Der Synergie-Effekt

Schiefkommander Paul, Evensloped, AM Funk… alles in der Technoszene wohlbekannte Projekt des Mannes, der heute Nacht das Tingeltangel regiert: Paul.Groove. „Synergie“ lautet das Motto seiner Party. Schon in einem Monat gibt es ein Wiederhören mit dem ehemaligen Resident des Club e-lectribe. Am 26. Mai legt er in den Messehallen auf der Collapse auf. Der Set, den er gerade fährt ist beste Werbung für das Mega-Event.

Wer hat euch diesen Look verkauft?

Vor der Lolita Bar treffen wir Lea (l.) und Jasemyn, beide 23, beide aus Kassel, die sich gerade mit einem Schoko-Riegel aus dem Lollibar-Automaten gestärkt haben. Auf die Frage, woher sie dieses Kleid mit den Spaghetti-Trägern hat, sagt Lea, die auch ein sehr schönes Mandala-Tattoo auf dem Rücken trägt, sofort „H&M“. Das ‚kleine Schwarze‘ von Jasemyn stammt „aus irgendeinem Second Hand Laden“.

Der Techno-Erfinder

Kaum zu glauben, aber wahr: Im Gleis 1 legt heute Nacht der „Erfinder“ des Techno auf, Talla 2xlc. Noch unter seinem Geburtsnamen Andreas Tomalla arbeitete er 1983 im Frankfurter Szene-Plattenladen City Music als Schallplattenverkäufer, war von Anfang an Teil der aufkeimenden elektronischen Musikszene, produzierte unter dem Pseudonym Axodry selbst ein paar Sachen in dem neuen Genre und sortierte eines Tages diese und andere, ähnliche Produktionen in einem eigenen Fach, dem er den Namen TECHNO verpasste. Der Rest ist Geschichte. eine Geschichte, die von Frankfurt aus in und um die Welt ging.

Heiße Kickerin

Gerade hat Madeleine in der Eat Bar zwei Spiele gegen gestandene Kicker gewonnen und dabei sogar noch ein bisschen zu Muse („Time is running out“) und Placebo („Every you, every me“) getanzt. Befragt nach ihrem Job im Alltag, lächelt sie und sagt „Ich überlebe!“.

Was Frauen wollen…

…Yvi legt es auf. In der Eat Bar am Zentralfriedhof ist heute wieder Mädelsabend auch für Jungen. Poison Yvy (Lebensgefährtin eines bekannten „Metal-Arbeiters“) ist nämlich der Meinung, dass das Business viel zu sehr von Männern dominiert wird, die gar nicht wissen, was Frauen gerne hören möchten. Aber Ivy weiß das. Und so bekommt die illustre Gästeschar hier das Beste von Ivys Playlist in einer Mischung, die ohne, dass die DJane mit der Wimper zuckt von „Poison“ (Alice Cooper) zu „Deeper Underground“ (Jamiroquai) und „Another Way To Die“ (Alicia Keys/Jack White) übergeht. Das muss man sich erst mal trauen!

Jetzt legt der „King“ auf

Die Disco nach dem „Pink Turns Blue“ Konzert in der Goldgrube gestaltet heute Nacht Resident DJ King Schulze. Er beginnt seinen Set mit ein paar alten Klassikern der alten Neuen Deutschen (Electronica / Industrial) Welle: „Wahre Arbeit, wahrer Lohn“ von den Krupps und „Als wär’s das letzte Mal“ von DAF. Bestimmt kommt gleich Kraftwerk.

Das kannten wir noch nicht

Dieses originelle T mit den Totenköpfen im Kassel-Logo und Maschinengewehren unterm Herkules haben wir bei einer Besucherin des „Pink Turns Blue“-Konzerts gesehen. Große Hoffnungen, es noch irgendwo zu finden, können wir euch allerdings nicht machen. Sie habe es „vor ein paar Jahren bei einem Sascha gekauft“, sagt sie. Sascha, melde dich bitte!

