CDU Nordhessen: Bernd Siebert mit 90,4 Prozent wiedergewählt

Der CDU-Bezirksvorsitzende Bernd Siebert ist eben beim Parteitag der CDU Kurhessen-Waldeck in Kassel klar bestätigt worden. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete aus Gudensberg erhielt 90,4 Prozent der Stimmen. Wiedergewählt wurden auch seine Stellvertreter Eva Kühne-Hörmann, Frank Williges, Thomas Viesehon und Uwe Brückmann. Siebert ist seit 1997 Bezirkschef der CDU.

Mehrheit im Finanzausschuss trägt Kasseler Haushalt 2018 mit

Mit den Stimmen von SPD und Grünen hat der Finanzausschuss gerade den Kasseler Haushalt 2018 mitgetragen. Den Beschluss über den Etatentwurf, der von einem Überschuss von rund 7,7 Millionen Euro für das nächste Jahr ausgeht, sollen die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am 11. Dezember fassen. Alle anderen Fraktionen lehnten den Etat im Ausschuss nach rund dreieinhalbstündiger Beratung ab. 39 Änderungsanträge von Fraktionen und 40 Änderungswünsche aus den Ortsbeiräten lagen zur Beratung vor.

Bahnen fahren wieder 

Früher als angekündigt, sind die ersten Trams nach dem Ausfall wegen der Betriebsversammlung jetzt wieder in der Stadt unterwegs – wie hier vor dem Rathaus in der Königsstraße.

240 Beschäftigte streiken für bessere Arbeitsbedingungen in Spedition und Logistik

Streik zur Tarifrunde Speditionen, Logistik und KEP (Kurier , Express, Paketdienste) in Kassel: Nachdem bereits am Dienstag der Betrieb DHL Delivery Kassel GmbH bestreikt worden war und etwa 12.000 Pakete nicht ausgeliefert worden waren, gehen die Aktionen der Gewerkschaft Ver.di heute weiter. Rund 240 Beschäftigte der Unternehmen Rudolph Industrie Logistik GmbH, Kassel-Waldau, Rudolph Automotive GmbH, Borken und Neovia Logistik GmbH, Kassel-Waldau, beteiligen sich am Vormittag an dem Streik, berichtet Gewerkschaftssekretär Roland Blumenauer. Das Streikbüro wurde in Eppos Bierhaus eingerichtet.



Streit um Müllentsorgung: Nur Koalition stimmt für Vertragsverlängerung 

Im Finanzausschuss war der Beschluss noch ohne Gegenstimme gefasst worden. In der Kasseler Stadtverordnetenversammlung ist eben heftig über die Vertragsverlängerung zur Müllentsorgung im Müllheizkraftwerk bis zum Jahr 2024 diskutiert worden. Grund: Linke, CDU, Freie Wähler und Piraten, die beiden FDP-Stadtverordneten Nölke und Burmeister sowie Teile der AfD sahen sich vom Magistrat nicht ausreichend über die Kapazitätserweiterung im Kraftwerk informiert und wollten den Beschluss lieber vertagen. Nach längerer Auseinandersetzung wurde die Vertragsverlängerung schließlich von der Koalitionsmehrheit von SPD, Grünen und Liberaler Liste beschlossen.

Mahnmal „Die Rampe“ nun an seinem endgültigen Standort

Stadt und Universität Kassel weihen gerade das Mahnmal „Die Rampe – Ankunft und Ende“ der Künstlerin E.R. Nele offiziell an seinem endgültigen Standort wieder ein. Das 1985 errichtete Werk, das an Verbrechen im Nationalsozialismus erinnert, hat seinen dauerhaften Platz an der Moritzstraße vor dem Lernzentrum LEO der Uni gefunden. Mit dabei ist auch die Künstlerin, Tochter des documenta-Begründers Arnold Bode. Der Standort und das Arrangement der Figuren und des Güterbahnwaggons waren eng mit ihr abgesprochen worden. Unser Foto zeigt Nele mit Uni-Präsident Prof. Dr. Reiner Finkeldey.

