documenta-PK: Geselle und die Kunst des Neinsagens

War Athen als documenta-Standort legitim? Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle bekräftigt bei der Pressekonferenz zur Aufsichtsratssitzung der documenta gGmbH, dass das finanzielle Defizit von sieben Millionen Euro in Griechenland entstanden ist, spricht sich aber gleichzeitig gegen einen Eingriff in die künstlerische Freiheit aus. Es gehe nicht um die Frage, ob Athen die richtige Entscheidung war, sondern darum, aufzuarbeiten, was genau in Athen schief gelaufen ist und wer dies zu verantworten habe. Dies wolle man im Herbst aufarbeiten. Zukünftig gehe es vor allem darum, an den richtigen Stellen „Nein“ zu sagen und trotzdem die künstlerische Freiheit zu bewahren. Das bisherige finanzielle Controlling der documenta bezeichnet Geselle als ausbaufähig.

Maik Dessauer

Veröffentlicht von

* 1989. Seit 2016 bin ich Volontär bei der HNA. Zuvor Studium der Germanistik und Anglistik in Marburg.

E-Mail:mad@hna.de

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