl: Im Rathaus laufen die Vorbereitungen für den Wahltermin am 5. März. Unter anderem werden noch die letzten fehlenden Helfer für den Dienst in den Wahllokalen und für das Auszählen der Stimmen rekrutiert. Insgesamt 1800 Helfer sind nötig. Das Briefwahlbüro öffnet bereits am 30. Januar. Unser Bild zeigt die Mitarbeiter Anke Nöchel und Arthur Costigliola mit einem Muster des Wahlzettels. Das Original wird DIN A4-Format haben.

documenta-Projekt: Nicht jede Buchspende passt

​Im Rathaus ist eine Box für Bücherspenden für das documenta-Projekt Parthenon der Bücher aufgestellt. Nicht bei jedem Spender ist aber offenbar angekommen, dass dafür ausschließlich Bücher gesucht werden, die verboten waren oder sind. Die Vereinsgeschichte des FC Bayern München (Bildmitte) dürfte wohl nicht dazu zählen.

Flüchtlinge gärtnern im Park Schönfeld

Integration bei winterlichem Schmuddelwetter: Vier Flüchtlinge sind mit Gehölzarbeiten in Park Schönfeld zugange. Die Stimmung ist trotz Kälte und zwischenzeitlicher Schneeschauer gut. Die Asylbewerber aus Afghanistan, Iran und Irak nehmen an einem Integrationsprojekt der Stadt Kassel teil. Den halben Tag helfen Sie dem Team des städtischen Umwelt- und Gartenamts bei der Grünpflege, die andere Hälfte der Zeit absolvieren sie einen Sprachkurs.

Aquarelle von Lucius Burckhardt bei documenta

Der frühere Kasseler Hochschullehrer Lucius Burckhardt wird von der documenta neu entdeckt. So sollen unter anderem Aquarelle von Burckhardt ausgestellt werden, der in den 1980er-Jahren in Kassel die sogenannte Spaziergangswissenschaft begründete. Dass Burckhardt seine Landschaftstheorie auch malerisch umsetzte, war bisher weitgehend unbekannt. Martin Schmitz, Inhaber der neuen Burckhardt-Professur an der Kunsthochschule gibt demnächst ein Buch zu den landschaftstheoretischen Aquarellen heraus. (Foto: Schmitz Verlag)

Flüchtlingsunterkunft, Hostel und Bistro in einem

An der Sandershäuser Straße im ehemaligen „Polsterdiscount“ geht kommende Woche eine neue Flüchtlingsunterkunft in Betrieb. Die Betreiber Axel Simon und Heiko Kannenberg richten zudem bis Mai ein Hostel mit Bistro und Kulturwerkstätten in dem Haus ein. Sie und Sozialdezernent Christian Geselle – hier in der Küche der Gemeinschaftsunterkunft – haben das Konzept gerade vorgestellt. 

Stadt schließt Flüchtlingsunterkunft in ehemaliger Steul-Schule

Die Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Heinrich-Steul-Schule  im Forstfeld wird Ende März geschlossen. Das teilte Sozialdezernent Christian Geselle im Gespräch mit der HNA mit. Grund ist der wachsende Leerstand in den Gemeinschaftsunterkünften der Stadt Kassel.  Aktuell sind 880 von den rund 2700 Plätzen in den städtischen Unterkünften frei. In der Steul-Schule, die Platz für bis zu 150 Bewohner bietet, leben derzeit noch 68 Flüchtlinge.

Neues Diakonisches Werk für die Region 

Seit dem 1.1. gibt es das Diakonische Werk Region Kassel – darin gehen die beiden Diakonischen Werke Kassel und Hofgeismar-Wolfhagen auf. Bei einem Pressetermin in der Geschäftsstelle an der Hermannstraße haben die Vertreter der vier beteligten Kirchenkreise und Geschäftsführer Gerd Bechtel (rechts) über die vollzogene Fusion berichtet. Alle 190 Arbeitsplätze bleiben erhalten. 

Gerüst ohne Ende

Seit eineinhalb Jahren ist das Jugendstilhaus an der Dörnbergstraße schon eingerüstet, im November wurde immerhin die vorgehängte Pläne entfernt. Wann auch das Gerüst weicht, ist nach wie vor offen. Zuletzt wurden die Balkongeländer in der falschen Farbe geliefert. Mehr zum Thema morgen in der HNA. 

Apostelkapelle wird 50 Jahre alt

Die Apostelkapelle im Vorderen Westen feiert bald Jubiläum: Am 15. Januar wird sie 50 Jahre alt. Die Gemeinde  der Friedenskirche, zu der die Kapelle gehört, will das mit einem Festgottesdienst feiern. Wir trafen uns heute mit den Pfarrern Matthias Meißner, Carsten Köstner-Norbisrath und Kirchenvorstand Albrecht Weisker mit seinen Söhnen Nikolas und Benedikt in der Kapelle zum Gespräch für unseren Bericht.

Herrenloser Koffer sorgte für Aufregung am Hauptbahnhof

Ein herrenloser Koffer hat bis vor wenigen Minuten für einen Polizeieinsatz am Hauptbahnhof gesorgt. Personal der Bahn hatte gegen 12.30 Uhr Alarm geschlagen, weil in einem nicht verschlossenen Schließfach ein Trolley stand. Die Bundespolizei setzte darauf hin einen Sprengstoffspürhund ein, der aber nicht anschlug. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Trolley normales Reisegepäck enthält. Vermutlich hatte der Eigentümer nur vergessen, dass Schließfach zu verschließen. Der Trolley steht nun bei den Fundsachen und wartet auf Abholung.

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