Wintershall baut in Kassel 70 Stellen ab

Der Kasseler Öl- und Gasförderer Wintershall will bis Ende 2020 rund 70 seiner derzeit 655 Stellen in Kassel streichen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen dabei möglichst vermieden werden, erklärt das Unternehmen. So sollen Beschäftigte, die älter als 60 sind, Angebote erhalten, um früher in Rente zu gehen.

SMA hebt Prognose an

Der Solartechnikhersteller SMA schraubt seine Prognosen für das laufende Jahr herauf. Das Unternehmen mit Stammsitz in Niestetal erwartet nun einen Umsatz von 900 bis 950 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (Ebitda) von 85 bis 100 Millionen Euro. Zuvor war SMA von 830 bis 900 Millionen Euro Umsatz und einem Ebitda von 70 bis 90 Millionen Euro ausgegangen. Der Auftragseingang sei seit Jahresbeginn stetig gestiegen, die Nachfrage in allen Märkten hoch, teilte das Unternehmen zur Begründung mit.

B. Braun steigert den Gewinn

Der Medizintechnik-Hersteller B. Braun Melsungen AG hat 2016 den Umsatz um 5,6 Prozent auf 6,47 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis, das den eigentlichen Geschäftsverlauf widerspiegelt, erhöhte sich um ein Fünftel auf 582 Millionen Euro. Unterm Strich verdiente der Konzern 396 Millionen Euro, fast 24 Prozent mehr als im Vorjahr.

B. Braun legt Zahlen vor

Der Medizintechnik- und Pharmahersteller B. Braun Melsungen AG legt heute Zahlen vor. Im vergangenen Jahr hatte der nicht börsennotierte Konzern ein Umsatz- und Ertragswachstum in Aussicht gestellt. 2015 hatte B. Braun 6,1 Milliarden Euro umgesetzt und nach Steuern 320 Millionen Euro verdient.

Wintershall erwartet Ergebnisanstieg

Der Kasseler Öl- und Gasförderer Wintershall erwartet im laufenden Jahr auch dank steigender Preise einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg. 2016 hatte das Unternehmen 2,7 Milliarden Euro umgesetzt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern hatte vor Sondereinflüssen 517 Mio. Euro betragen.

RP verlängert Versenkerlaubnis für K+S

Der Kasseler Kali- und Düngemittelproduzent K+S darf bis 2021 weiterhin Salzabwasser aus der Produktion des Werks Werra versenken – allerdings nicht so viel, wie beantragt. Das Regierungspräsidium Kassel (RP) genehmigte heute dem Konzern, 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr ins Gestein zu verpressen. K+S hatte zwei Millionen Kubikmeter im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2021 beantragt. Bei einer normalen Niederschlagsmenge dürfte nach Einschätzung des Konzerns eine Vollproduktion am Werk Werra 2017 „annähernd möglich“ sein.

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Laugenentsorgung: Kein Hauptverfahren gegen K+S

Das Landgericht Meiningen wird kein Hauptverfahren gegen den Kasseler Kali- und Düngemittelhersteller K+S wegen der Versenkung von Kaliabwässern eröffnen. 14 Mitarbeitern des Konzerns und drei Beschäftigten des Thüringer Landesbergamtes war vorgeworfen worden, mit der Lauge das Grundwasser verunreinigt oder zumindest gefährdet zu haben. Das Gericht begründete seine Entscheidung mit der Verjährung eines Teils der Vorwürfe und mangelndem Tatverdacht.

Boeckers wird neuer K+S-Finanzchef

Thorsten Boeckers wird im Mai 2017 Finanzvorstand des Kali- und Düngemittelkonzerns K+S. Das teilte das Unternehmen nach Börsenschluss mit. Der 41-jährige Bankkaufmann leitet seit 2012 die Abteilung Investor Relations in dem M-Dax-Konzern. Boeckers ersetzt Burkhard Lohr, der im kommenden Jahr Norbert Steiner als Vorstandsvorsitzender ablöst.

Burkhard Lohr wird neuer K+S-Chef

burkhardlohrK+S-Finanzvorstand Burkhard Lohr wird 2017 Vorstandschef des Kasseler Kali- und Düngemittelherstellers. Das teilte der Konzern heute nach einer Aufsichtsratssitzung in Kanada mit. Der 53-Jährige löst Norbert Steiner (61) ab, der in den Ruhestand geht.

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