Übernahme der Bürgschaft für die documenta beschlossen

Schaden abwenden, Zeichen setzen: Mit großer Mehrheit haben die Kasseler Stadtverordneten soeben beschlossen, der Bürgschaft für die documenta und Museum Fridericianum gGmbH zuzustimmen. Diese will ein Darlehen in Höhe von bis zu acht Millionen Euro aufnehmen, um das bei der d14 entstandene Defizit ausgleichen zu können. Das Darlehen soll durch eine Bürgschaft von Stadt Kassel und Land Hessen als Gesellschafter abgesichert werden. Nur die AfD lehnte die Übernahme dieser Ausfallbürgschaft ab. Wie eine Firma, so müsse auch die documenta Insolvenz beantragen, wenn die Zahlungsunfähigkeit drohe, meinte AfD-Fraktionschef Michael Werl. Für die Übernahme der Bürgschaft hatte sich bereits am Vormittag der Magistrat ausgesprochen.

documenta-Defizit: Bürgschaft über bis zu acht Millionen Euro geplant

Von einem Defizit über sieben Millionen Euro war bislang bei der documenta 14 die Rede. In der Vorlage für die am nächsten Montag tagende Kasseler Stadtverordnetenversammlung wird eine noch höhere Zahl genannt. Demnach beabsichtigt die documenta und Museum Friedericianum gGmbH, ein Darlehen in Höhe von bis zu acht Millionen Euro aufzunehmen. Dieses soll durch ein Bürgerschaft der Stadt Kassel und des Landes Hessen jeweils zu 50 Prozent gesichert werden. Das Darlehen, so die Beschlussvorlage, soll der Finanzierung des Kapitalmehrbedarfs der documenta 14 dienen. Über die Finanzsituation der d14 soll gleich in einer Pressekonferenz Auskunft gegeben werden.

Vor dem Spatenstich: Fraunhofer stellt Neubau in Kassel vor

Startschuss für den 60 Millionen Euro teuren Neubau des Fraunhofer-Instituts: Heute Nachmittag findet auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs der symbolische Spatenstich statt. In dem Neubau sollen ab dem Jahr 2020 etwa 320 Mitarbeiter der Windenergie und Energiesystemtechnik IWES tätig sein. Das Projekt wird gerade im Südflügel des Kulturbahnhofs vorgestellt. 

Theaterfest: Offizielle Eröffnung mit Intendant und Generalmusikdirektor

Das Familienfest im Staatstheater Kassel wird gerade von Intendant Thomas Bockelmann und Generalmusikdirektor Francesco Angelico im Opernhaus offiziell eröffnet. Bockelmann kam per Seil von oben, Angelico von unten hoch auf die Bühne. Angelico spricht bei dieser Gelegenheit erstmals öffentlich in seiner neuen Funktion als Generalmusikdirektor in Kassel. Bockelmann sagte: „Wir freuen uns sehr auf die neue Spielzeit.“

Staatstheater Kassel: Das große Fest für die ganze Familie beginnt

Zum Auftakt der neuen Spielzeit lädt das Staatstheater Kassel am Friedrichsplatz heute zum großen Fest für die ganze Familie ein. Auf den Bühnen, in den Foyers und im Orchesterprobenraum werden Mitmachaktionen und Darbietungen von Künstlern aller Sparten und von Mitarbeitern geboten. Los geht’s um 11 Uhr, der Eintritt ist frei. Zum Abschluss wird es um 16 Uhr im Schauspielhaus eine Revue mit Vorstellungen der neuen Spielzeit geben.

DGB-Demo: Gleich geht auch in der Königsstraße nichts mehr

Der Demonstrationszug der DGB-Gewerkschaften biegt jetzt in die Fünffensterstraße und anschließend in die Königsstraße ein. Das heißt: Straßenbahnen müssen um die Fußgängerzone herum umgeleitet werden. Für Autofahrer werden die Frankfurter und die Fünffensterstraße aber bald wieder frei sein. 

Verkehr staut sich auf der Frankfurter

Achtung: Wer mit dem Auto jetzt in Richtung stadteinwärts auf die Frankfurter Straße einfährt, muss warten. Es geht nur im Tempo der DGB-Demo voran. Und die Teilnehmer sind zu Fuß unterwegs, begleitet von der Polizei. 

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