Kasseler Anwältin vertritt Ulvi K.

Die Kasseler Anwältin Hanna Henning vertritt Ulvi Kulac, der im Jahr 2014 in einem Wiederaufnahmeverfahren wegen des Mordes an Peggy K. freigesprochen worden ist. Die Anwältin will für Ulvi Kulac Schmerzensgeld erkämpfen. Das teilte sie gerade bei einer Pressekonferenz in Kassel mit. Der Sachverständige Prof. Hans Ludwig Kröber sei in dem ersten Verfahren dafür verantwortlich gewesen, dass der geistig behinderte Mann für einen Mord verurteilt worden wäre, den er nicht begangen habe. Die Anwältin fordert von dem Sachverständigen deshalb Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 600.000 Euro. Zudem hafte der Freistaat Bayern für die Fehlverurteilung Kulacs. Das Land Bayern solle deshalb mindestens 1 Million Euro Schadensersatz an Kulacs Eltern und 750.000 Euro an Kulac zahlen. Ulvi Kulac, der mittlerweile in einem Wohnheim für Behinderte lebt, war ebenfalls bei der Pressekonferenz anwesend. Er sagte den zahlreichen Journalisten, dass es ihm gut gehe. Er feiert heute seinen 39. Geburtstag.

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