Bankraub: Kaltblütige Überfälle

So kaltblütig der Angeklagte bei seinen sechs Raubzügen durch Kasseler Sparkassen-Filialen vorgegangen sein soll, so niedergeschlagen sitzt er jetzt auf der Anklagebank: Ein mittelgroßer, eher schmächtiger Mann mit Vollbart und schwarzer Hornbrille, der mehr von einem Angestellten der Buchhaltung an sich hat als von einem Schwerkriminellen. Manchmal weint er, der Kopf sinkt immer tiefer. Der 45-jährige Kroate ist verheiratet und hat drei Kinder. Die Beute bei den ihm vorgeworfenen Überfällen: 1,362 Millionen Euro. Gegenwärtig suchen Verteidigung, Staatsanwalt und Gericht nach einer Verständigung. Verteidiger Dr. Sven Schoeller hat schon eine Idee zur maximalen Höchststrafe: sieben bis acht Jahre. Die Verhandlung wird am 2. November fortgesetzt. 

Diesmal ist der Bart echt, beim Überfall war er es nicht: Der Bankräuber während der heutigen Verhandlung, gezeichnet von unserer Gerichtszeichnerin Christine Reinckens.

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