Dark Wave – Indie – und zurück

Pink Turns Blue aus Köln waren um 1990 die deutsche Dark Wave Band, die in der Gothic-Szene in einem Atemzug mit den Sisters Of Mercy, The Cure oder Bauhaus genannt wurde. Dann mutierten sie unter dem Einfluss des britischen Madchester Sound zu einer Indie Band, was ihre Fans aber gar nicht gut fanden. Pink Turns Blue lösten sich auf, reformierten sich wieder, lösten sich noch mal auf und sind heute eine charmante Dark Wave Indie Band, die, was das Publikum in der Goldgrube betrifft, ihre alten Fans wieder- und neue dazugewonnen zu haben scheint. Die Stimme und der Gitarrensound von Pink Turns Blue-Mastermind Michael „Mic“ Jogwer haben immer noch eine starke, dunkle Faszination. Selbstverständlich wird heute Abend in der „Grube“ Schwarz getragen.

Heavy Metal rules. Yeah!

Beim „Anguish“-Gig im Sandershaus treffen wir auch Florian (Bass) und Philipp (Gitarre) von „Burdon of Grief“. Mit ihnen gibt es ein Wiedersehen/Wiederhören am 5. Mai im Fiasko. Dann gibt es aber kein Doom- sondern Melodic Death Metal. (Kann nicht mal wieder jemand ein Stoner Rock Konzert anberaumen? Fragen die Stoner Rock Fans von Kassel Live.)

Intensiv

Aus dem Sandershaus heraus rocken die Doomer von Anguish aus Uppsala jetzt auch die Sandershäuser Straße. Die Lautstärke ist… nun ja, Doom Metal halt… Da darf auch die Bühne nicht hell erleuchtet sein. Die Location aber ist genial für ein solches Konzert, denn da die Bühne gerade mal 30 cm hoch ist, werden hier Band und Fans eins. Ein intensives Konzerterlebnis, wie man sieht (nicht nur für die Ohren).

Und jetzt… Vollgas!

„Mit Vollgas um die WELTmusik!“ heißt das Motto der fünfköpfigen Formation Maik Mondial aus Würzburg, Musikstudenten der Fächer Jazz, Klassik und Folk. Ihre elegante  Mischung aus Balkan Beats und Gypsy Speed ist geht in die Beine und verleiht dem ansonsten doch eher funktionellen aber nicht gerade Charme versprühenden Sparkassen-Foyer ein ganz anderes Flair.

…und der Geiger geigt uns ein

Das Zitat aus dem Udo Lindenberg Song „Rudi Ratlos“ passt auf die aktuelle Situation beim Weltmusik-Festival im Foyer der Sparkasse. In der Pause nach dem Konzert von „Gulaza“ ist erst einmal mehr als die Hälfte des Publikums an diesem schönen Abend nach draußen gegangen. Jetzt steht Raphael, der Geiger des nächsten Acts „Maik Mondial“ auf der Bühne und versucht, mit einem sehr romantischen Solo den Drsußenstehenden zu signalisieren, dass sie allmählich mal wieder reinkommen könnten.

Apotheken-Notdienst

Den heutigen Notdienst übernehmen folgende Apotheken in der Innenstadt für euch:

  • Apotheke am Lindenberg, Forstbachweg 47 a
  • Landgraf-Karl-Apotheke, Landgraf-Karl-Straße 1
  • Südend-Apotheke, Frankfurter Straße 65

Lasst euch Zeit…

…die Bands haben sie auch. Das Doppelkonzert von „Who killed the Lynx?“ und „Noriega Mind“ im Unten hat noch nicht begonnen. Noch ist hier Party am „open fire“ im Hof angesagt und Unten-Chef Andreas Störmer schleppt einen Bierkasten nach dem anderen zur mobilen Außentheke. Julio Noriega unterhält sich mit seinem Freund Carim (rechts) und unsere Frage, wann es denn los geht…? „Schau’n wir mal… 22.15… 22.30…???“ Wie gesagt: Lasst euch Zeit.

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